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Berufsmesse

Wir sind KN Zukunftsathleten

Am vergangenen Freitag hat in der Sparkassen Arena in Kiel die Berufsmesse „Zukunftsathleten“ stattgefunden und wir waren mitten im Geschehen. Gemeinsam mit Alina Thun habe ich interessierte Besucher an unserem Firmenstand zu der Ausbildung und dem dualen Studium bei den Kieler Nachrichten beraten. Schaut euch das Video an und erhaltet einen Eindruck von unserem ereignisreichen Messetag!

Ein neuer Anfang

Meine ersten Tage bei den Kieler Nachrichten

Moin! Ich bin Denise Kruse und habe dieses Jahr meine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print begonnen. Als ich vor einem Jahr die Zusage für die Ausbildung bekam, über die ich mich sehr gefreut habe, lag der 1.August 2019 noch in weiter Ferne. Dass es ernst wurde, merkte ich, als ich einen Brief von den Kieler Nachrichten erhielt, welcher meinen Ausbildungsplan für das erste Jahr enthielt. So konnte ich mich schon mal grob auf das einstellen, was mich im ersten Jahr erwarten würde.

Tag 1:

Es dauerte nicht lange und schon klopfte der erste August an die Tür. Zu sagen, dass ich aufgeregt war, wäre eine glatte Untertreibung. Bereits Tage vorher machte ich mir über alles Mögliche Gedanken: Wie komme ich am besten zur Arbeit? Wie sind die Leute? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Trotzdem freute ich mich auch auf das neue Leben.

Bereits sehr früh war ich bei den Kieler Nachrichten angekommen. Aber wie sagt man so schön: Besser zu früh als zu spät. Der Pförtner begrüßte mich freundlich und gab mir, damit ich mir die Zeit vertreiben konnte, die aktuellste KN zum Lesen.
Kurz nach mir traf die neue duale Studentin Johanna Koblitz ein. Wir unterhielten uns viel und verstanden uns sofort gut. Es war sehr hilfreich sich schon mal auszutauschen. Kurz darauf wurden wir von Alina Thun, die Auszubildende im 2. Lehrjahr und der Personalleiterin empfangen. Alina stellte uns netterweise eine Präsentation vor, durch die wir schon einige Informationen über die Arbeitsabläufe erhielten.

Die beiden ersten Tage sollten als Schnelldurchlauf durch alle Abteilungen dienen. Am ersten Tag wurden wir durch die Abteilungen Personalleitung, Sales und Finanzen geführt. Alina war so lieb uns den ganzen Tag  zu begleiten und uns zu den jeweiligen Abteilungen zu führen. Das war auch nötig bei den ganzen Treppenhäusern. Alleine hätten wir uns wohl nicht zurechtgefunden. Da ich nicht die beste Orientierung habe, fragte ich mich sofort, wie ich mich jemals zurechtfinden soll in so einem großen Gebäude.
Johanna und mir fiel sofort auf, wie nett und herzlich wir von allen Mitarbeitern empfangen wurden. Wir lernten an dem Tag viele Leute kennen und wir stellten uns jedem einzelnen Mitarbeiter der drei Abteilungen vor. Ich befürchtete schon in der kommenden Nacht von meiner eigenen Vorstellung zu träumen. Gleichzeitig fragten Johanna und ich uns, wie wir uns jemals alle Namen merken sollen. Wir sammelten viele interessante Einblicke und Informationen in den Abteilungen. Durch die vielen Eindrücke verging der Tag recht schnell. Jedoch war ich sehr zufrieden und hatte ein sichereres Gefühl als zuvor am Morgen. Ich freute mich auf den nächsten Tag.

Tag 2:

Mit einem guten Gefühl, und sogar ohne Träume von meiner Vorstellung, startete ich in den zweiten Tag. Für diesen erwarteten uns die Abteilungen Vertrieb und Marketing, Redaktion und das Druckzentrum. Wir lernten wieder viele neue Gesichter kennen und bekamen erneut viele interessante Informationen geliefert. In der Redaktion nahmen wir an der täglichen Redaktionskonferenz teil und im Druckzentrum bekamen wir einen guten Einblick hinter die Kulissen und konnten sehen, wie eine Zeitung gedruckt wird. Die Einblicke waren äußerst spannend. Dann stand das Wochenende bereits vor der Tür und wir hatten somit genug Zeit, die ganzen Informationen, Eindrücke, Namen und Treppenhäuser zu verarbeiten.

Die ersten Wochen

Ich war für die ersten drei Wochen in der Abteilung Vertrieb und Marketing eingeteilt. Johanna befand sich in der Abteilung Sales. In beiden Abteilungen wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Meistens befindet man sich für ein paar Wochen in einer Abteilung und durchläuft die verschiedenen Bereiche dieser. Dadurch wird die Ausbildung von Anfang an von viel Abwechslung begleitet. So bleiben auch die Spannung und Neugierde weiterhin bestehen. In meinem Fall war ich zum Beispiel in der ersten Woche in der Marketingkommunikation, in der zweiten in der Kundenhalle und in der dritten in der Logistik.

