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Meine Zeit in der Redaktion

Schon in meinem 2. Ausbildungsmonat hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen die Arbeit in der Redaktion kennenzulernen. Diese drei Wochen teilten sich jeweils in eine Woche in der Fotoredaktion/Archiv,  eine in der Kieler Lokalredaktion und eine Woche in der Sportredaktion auf.

Ein Morgen in der Redaktion
Ein Tag in der Redaktion beginnt um 10.15 Uhr mit der Redaktionssitzung im Newsroom. Dort treffen sich Redakteure, Ressortleiter und Onliner und besprechen die aktuelle Zeitung. Was lief gut? Was fällt auf? Was können wir besser machen?
Danach stellen die Onliner vor was momentan auf der KN Onlineseite am besten läuft, das heißt, was wurde am meisten geklickt? Welche Themen wurden am meisten kommentiert?  Danach stellt jeder vor, was für die Ausgabe am kommenden Tag geplant ist. Gestartet wird dabei in den verschiedenen Regionalausgaben: Eckernförde, Holstein, Ostholstein und Segeberg. Anschließen ist die Sportredaktion dran, dann Kultur, die Kieler Lokalausgabe und zum Schluss werden der Schleswig-Holstein Teil und die Wirtschaftsseiten besprochen. Circa gegen 11 Uhr beginnt dann der Prozess, wo an der Entstehung der Zeitung für den nächsten Tag gearbeitet wird. Wie das genau aussieht, weicht in jeder Abteilung ab.  Da die meisten Sportereignisse erst abends stattfinden, kann die Sportredaktion im Vergleich zu der Lokalredaktion, die hauptsächlich tagsüber auf Terminen ist, meist erst später ihre Artikel produzieren.

Meine Aufgaben während der drei Wochen
Artikel habe ich zwar keine verfasst, aber ich hatte in den einzelnen Abteilungen verschiedene kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Schreiben der Kiel Notizen im Kieler Lokalteil oder den Einwurf auf der ersten Sportseite, bekommen. Die Ergebnisse von meinen kleinen Texten konnte ich meist schon am nächsten Tag in der Zeitung begutachten. Für mich persönlich war das schon ein tolles Gefühl, den selbstgeschriebenen Einwurf am nächsten Morgen, abgedruckt in der Zeitung, zu lesen.
Neben den kleinen Schreibaufgaben, bekam ich auch einige tolle Einblicke in die Arbeit der Journalisten, Fotografen und Archivaren.In meiner Woche in der Fotoredaktion beeindruckten mich vor allem die Mikrofilme, die so gut wie lückenlos jede KN seit 1895 wiedergeben. Kunden wird angeboten, bestimmte Seiten bei uns zu bestellen, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. Diese Aufträge habe ich in dieser Woche bearbeitet, ausgedruckt und anschließend zu den Kollegen in die Kundenhalle gebracht, wo die Kunden diese abholen können. Wenn zwischendurch etwas Zeit war, durfte ich auch mal nach Daten suchen, die mich betreffen. Aber auch das Archiv, wo sowohl in Bild als auch in Text alles thematisch zu Kiel und Schleswig-Holstein gelagert wird, war unglaublich spannend.

Und was ich sonst noch so erlebt habe…
In der Lokalredaktion aber auch im Sport hatte ich auch die Chance, mit zu spannenden Terminen zu gehen. Von Spendenübergaben, geschichtlichen Funden bis hin zu Pressekonferenzen für die Special Olympics, der Bekanntgabe des Kieler Woche Plakates für 2018 oder dem offiziellen Baubeginn des „Holstenfleet“  hatte ich ein unglaublich tolles Programm in diesen Wochen. Neben den Veranstaltungen lernte ich auch viele Menschen kennen.
Als ich in der Sportredaktion war, war auch das Heimspiel von Holstein Kiel gegen St. Pauli, wo ich gehofft hatte, da mit hin zu können. Leider ist daraus nichts geworden, dafür durfte ich aber ein paar Tage später mit zum Training der Störche.

Ein weiteres Highlight ereignete sich eine Woche nach der Zeit in der Redaktion, wo ich an einem Mittwochabend mit zu einem THW Spiel in die Sparkassenarena konnte. Gemeinsam mit einigen Sportreportern durfte ich mir das Spiel THW Kiel gegen Aalborg Håndbold ansehen und später nach dem Spiel noch mit zu den Spielern und zur anschließenden Pressekonferenz. Über dieses Erlebnis habe ich mich riesig gefreut.

Fazit
Ich hatte eine echt tolle Zeit in der Redaktion. Die Kollegen haben mich, so oft es ging, zu unglaublich tollen Terminen und Veranstaltungen mitgenommen und mir so die drei Wochen unvergesslich gestaltet. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht in die verschiedenen Bereiche rein zu schnuppern. Außerdem weiß ich die Arbeit der Redakteure nun noch mehr zu schätzen, wenn ich morgens die Zeitung lese.