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Prüfungsvorbereitungsseminar

Auf nach Königswinter

Dieses Jahr waren Tabea und ich an der Reihe. Gemeinsam durften wir für eine Woche zum Prüfungsvorbereitungskurs nach Königswinter (Ein kleiner Ort bei Bonn) fahren. Im Vorhinein machten wir uns natürlich schon ein paar Gedanken um die Anfahrt und die Unterbringung. Zusammen haben wir uns dazu entschlossen mit der Bahn anzureisen und in einem Doppelzimmer zu übernachten. Voller Vorfreude starteten wir also am Sonntag den, 24.03.19 unsere Reise.

Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön!
Leider hatten wir mit unserer Zugverbindung nicht so ein Glück: Als ich mit meinem Koffer im Kieler Hauptbahnhof ankam, erwartete mich Tabea schon ganz hektisch. Der Zug der uns nach Köln fahren sollte, viel an diesem Tag aus. Spontan mussten wir uns eine alternative suchen und sind schnurstracks in einen Regionalzug bis nach Hamburg gestiegen. Ab dort fuhr unser eigentlicher Zug nach Köln und dann bis nach Königswinter weiter. Nach 7 Stunden sind wir endlich im Kleinen aber feinen „Königswinter“ angekommen. Direkt am Rhein lag unsere Unterkunft. Da wir erst spät am Abend angekommen sind und es fußläufig keine Essensmöglichkeiten in der Nähe gab, entschlossen wir uns dazu, den Lieferservice vor Ort auszuprobieren und bestellten uns zwei große Pizzen. Müde vom Tag und satt von Pizza gingen wir früh schlafen, um am nächsten Tag fit für das erste Seminar zu sein.

1. Tag
Am ersten Tag haben wir die anderen Medienkaufleute aus ganz Deutschland kennengelernt und uns untereinander bei einem „Get together“ ausgetauscht. Es war spannend zu sehen, woher die einzelnen Kaufleute kamen, was sie während ihrer Ausbildungszeit erleben durften und in welchen Abteilungen sie eingeteilt sind. Außerdem haben wir die Seminar-Abläufe für die kommenden Tage erfahren. Unsere Dozenten wechselten alle 3-4 Stunden am Tag, damit wir möglichst viele Themengebiete, die wir für die Prüfung benötigen, durcharbeiten und wiederholen konnten. Hier die Themen, die wir in der gesamten Woche bearbeitet haben:

  • Zeitung – Zukunft: Eine Standortbestimmung
  • Der Vertrieb von Massenmedien
  • Verlagsbetriebswirtschaftslehre und Controlling
  • Rechtsfragen im Verlag
  • Das Anzeigengeschäft
  • Grundzüge der Marktforschung und des Marketings
  • Medien im digitalen Markt
  • Der Buchverlag
  • Technische Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften

Freizeit und Essen
Jeden Tag gab es eine Auswahl an leckeren Gerichten. Das Essen war wirklich top und es gab immer einen super leckeren Nachtisch 🙂 Mit voll gehauenen Bäuchen nutzen wir unsere Freizeit um einen Ausflug zur Drachenburg, wo unter anderem schon DSDS oder Bares für Rares gedreht wurde, zu machen. Außerdem besuchten wir Bonn oder gingen am Rhein entlang spazieren.

Schloss Drachenburg
Rheinpromenade in Königswinter
Ausblick vom Schloss

Abschließend können Tabea und ich sagen, dass das Seminar auf jeden Fall die Reise wert war! Mit den Dozenten aus verschieden Verlagen und Medienbranchen haben wir alle Themenbereiche noch einmal aufgefrischt und durch die Unterlagen einen guten Einblick bekommen. Diese werden uns auf jeden Fall für die Lernphase nützlich sein! Am Freitag hieß es dann auf Wiedersehen. Tabeas Weg führte wieder mit dem Zug Richtung Norden. Meiner führte nach Bonn, wo ich das Wochenende nutzte, um meine Verwandten zu besuchen und am Sonntag Holstein Kiel gegen den 1. FC Köln anzufeuern.

Rückblick über 6 Semester

Wie schnell die Zeit vergeht

„Das wars jetzt also“, war mein Gedanke als ich nach meiner letzten Klausur aus dem Gebäude der DHSH trat. Sechs Semester Studium, die wie im Fluge vergangen sind und anstrengende, aber auch wunderbar spannende Zeiten mit sich gebracht haben. Die Freude darüber, keine Klausuren mehr vor sich zu haben war natürlich unglaublich groß, nichtsdestotrotz ist auch ein wenig Wehmut dabei, denn ich weiß, dass die schöne Uni-Zeit nie wiederkommen wird.