Fazit

Kaum zu glauben, dass der erste Monat schon rum ist. Johanna und ich stellen fest, dass bei den Kieler Nachrichten ein sehr familiäres und nettes Verhältnis herrscht. Mittlerweile finden wir uns auch gut in den Treppenhäusern zurecht. Ja sogar ich. Und auch mit den Namen kommt man immer besser zurecht.

 

 

Ausbildung geschafft!

Die Ausbildungsbesten des IHK Abschlussjahrganges 2019

Ein Interview mit Johanna – Ausbildungsbeste der Medienkaufleute 2019

Zu einem Abschluss gehört ein Abschlussball. So hatte ich nach dem Abitur einen Abiball und freue mich schon jetzt auf meinen Bachelorball im September, der das offizielle Ende der Studienzeit bedeutet. Doch die bestandene Ausbildung der Medienkaufleute wird nicht mit einem Ball beendet. Umso schöner war es daher für Johanna, auf eine ganz andere und sehr besondere Weise, feierlich die Ausbildung abzuschließen, denn sie darf nun von sich sagen, den Ausbildungsgang als Beste Schleswig-Holsteins bestanden zu haben.

Herzlichen Glückwunsch Johanna!
Hast du mit so einem tollen Ergebnis gerechnet?

Dankeschön. Nein tatsächlich war ich selbst sehr überrascht. Nach der Prüfung war ich mir an einigen Stellen unsicher, aber scheinbar waren die Prüfer sehr zufrieden und deshalb bin ich es nun auch.

Wie lief die Veranstaltung denn ab?

Als die Einladung per Post bei mir ankam, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Am 2. April um 18 Uhr sollte es im IHK Gebäude losgehen. Dort wurden alle Berufsbesten, die mindestens 87% erreicht haben, geehrt. Das waren circa 35 Leute, die jeweils ihre Familienangehörigen und teilweise sogar ihren betrieblichen Ausbilder und Berufsschulklassenlehrer mitgebracht hatten.
Zunächst haben wir dann ein großes Gruppenfoto mit allen geehrten Absolventen gemacht. Dann ging die Veranstaltung im komplett gefüllten Raum los und es wurden verschiedene Reden gehalten. Darunter war zum Beispiel die des IHK-Vorsitzenden, aber auch die einer Berufsbesten.
Anschließend begann der Hauptteil des Abends – die Ehrung. In alphabetischer Reihenfolge wurden die Berufsbesten aufgerufen, erhielten eine schöne kleine Blume, die Urkunde und ein Präsent.

Ist noch etwas anderes passiert?

Ja, es gab noch einen weiteren Programmpunkt. Nach dem man geehrt wurde, wurde noch ein Foto gemacht und jeder musste ein kleines Interview halten.  Zum Glück stehe ich recht weit hinten im Alphabet, sodass ich mir den Ablauf erst einmal genau anschauen konnte und auf das Interview vorbereitet war. 😉

Hatte der Abend auch einen schönen Ausklang? Und wie geht es jetzt weiter?
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es Sekt und kleine Schnittchen. So hatte ich die Chance, mit meinen Eltern, meiner Ausbilderin und meinem Klassenlehrer die Berufsschulzeit feierlich abzuschließen.
Und nun beginnt tatsächlich der Arbeitsalltag und ich fange in der Abteilung Vertrieb und Marketing an. Unglaublich wie die Zeit verflogen ist.

Hast du noch mehr Fragen zur Ausbildung?
Dann melde dich gerne bei Johanna oder mir!

Eure Inga

Prüfungsvorbereitungsseminar

Auf nach Königswinter

Dieses Jahr waren Tabea und ich an der Reihe. Gemeinsam durften wir für eine Woche zum Prüfungsvorbereitungskurs nach Königswinter (Ein kleiner Ort bei Bonn) fahren. Im Vorhinein machten wir uns natürlich schon ein paar Gedanken um die Anfahrt und die Unterbringung. Zusammen haben wir uns dazu entschlossen mit der Bahn anzureisen und in einem Doppelzimmer zu übernachten. Voller Vorfreude starteten wir also am Sonntag den, 24.03.19 unsere Reise.

Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön!
Leider hatten wir mit unserer Zugverbindung nicht so ein Glück: Als ich mit meinem Koffer im Kieler Hauptbahnhof ankam, erwartete mich Tabea schon ganz hektisch. Der Zug der uns nach Köln fahren sollte, viel an diesem Tag aus. Spontan mussten wir uns eine alternative suchen und sind schnurstracks in einen Regionalzug bis nach Hamburg gestiegen. Ab dort fuhr unser eigentlicher Zug nach Köln und dann bis nach Königswinter weiter. Nach 7 Stunden sind wir endlich im Kleinen aber feinen „Königswinter“ angekommen. Direkt am Rhein lag unsere Unterkunft. Da wir erst spät am Abend angekommen sind und es fußläufig keine Essensmöglichkeiten in der Nähe gab, entschlossen wir uns dazu, den Lieferservice vor Ort auszuprobieren und bestellten uns zwei große Pizzen. Müde vom Tag und satt von Pizza gingen wir früh schlafen, um am nächsten Tag fit für das erste Seminar zu sein.

