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Die neuen Azubis

August – Azubizeit

Alle Jahre wieder sind wir Azubis in der Bewerbungszeit gespannt, wer zu Bewerbungsgesprächen geladen wird und lauern bei jeder Gelegenheit, wer im Fojer aufgeregt auf seine Chance wartet. Wenn man dann in der Juli-/Augustzeit in der Personalabteilung eingeteilt ist, hat man das Glück schon etwas früher an die Namen der neuen Azubis zu kommen, um sie vorab schon einmal bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken zu ‚stalken‘.  In der Azubi Pause wird dann heftigst diskutiert und auch im Verlag sind alle sehr neugierig, wer am 01.08. die neuen Mitglieder der KN-Familie werden.

Die Vorbereitung
Dieses Jahr war ich die Glückliche, die von Mitte Juli bis Ende August in der Personalabteilung eingeteilt war. Ich war dafür zuständig den aller ersten Tag der Azubis des ersten Lehrjahres möglichst angenehm zu gestalten und ihnen in den darauf folgenden Wochen und Monaten beizustehen, ihnen ihre Fragen zu beantworten und sie mit den Menschen und Gegebenheiten im Verlag vertraut zu machen.
Dazu gehörte es unter anderem eine Präsentation mit den allgemeinen Fakten zum Verlag, zur Ausbildung und zum dualen Studium zu erstellen. Zudem kümmerte ich mich darum, dass alles, was man zum Start in unserem Unternehmen braucht (z.B. den Betriebsausweis um in das Gebäude herein zu kommen, die eigene E-Mail Adresse, die Kennwörter für alle Programme, und noch vieles mehr) bereit stand. Des Weiteren erstellte ich ein Informationsblatt mit allen wichtigen Fakten und Ansprechpartnern, um den ‚Neuen‘ die anfänglichen Tage und Wochen etwas einfacher zu gestalten. Was in den ersten Tagen im Verlag der Kieler Nachrichten auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Plan des Gebäudes. Wenn man dieses von außen betrachtet erscheint es einem viel kleiner, als es tatsächlich ist. Es reicht vom Rathaus bis hin zu den Stadtwerken um die Kurve und ist ganze 4 Stockwerke hoch. Zudem verwirren, die vier alten  Treppenhäuser, bei denen manche nur teilweise und eingeschränkt nutzbar sind.  Ich fertigte also die Präsentation und die Mappe mit allen wichtigen Infos an und war gespannt, wer mich am ersten August erwarten würde.

Endlich August
Und das nicht nur weil in diesem Monat die Hoffnung auf gutes Wetter besteht – nein! Die neuen Azubis sind endlich da! Am ersten August traf ich mich etwas früher mit unserer Personalreferentin und Ansprechpartnerin um den Besprechungsraum für die ersten Stunden herzurichten.  Als wir fertig waren begrüßten wir die beiden freundlich wirkenden Mädels, die schon aufgeregt im Fojer warteten. Lustig war, obwohl es mir erst später auffiel, dass die beiden vollkommen unabhängig von einander zuhause das selbe Outfit wählten und im Partnerlook aufkreuzten. Es schien so, als würden sie sich auf Anhieb gut verstehen. Wir begrüßten also Malien und Tabea und stellten uns selbst vor. Ich hielt meine Präsentation und übergab die Mappe mit den Informationsblättern und was sonst noch so dazugehört. Wir unterhielten uns in einer netten und entspannten Atmosphäre. Als die Fragen der beiden neuen Azubis erschöpft waren, brachte ich sie in die Redaktion, wo sie gleich am ersten Tag die tägliche Redaktionskonferenz mitbekommen sollten.

Die ersten zwei Tage
Die ersten zwei Tage einer Ausbildung bei den Kieler Nachrichten sind wie folgt aufgebaut: Man verbringt den ersten Tag je bis zu zwei Stunden in der Personalabteilung, in der Redaktion und bei den Finanzen, wird dort herumgeführt und bekommt viele verschiedene Informationen. Am nächsten Tag folgen dann die Abteilungen Vertrieb/Marketing, Sales und das Druckzentrum. Der Pate (in diesem Jahr meine Wenigkeit) bringt die neuen Azubis dabei von Abteilung zu Abteilung und steht für Fragen gerne zur Verfügung. In der Mittags- und Azubipause bleibt Zeit die anderen Azubis  persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Der Ernst des Lebens
Die beiden Schnuppertage von Malien und Tabea gingen schnell vorbei und es wurde Zeit sie aktiv in die Geschäftsprozesse des Verlages einzubinden. Tabea startete ihre Ausbildung in der Abteilung Sales und Malien im Vertrieb/Marketing. Anfangs hatten sie noch Schwierigkeiten sich allein im Verlagsgebäude zurecht zu finden, insbesondere fiel es schwer den Pausenraum zu finden, oder sich alle Namen und Gesichter zu merken. Nach kurzer Zeit war von dieser Unsicherheit allerdings auch nichts mehr zu spüren.
Aller Anfang ist schwer und vor allem aufregend! Ich kann mich noch ganz genau an meine ersten Tage erinnern. Am Anfang kennt man nur wenige und ist in jeder Abteilung zunächst einmal fremd, nach einiger Zeit ist man jedoch überall bekannt und willkommen. Man kennt sich schneller mit allen Abläufen aus als man denkt und dadurch, dass man in jeder Abteilung mitarbeitet versteht man die Prozesse oft besser, als manch andere Mitarbeiter. Man wird, auch wenn man es vielleicht nicht direkt mitbekommt, zu einem wichtigen Mitglied in diesem großen Unternehmen.

Wir freuen uns euch hier zu haben!