Das Lernen
Wenn ich mich heute an das erste Semester zurückerinnere, weiß ich noch ganz genau, dass der Stoff des sechsten Semesters mir furchtbar weit weg vorkam und ich mich gefragt habe, wie ich das bloß alles mal können soll. Aber wenn ich eines im Studium und in der Ausbildung besonders gelernt habe, dann, dass man quasi täglich an seinen Aufgaben wächst. So war es daher auch mit dem Unterrichtsstoff, der in dem Moment, in dem man ihn lernen musste, gar nicht mehr so schwierig aussah, wie noch ein Jahr zuvor angenommen.
Die schwierigsten Semester waren dabei wohl das Erste und das Vierte.
Im ersten Semester war natürlich alles neu. Ich musste mich an die Dozenten, die Abläufe und das völlig andere Lernen gewöhnen. Hinzu kam, dass das erste Semester mehr Module und somit auch mehr Prüfungsleistungen beinhaltet, als die Folgenden. Das vierte Semester erforderte neben der Abgabe von einem der drei Praxisprojekte und zwei für mich besonders anspruchsvollen Modulen auch die Abschlussprüfung der Ausbildung, auf die ich mich quasi alleine vorbereiten musste. Ich war sehr froh, das Prüfungsvorbereitungsseminar im Frühjahr besucht zu haben und konnte mich mit Fragen immer auf meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Betrieb und besonders auf die Azubis verlassen. Somit war es zwar eine Hürde, aber auch diese war erfolgreich zu meistern.

Bereit für das Arbeitsleben
Neben den zahlreichen Modulen, Seminaren und Hausarbeiten, die mich in den vergangen 3 Jahren fachlich weitergebildet haben, durfte ich auch viele verschiedene Leute aus unterschiedlichen Unternehmen und Dozenten mit spannenden Erfahrungen aus dem Berufsleben kennenlernen, die mich persönlich wachsen ließen.
Besonders bedeutend war es für mich jedoch, in den Uni-Semestern viel Zeit mit meinen Kommilitonen, in denen ich Freunde gefunden habe, zu verbringen – sowohl in der Uni als auch außerhalb in der Freizeit. Das war auch stets der beste Ausgleich, für stressige Lernphasen, nach denen ich mit Stolz sagen konnte, alle Prüfungen gemeistert zu haben.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich die Kombination aus Studium im Blockunterricht und Ausbildung im Betrieb sehr genossen habe! Es war stets abwechslungsreich, ich bin um unzählbar viele Erfahrungen reicher geworden, habe neue Freunde gefunden, konnte Interessenschwerpunkte setzen und kann nunmehr sagen, „Ich bin bereit für das Arbeitsleben!“.
Ich wünsche auch euch viel Erfolg!

Azubi Projekt 2018

Alle Jahre wieder

Ein Jahr ist es nun schon her, als das Azubi Projekt 2017 mit dem damaligen Thema: „Kindergewinnspiel mit dem Kieler Express Maskottchen Exi“, stattgefunden hat. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit seitdem vergangen ist…

Auf in die nächste Runde
Gespannt welches Thema uns dieses Jahr erwarten würde, trafen sich alle Azubis, die im Verlag eingeteilt waren, am Montag, den 01.10.2018 im Präsentationsraum neben dem Pförtner. Wir spekulierten alle eifrig, um welches Thema sich das Projekt drehen würde, denn dieses Mal würden wir durch die 3 Wochen Herbstferien mehr Zeit zum Ausarbeiten bekommen.
Nach endlosen Vermutungen und lauter Fragezeichen im Gesicht, wurde das monatelang, verschwiegene Geheimnis von der Vertrieb und Marketing Abteilung endlich aufgelöst…

KNusper, KNusper Häuschen…
Wer kennt Sie nicht? Die Kieler Nachrichten Lebkuchenhausaktion ist eine jahrelange Tradition und findet jährlich zur Weihnachtszeit statt. Teilnehmende Kinder haben die Chance Lebkuchenhäuser zu backen, die dann in den Wintermonaten in den Schaufenstern der KN ausgestellt werden. Alle teilnehmenden Kinder bekommen außerdem eine Eintrittskarte für das Weihnachtsmärchen im Kieler Opernhaus inklusive Preisverleihung. Bei der Aktion gilt- wer am kreativsten gebacken und sein Häuschen gestaltet hat, wird belohnt. Jedes Jahr warten auf die Gewinnerkinder viele, tolle Preise.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Aktion zu erneuern. Es sollte alles fairer und digitaler Ablaufen. Keine langen Warteschlangen mehr vor der Kundenhalle. Keine traurigen Gesichter mehr, wenn die Teilnehmerkarten vergriffen waren. Die Lebkuchenhäuser sollen in den Schaufenstern besser zur Geltung kommen, die Deko weihnachtlicher gestaltet werden.