1. Tag
Am ersten Tag haben wir die anderen Medienkaufleute aus ganz Deutschland kennengelernt und uns untereinander bei einem „Get together“ ausgetauscht. Es war spannend zu sehen, woher die einzelnen Kaufleute kamen, was sie während ihrer Ausbildungszeit erleben durften und in welchen Abteilungen sie eingeteilt sind. Außerdem haben wir die Seminar-Abläufe für die kommenden Tage erfahren. Unsere Dozenten wechselten alle 3-4 Stunden am Tag, damit wir möglichst viele Themengebiete, die wir für die Prüfung benötigen, durcharbeiten und wiederholen konnten. Hier die Themen, die wir in der gesamten Woche bearbeitet haben:

  • Zeitung – Zukunft: Eine Standortbestimmung
  • Der Vertrieb von Massenmedien
  • Verlagsbetriebswirtschaftslehre und Controlling
  • Rechtsfragen im Verlag
  • Das Anzeigengeschäft
  • Grundzüge der Marktforschung und des Marketings
  • Medien im digitalen Markt
  • Der Buchverlag
  • Technische Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften

Freizeit und Essen
Jeden Tag gab es eine Auswahl an leckeren Gerichten. Das Essen war wirklich top und es gab immer einen super leckeren Nachtisch 🙂 Mit voll gehauenen Bäuchen nutzen wir unsere Freizeit um einen Ausflug zur Drachenburg, wo unter anderem schon DSDS oder Bares für Rares gedreht wurde, zu machen. Außerdem besuchten wir Bonn oder gingen am Rhein entlang spazieren.

Schloss Drachenburg
Rheinpromenade in Königswinter
Ausblick vom Schloss

Abschließend können Tabea und ich sagen, dass das Seminar auf jeden Fall die Reise wert war! Mit den Dozenten aus verschieden Verlagen und Medienbranchen haben wir alle Themenbereiche noch einmal aufgefrischt und durch die Unterlagen einen guten Einblick bekommen. Diese werden uns auf jeden Fall für die Lernphase nützlich sein! Am Freitag hieß es dann auf Wiedersehen. Tabeas Weg führte wieder mit dem Zug Richtung Norden. Meiner führte nach Bonn, wo ich das Wochenende nutzte, um meine Verwandten zu besuchen und am Sonntag Holstein Kiel gegen den 1. FC Köln anzufeuern.

Hinter den Kulissen

Unterwegs mit der Sportredaktion

In meiner zweiten Woche des Ausbildungsabschnittes in der Redaktion, hatte ich das Glück drei Tage die Sportredaktion begleiten zu dürfen. Hier nahm mich der für den Holstein Kiel verantwortliche Reporter bei seiner täglichen Arbeit rund um den Heimatverein an die Hand.

Vorbereitungen auf das große Event
Am Mittwoch fand nach einer kurzen Einführung in das Ressort direkt das Highlight statt. Ich durfte abends mit zu dem DFB-Pokalspiel Holstein Kiel gegen FC Augsburg. Gemeinsam mit dem Reporter fuhr ich circa zwei Stunden vor Anpfiff zum Holstein Stadion. Meine Frage warum man jetzt bereits vor Ort sein sollte, erklärte sich mir, sobald wir angetroffen waren von selbst. Es wimmelte nur so von Presse Mitgliedern, die versuchten bereits möglichst viel aufzuschnappen, Vorbericht zu erstatten und sich einzurichten. Auch von den Kieler Nachrichten trafen wir andere Mitarbeiter im Dienst, so dass neben mir noch vier Reporter und ein Fotograf vor Ort waren. Niemals hätte ich gedacht, dass ein einziges Fußballspiel so viele Mitarbeiter von uns in Anspruch nimmt. Sobald die Aufstellung der Teams bekannt gegeben wurde, ging es richtig los. Wir begaben uns auf unsere Plätze. Diese waren extra Presseplätze mit einwandfreien Blick,Tischen und Steckdosen, da manche Reporter livetickern und andere, vor allem bei einem späteren Spiel wie dieses um 18:30 Uhr, bereits anfangen ihre Artikel zu schreiben. Das ist wichtig, damit dieser überhaupt noch in die morgige Zeitung kommt. Schon bevor das Spiel angepfiffen wurde, verfolgten die Reporter aufmerksam das Aufwärmen der Spieler sowie die Stimmung der Fans im Stadion.

DFB-Pokal
Kurz nach 18:30 wurde angepfiffen und das Spiel gegen den FC Augsburg um die nächste Runde startete. Jedes noch so kleine Detail wurde wahrgenommen und aufgeschrieben. Geredet wurde jetzt nur noch selten. Nachdem das Spiel vorbei war und der Holstein Kiel leider verloren hatte, mussten wir uns beeilen, um möglichst schnell in die sogenannte Mixed Zone zu gelangen. Hier werden nicht nur die Interviews der Fernsehsender geführt, sondern es stehen auch hinter einer Bande die Reporter, die die Spieler heranwinken. Fleißig wurden Fragen gestellt und Stimmen eingesammelt. Ich war beeindruckt, wie schnelllebig das Ganze war. Ein Reporter hat jemanden eine Frage gestellt und genau in dem Moment standen noch etliche weitere daneben, die mitschreiben wollten. Wer sich hier im Hintergrund hält hat verloren. Direkt im Anschluss fand dann die Pressekonferenz mit dem Pressesprecher des KSV und den Trainern von Kiel und Augsburg statt. Hier bestand die Möglichkeit Fragen zum Ausgang des Spieles zu stellen und deren Standpunkt dazu anzuhören. Danach begann die Endphase des Schreibens. Texte wurden zu Ende gebracht, korrigiert und kontrolliert und das alles noch im Stadion, damit der Leser am morgen auf dem aktuellsten Stand sein kann. Am Ende konnte man sich dann noch als kleines Goodie mit Nahrung verpflegen aber wir entschieden uns dann doch etwas durchgefroren für den Heimweg. Das war definitiv ein echtes Highlight meiner Ausbildung, ich bin noch immer von den Eindrücken dieses Blickes hinter die Kulissen beeindruckt.

Dem Regen trotzen
Doch auch der Donnerstag war alles andere als ein gewöhnlicher Arbeitstag für mich. Anstatt wie gewohnt meinen Tag im Verlag mit der Redaktionskonferenz zu beginnen, ging es direkt zum morgendlichen Training des Holstein Kiels. Hier stand hinter, die aktuelle Stimmung des Vereins und vor allem der Spieler nach der Niederlage zu erfassen sowie zu beobachten, wer wie trainiert. Trotz absolut regnerischen, kalten Wetters war auch das ein spannendes Erlebnis. Denn auf einmal kamen einen die Spieler wie ganz normale Jungs beim Training vor und ganz und gar nicht mehr so unnahbar wie im Stadion.

Abschlussausflug
Mein leider letzter Tag in der Sportredaktion begann, wie sollte es auch anders sein, ebenfalls mit einem Ausflug. Dieses Mal ging es zur Pressekonferenz des Holstein Kiels für den kommenden Spieltag. Gemeinsam mit diversen Radiosendern und Reportern setzten wir uns mit der Pressesprecherin, dem Trainer sowie einen vom Verein ausgewählten Spieler an den Tisch. Die Atmosphäre war deutlich lockerer als man es erwartet. Nach einer kurzen Reflektion des vergangenen Pokalspiels begannen die Fragen zu dem Ligaspiel am kommenden Sonntag. Interessant waren hier die Zahlen des Kartenverkaufs, die Besetzung, Verletzungen sowie die Angehensweise und Motivation des Teams.

Fazit
Ich bin von den ganzen Eindrücken ein wenig überwältigt und fasziniert, wie viel mehr hinter einem Sportartikel steckt, als man als normaler Leser vermutet. Außerdem bin ich dem Team des Sportes sowie vor allem dem Reporter dankbar für die nette Aufnahme und diese Einblicke!

Azubi Projekt 2018

Alle Jahre wieder

Ein Jahr ist es nun schon her, als das Azubi Projekt 2017 mit dem damaligen Thema: „Kindergewinnspiel mit dem Kieler Express Maskottchen Exi“, stattgefunden hat. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit seitdem vergangen ist…

Auf in die nächste Runde
Gespannt welches Thema uns dieses Jahr erwarten würde, trafen sich alle Azubis, die im Verlag eingeteilt waren, am Montag, den 01.10.2018 im Präsentationsraum neben dem Pförtner. Wir spekulierten alle eifrig, um welches Thema sich das Projekt drehen würde, denn dieses Mal würden wir durch die 3 Wochen Herbstferien mehr Zeit zum Ausarbeiten bekommen.
Nach endlosen Vermutungen und lauter Fragezeichen im Gesicht, wurde das monatelang, verschwiegene Geheimnis von der Vertrieb und Marketing Abteilung endlich aufgelöst…

KNusper, KNusper Häuschen…
Wer kennt Sie nicht? Die Kieler Nachrichten Lebkuchenhausaktion ist eine jahrelange Tradition und findet jährlich zur Weihnachtszeit statt. Teilnehmende Kinder haben die Chance Lebkuchenhäuser zu backen, die dann in den Wintermonaten in den Schaufenstern der KN ausgestellt werden. Alle teilnehmenden Kinder bekommen außerdem eine Eintrittskarte für das Weihnachtsmärchen im Kieler Opernhaus inklusive Preisverleihung. Bei der Aktion gilt- wer am kreativsten gebacken und sein Häuschen gestaltet hat, wird belohnt. Jedes Jahr warten auf die Gewinnerkinder viele, tolle Preise.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Aktion zu erneuern. Es sollte alles fairer und digitaler Ablaufen. Keine langen Warteschlangen mehr vor der Kundenhalle. Keine traurigen Gesichter mehr, wenn die Teilnehmerkarten vergriffen waren. Die Lebkuchenhäuser sollen in den Schaufenstern besser zur Geltung kommen, die Deko weihnachtlicher gestaltet werden.

Wir freuten uns alle sehr über die diesjährige Themenvergabe. Denn was gibt es schöneres glückliche Kinderaugen zu sehen und Schaufenster voller Lebkuchenhäuser zu versehen? Und alles noch mit Vorfreude auf die wohl schönste Zeit des Jahres.

In der ersten Woche haben wir viel Brainstorming gemacht, Kontakte herausgesucht, die Schaufenster ausgemessen und einen Projektplan entwickelt, auf dem wir alles notiert haben, an was wir denken müssen. Zum Abschluss der ersten Woche hielten wir eine kleine Zwischenpräsentation mit unseren Ideen zu der Neugestaltung der Aktion. Wir entwickelten ein Konzept, bei dem die Teilnehmer über ein System ausgelost werden würden. Alle die Lust hätten ein Lebkuchenhaus zu backen, würden sich über eine Online-Registrierung anmelden können. Unter allen Registrierten würde das System dann eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern auslosen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. Außerdem würden in diesem Jahr nun auch die Passanten die Häuser bewerten können. Dafür haben wir einen Link entwickelt, auf dem angegeben werden kann, welches Haus das Favorisierte ist. Und aufgepasst, unter allen Passanten, die die Häuser bewerten, wird ein toller Preis verlost!

Nachdem wir viel Lob für unsere Idee bekommen haben, ging es mit neuem Wind in die zweite Woche. Von da an haben wir mit verschiedenen Firmen telefoniert, digitale Strategien herausgesucht, die Deko besorgt, Werbemittel entwickelt, Gewinne ausgedacht und alles in eine Power Point Präsentation festgehalten. Die 3 Wochen gingen schneller um als vorerst gedacht. An dem letzten Tag der 3. Woche haben wir dann eine Abschlusspräsentation gehalten, bei der wir unser fertig entwickeltes Konzept vorgetragen und im Anschluss an die Vertrieb und Marketing Abteilung übergeben haben.

Wenn Ihr nun Lust bekommen habt, zu erfahren, wie die Schaufenster und die Lebkuchenhäuser in diesem Jahr gestaltet sind und ihr die Häuser bewerten möchtet, dann kommt in dem Zeitraum vom 29.11.-17.12.18 vor die Kieler Nachrichten und bewertet die Häuser! ?

Viel Glück!

 

 

 

 

 

Der Tag der Tage

Meine Vorbereitungen für den ersten Tag

Veränderungen, sie holen uns ständig ein und manchmal schneller als erwartet. So erging es mir als ich realisierte, dass ich in weniger als einer Woche meine Ausbildung bei den Kieler Nachrichten beginnen werde. Das Jahr zwischen meinem Abitur und der Ausbildung zur Medienkauffrau Digital & Print schien wie im Flug vorbei gegangen zu sein, und nun spürte ich nicht nur die Vorfreude auf das Neue, sondern ebenfalls die Aufregung auf das Unbekannte. Im Folgenden erzähle ich euch, wie ich versucht habe mich bestmöglich auf den ersten Tag vorzubereiten.

Hallo Aufregung
Noch eine Woche vor Beginn der Ausbildung war ich merkwürdigerweise gar nicht aufgeregt und genoss einfach meine freie Zeit mit möglichst vielen Unternehmungen sowie ganz viel ausschlafen. Erst zwei Tage vorher spürte ich, dass es ernst wird. „Noch in dieser Woche würde ich ausziehen und meine Ausbildung bei den Kieler Nachrichten starten.“ Um meine plötzlich doch sehr präsente Aufregung irgendwie los zu werden, redete ich eine ganze Menge mit meinen Freunden über ihre Erfahrungen und bat jene um Rat, die bereits eine Ausbildung begonnen hatten. Wie lief es bei ihnen ab? Was nimmt man mit? Und was zieht man bitte an? Fragen über Fragen häuften sich. Ich bin mir sicher, dass ich zu dieser Zeit der ein oder anderen Person gut auf die Nerven ging. Da die meisten aber ausschließlich positives über die ersten Tage in ihrer Ausbildung zu berichten hatten, versuchte ich mir so gut es ging nicht mehr einen Kopf darüber zu machen, was alles schief gehen könnte. Die Kleiderwahl gestaltete sich da schon schwieriger, geendet hat es dann typisch Mädchen damit, dass mich nichts aus meinem Kleiderschrank zufrieden stellte und ich panisch noch einen Tag vor dem Beginn der Ausbildung ein neues Outfit shoppen „musste“. Natürlich wollte ich aber nicht nur mit passender Kleidung überzeugen, sondern auch mit dem passenden Vorwissen. Dafür habe ich meine Notizen vom Vorstellungsgespräch wieder ausgegraben, den Azubi Blog gefühlt tausendmal gelesen und versucht mir wenigstens schon einmal das Wesentliche zu merken.

Erste Kontakte
Zum Zeitpunkt des Beginns der Ausbildung wohnte ich noch drei Tage zuhause bei meinen Eltern circa 50km entfernt von Kiel. Somit war wichtig zu klären, wie ich überhaupt zur Arbeit komme und vor Allem, wo in Kiel man den ganzen Tag parken kann, denn wenn ich eines über Kiel bereits erfahren hatte, dann war es, dass die Parkplatzsituation doch recht bescheiden ist. Da ich die Tage auch mitten in der Umzugsplanung war und die mich ehrlich gesagt genug auf Trab hielt, wollte ich nicht noch x-verschiedene Varianten des Pendels raussuchen. Also entschloss ich mich Inga, die duale Studentin aus dem dritten Lehrjahr, anzuschreiben und fragte, ob sie einen Rat für mich hätte  (Die E-Mail Adresse habe ich über den Azubi Blog gefunden). Zum Glück konnte sie mir helfen und mir blieb nicht nur viel Stress erspart sondern ihre liebe Art steigerte auch meine Neugier, die anderen Azubis endlich kennenzulernen.

Die letzten Stunden
Am Abend vorher war ich dann ehrlich gesagt, abgesehen von der Panik den Wecker zu überhören, gar nicht mehr aufgeregt. Ich fühlte mich genügend vorbereitet für diese Veränderung und die Vorfreude auf das Neue rückte in den Vordergrund.

Die neuen Azubis sind da

Vorfreude ist die schönste Freude

Für das Ausbildungsjahr 2018 haben es wieder zwei Mädels durch das Bewerbungsverfahren geschafft. Lina Südel und Alina Thun sind seit dem 01.08.2018 die beiden neuen Azubis der Kieler Nachrichten und machen die Ausbildung bzw. das duale Studium zur Medienkauffrau Digital und Print. Wir „alten Hasen“ waren wieder super gespannt, wer uns im August in der Eingangshalle erwarten würde und Mitglied der KN-Familie wird.
Umso schöner, dass ich zu dieser Zeit in der Personalabteilung eingeteilt war und somit bei den Vorbereitungen und den Einführungstagen mithelfen durfte…

Klappe die Zweite
Wie oben schon erwähnt, kam ich Ende Juni bis Mitte August in die Personalabteilung und hatte das gleiche Glück (wie Christine im letzten Jahr), mich um die
Azubi-Pläne und die Einführungstage der neuen „Sprösslinge“ kümmern zu dürfen. Ich habe mit den Ausbildungsplänen für uns sechs Azubis angefangen. Dafür musste ich die Blockzeiten von der DHSH und des RBZ, Prüfungen, Urlaub (soweit schon geplant), Seminare etc. beachten und schauen, dass alle Azubis die Abteilungen regelmäßig wechseln und möglichst nicht zur selben Zeit in die Gleiche eingeteilt werden. Für den Plan habe ich ungefähr 1 ½ Wochen gebraucht, denn schon ein klitzekleiner Fehler hätte das ganze „System“ durcheinandergebracht. Anschließend erhielt ich den Auftrag, die PowerPoint Präsentation für den ersten Einführungstag zu bearbeiten und wurde gefragt, ob ich diese auch vor den beiden Auszubildenden vortragen würde. Außerdem aktualisierte ich das Auszubildendeninformationsblatt, den Gebäudeplan, suchte die Anfahrt für das Druckzentrum heraus, kümmerte mich um die Raumreservierung und machte mir immer wieder Notizen mit Dingen, an die noch gedacht werden müssen. Kurz gesagt: Ich durfte die Mentorin für die ersten Tage und gleichzeitig die Ansprechpartnerin bei Fragen und Bemerkungen rund um die KN sein. 🙂

Die ersten Tage
Schließlich war es soweit. Der 01.08.2018 stand vor der Tür.
Gemeinsam begrüßten wir Alina und Lina und führten beide in den Schulungsraum, gleich neben dem Pförtner. Nach einer kurzen Erklärung wie die KN mit Madsack und der Segeberger Zeitung in Verbindung steht, was Offset bedeutet und wo die Standorte der KN-Zweigstellen sind, fing ich mit der PowerPoint Präsentation an. Diese beinhaltete wichtige Punkte wie die Arbeitszeiten, Ansprechpartner der jeweiligen Abteilungen, Krankheitsfälle, Berufsschule/Uni sowie allgemeine Informationen zu den Kieler Nachrichten. Nachdem alle Fragen vorerst geklärt wurden, führte ich die beiden in die Abteilungen: Personal, Finanzen/Controlling und in die Redaktion. Am zweitem Tag lernten sie die Technik, Vertrieb/Marketing und Sales kennen. In allen Abteilungen warteten die Kolleginnen und Kollegen schon neugierig und gespannt auf die neuen Azubis.

Erschöpft von der Aufregung, den vielen Informationen und den Gesichtern, neigten sich die ersten beiden Tage dem Ende zu. Ich versprach den beiden, sie am nächsten Tag am Empfang abzuholen, damit sie sich nicht gleich in dem riesigem Verlagsgebäude und den vielen Treppenhäusern verlaufen würden…

 

Kieler Woche 2018

KN Medienlounge in Schilksee

Den Juni über hatte ich das Glück im Vertrieb/Marketing sein zu dürfen und konnte so bei der Planung der Kieler Woche mithelfen.

 

An die Schiffchen, fertig, los!
Nachdem ich weitere Informationen zum Ablauf der Kieler Nachrichten auf der Kieler Woche erhielt, bekam ich Aufgaben, die ich selbstständig bearbeiten durfte. Beispielsweise gab es zum Zeitpunkt der Kieler Woche ein Gewinnspiel, bei dem man kleine Schiffchen aus Zeitungspapier basteln konnte und damit die Chance hatte ein iPad Pro mit unserem e-Paper zu gewinnen. Um die Planung und die Beschaffung der Materialen, wie z.B. die Bestellung der Teilnehmerkarten, Fischernetze/Reußen, Bastelanleitungen, Eigenanzeigen etc. durfte ich mich kümmern. Schön war, dass ich zum Zeitpunkt des Gewinnspiels zusätzlich für eine Woche in der Kundenhalle eingeteilt war und die tolle Beteiligung des Gewinnspiels mitverfolgen durfte.

Wenige Tage später kam eine Kollegin aus dem Marketing auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, Sie für zwei Tage in der KN Medienlounge in Schilksee zu unterstützen. Diese Chance lies ich mir natürlich nicht entgehen und stimmte sofort zu.

Arbeiten am Strand
Früh morgens machte ich mich mit dem Bus auf den Weg nach Schilksee zum Olympiazentrum. Angekommen wehte mir bereits die frische Meeresluft entgegen und die ersten Sonnenstrahlen erwärmten mein Gesicht. Surfer bereiteten Ihre Boote vor und Buden machten sich für den Ansturm am Mittag bereit. „Was ein wunderbarer Tag, was ein wunderbarer Ort zum Arbeiten“, dachte ich mir. Angekommen in der Medienlounge begrüßten mich meine Arbeitskollegin und die Promoter herzlich. Zuerst wurde ich etwas herumgeführt und eingewiesen. Unklarheiten wurden beseitigt und mir wurde der Ablauf für die kommenden Tage erzählt. Auf dem heutigen Plan stand das Abonnenten Frühstück um 10:00 Uhr und Nachmittags ein Talk mit der Sängerin Namika sowie ein Songwriting mit dem Künstler Florian Bunke. Zwischendurch wurde sich um den Auf- und Abbau der einzelnen Aktionen und Talks gekümmert, Regionale- und Kieler Woche Artikel wurden fleißig verkauft und die Fragen der Kunden stets beantwortet.

Schließlich war es 10:00 Uhr und die ersten Abonnenten erschienen zum gemeinsamen Frühstuck in die Lounge. Zusammen wurde lecker geschlemmt und über die ein oder anderen Themen gequatscht. Es war ein sehr nettes miteinander und alle lernten sich – egal ob das Team oder die Abonnenten, etwas besser kennen.

Am Nachmittag bauten wir für den Talk mit Namika die Anlagen und die Sitzgelegenheiten auf. Außerdem stellten wir alles für das Songwriting bereit. Es war super interessant zu sehen, was alles zu dem Ablauf dazugehört und an was alles gedacht werden muss.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass es zwei wirklich sehr spannende Tage waren, mit ganz viel Freude und neuen Erfahrungen.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe und mit nach Schilksee fahren durfte. Denn was gibt es schöneres, auch mal außerhalb des eigentlichen Arbeitsplatzes arbeiten zu dürfen? ?

 

Adé Azubi-Dasein

Die Ausbildung ist zu Ende

Wie schnell 2 ½  Jahre vergehen merkt man erst, wenn sie wie im Flug an dir vorbei gezogen sind. Plötzlich steht man von den Abschlussprüfungen und erschrickt, weil man gefühlt gerade erst das Bewerbungsgespräch hinter sich hat. Wie viel man in dieser Zeit der Ausbildung tatsächlich gelernt und bewerkstelligt hat und wie sehr man sich doch auch persönlich weiterentwickelt hat, fällt erst auf, wenn man auf die Zeit der Ausbildung zurückblickt.

Doch nun von Anfang an
Genau wie mehr als die Hälfte meiner Klasse habe ich mich im Frühling des letzten Jahres dafür entschieden meine Ausbildung von drei auf 2 ½  Jahre zu verkürzen. Dadurch zieht man die schriftliche und mündliche Prüfung um ca. 5-6 Monate vor und verpasst den letzten Schulblock in der Berufsschule. Klingt nach einer großen Herausforderung, nicht wahr? Ist es auch – aber nur bedingt. Die Lehrer sind darauf bedacht den gesamten Stoff, der dir in der Berufsschule vermittelt werden soll in 5 Blöcken unterzubringen. Der 6. Block dient dann zur Auffrischung und Wiederholung. Wenn man die Ausbildung verkürzt, muss man also nur wenig Stoff eigenständig nachholen, da die meisten Lehrer eben bis zum Ende des 5. Blocks alle Themen vermittelt haben. Nur was bis dahin nicht geschafft wurde muss nachgeholt werden. Bei uns hielt sich das in Grenzen und betraf nur ein Fach und davon auch nur ein Thema – Presserecht. Das kam dann nicht mal in der Prüfung dran.

Die Abschlussprüfung war eine echte Herausforderung
Wir wurden am 28. und 29. November in der Mensa unserer Schule schriftlich geprüft. Am ersten Tag in Rechnungswesen und Wirtschaft und am zweiten Tag in PVPD (Produktentwicklungsprozesse und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen). Das schwierigste daran war nicht etwa die Vorbereitung oder der ganze Stoff, sondern viel mehr die Abschlussprüfung an sich. Die Aufgabenstellungen und Anforderungen waren zum Teil sehr schwer zu verstehen und man konnte nur wage einschätzen, worauf man bei dieser Aufgabe hinarbeiten sollte. Kurz und knapp – ich war sehr froh, als ich die Prüfungen hinter mir hatte. Die Ergebnisse wurden am 21. Dezember auf der Homepage der IHK bekannt gegeben, die Arbeiten an sich konnte man aber nicht mehr einsehen. Das Fach, die erreichte Punktzahl und die endgültige Note wurden aufgeführt.

Hier einmal eine Auflistung wie die Punkte den Noten zugeordnet werden:
100-92 Punkte               Note 1 (sehr gut)
unter 92-81 Punkte        Note 2 (gut)
unter 81-67 Punkte        Note 3 (befriedigend)
unter 67-50 Punkte        Note 4 (ausreichend)
unter 50-30 Punkte        Note 5 (mangelhaft)
unter 30-0 Punkte          Note 6 (ungenügend)

Meine mündliche Prüfung fand am 19. Januar in dem Gebäude der IHK statt. Man bekam dazu erst relativ spät die Einladung und wurde gut zwei Wochen vorher einem der beiden zu Auswahl stehenden Terminen zugeordnet. Ich muss gestehen, dass beim Lernen für die mündliche Prüfung die Luft raus war. Ich habe letztendlich meine Lernzettel von den schriftlichen Prüfungen neu sortiert und durchgelesen. Sortiert, weil für die mündlichen Prüfungen nur die Bereiche Sales und Vertrieb interessant sind. Man bekommt zwei Aufgaben zur Auswahl – eine aus dem Anzeigenbereich und eine aus dem Vertriebsbereich – und kann sich dann für die Aufgabe entscheiden, die einem besser liegt. Zu dieser Aufgabe hat man in einem separaten Raum 20 Minuten Vorbereitungszeit. Danach stellt man die erarbeiteten Kampagnen und Ergebnisse den drei Prüfern vor. Ich habe mich in meiner Prüfung für den Bereich Anzeigen entschieden und sollte ein Kampagnenangebot erstellen, mit dem die Anzeigenberater an eine Automeile herantreten können, um die Unternehmen dort als Anzeigenkunden zu gewinnen. Somit erstellte ich ein crossmediales Konzept mit allen möglichen Werbemitteln und Möglichkeiten, die einem bei einem Medienunternehmen zur Verfügung stehen. Je mehr man hier in die Tiefe geht und je detaillierter man das Angebot aufbaut, desto mehr Zeit füllt man mit der Vorstellung der Kampagne – desto weniger unangenehme Fragen können die Prüfer am Ende stellen .. ? Wichtig ist es darauf zu achten, ob in der Aufgabenstellung eine Rolle vorgegeben wird. Bei mir hieß es ‚Sie sind Mitarbeiterin der Anzeigenabteilung und stellen Ihrem Führungskreis ihr erarbeitetes Konzept vor‘. In diesem Fall sollte man von Betreten des Prüfungsraumes bis zum Beenden der Prüfung in dieser Rolle bleiben.

Die mündliche Prüfung lief bei mir und eigentlich auch bei allen anderen aus meiner Klasse echt gut. Viel besser als die schriftlichen! Nur die Vorbereitungszeit war bei manchen etwas knapp bemessen, hier muss man sich also etwas sputen. Alles in allem hat mir die mündliche Prüfung trotz aller Aufregung komischer Weise sogar fast Spaß gebracht. ?
Das Gefühl danach war unbeschreiblich und wahnsinnig befreiend.

Wie geht es nun nach der Ausbildung für mich weiter?
Meine Prüfung ist nun ja schon einige Monate eher.
Schon vor den Prüfungen hatte ich mich hier bei den KN auf eine Stelle im Vertrieb und Marketing beworben und diese schlussendlich auch bekommen. Ich kam schon im Oktober in die Abteilung um mich langsam einzufinden. Nach den Prüfungen begann mein erster richtiger Arbeitsvertrag und die Einarbeitung ging in die Vollen. Es ist schon ein bisschen komisch in einem Unternehmen, in dem man seine Ausbildung gemacht hat auf einmal einen eigenen festen Arbeitsplatz und feste Aufgaben zu besitzen und vor allem die komplette Verantwortung für Projekte oder Kampagnen zu tragen. Man kennt allerdings auch alle Gesichter, viele Abläufe und Prozesse – ja eigentlich fühlt man sich hier richtig zuhause und das hilft ungemein dabei, sich im wirklichen Arbeitsalltag zurecht zu finden.