Wir freuten uns alle sehr über die diesjährige Themenvergabe. Denn was gibt es schöneres glückliche Kinderaugen zu sehen und Schaufenster voller Lebkuchenhäuser zu versehen? Und alles noch mit Vorfreude auf die wohl schönste Zeit des Jahres.

In der ersten Woche haben wir viel Brainstorming gemacht, Kontakte herausgesucht, die Schaufenster ausgemessen und einen Projektplan entwickelt, auf dem wir alles notiert haben, an was wir denken müssen. Zum Abschluss der ersten Woche hielten wir eine kleine Zwischenpräsentation mit unseren Ideen zu der Neugestaltung der Aktion. Wir entwickelten ein Konzept, bei dem die Teilnehmer über ein System ausgelost werden würden. Alle die Lust hätten ein Lebkuchenhaus zu backen, würden sich über eine Online-Registrierung anmelden können. Unter allen Registrierten würde das System dann eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern auslosen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. Außerdem würden in diesem Jahr nun auch die Passanten die Häuser bewerten können. Dafür haben wir einen Link entwickelt, auf dem angegeben werden kann, welches Haus das Favorisierte ist. Und aufgepasst, unter allen Passanten, die die Häuser bewerten, wird ein toller Preis verlost!

Nachdem wir viel Lob für unsere Idee bekommen haben, ging es mit neuem Wind in die zweite Woche. Von da an haben wir mit verschiedenen Firmen telefoniert, digitale Strategien herausgesucht, die Deko besorgt, Werbemittel entwickelt, Gewinne ausgedacht und alles in eine Power Point Präsentation festgehalten. Die 3 Wochen gingen schneller um als vorerst gedacht. An dem letzten Tag der 3. Woche haben wir dann eine Abschlusspräsentation gehalten, bei der wir unser fertig entwickeltes Konzept vorgetragen und im Anschluss an die Vertrieb und Marketing Abteilung übergeben haben.

Wenn Ihr nun Lust bekommen habt, zu erfahren, wie die Schaufenster und die Lebkuchenhäuser in diesem Jahr gestaltet sind und ihr die Häuser bewerten möchtet, dann kommt in dem Zeitraum vom 29.11.-17.12.18 vor die Kieler Nachrichten und bewertet die Häuser! 😊

Viel Glück!

 

 

 

 

 

Wie und wo kann man in Kiel am besten seine Mittagspause verbringen?

Tipps für die Mittagspause

Die Mittagspause ist ein fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Üblicherweise haben wir 30 Minuten Zeit dafür, diese Zeit möchten wir Azubis natürlich immer gerne nutzen, um uns zu stärken, untereinander auszutauschen und für einen kurzen Moment abzuschalten. Hier sind einige Tipps, wo und wie man seine Mittagspause in Kiel verbringen kann.

Wo wir am liebsten unsere Pause verbringen
Wenn man nicht gerade als einziger Azubi im Unternehmen ist, kommt es oft vor, dass wir Azubis gerne zusammen Pause machen. Je nach Wetterlage entscheiden wir dann, ob wir uns bei uns im Verlagsgebäude im Pausenraum treffen wollen oder ob wir nicht doch lieber frische Luft schnappen wollen. In diesem sonnigen und warmen Sommer haben wir uns natürlich überwiegend für die 2. Variante entschieden und versucht jeden Sonnenstrahl zu genießen. Entweder bringen wir uns selbst etwas zu essen mit oder kaufen uns noch schnell eine Kleinigkeit bei einem der Bäcker oder der Campus Suite. Dann steuern wir gerne den Bootshafen oder den Hiroshima Park an, wo man die Mittagspause gemeinsam in toller Umgebung genießen kann.
An anderen nicht ganz so sonnigen Tagen bleiben wir auch wie gesagt ganz gerne in unserem Pausenraum. Dort ist z.B. auch eine Mikrowelle vorhanden, sodass man sich mitgebrachtes Essen auch gut warm machen kann.
Hier ist z.B. ein leckeres und einfaches Rezept für einen Putenbrust-Wrap, den man super schnell am Abend für den nächsten Tag vorbereiten kann:

  • 2 Tortillas
  • 4 Scheiben Putenbrustaufschnitt
  • Salat
  • Frischkäse (India)
  • Remoulade
    Die Wraps dünn in der Mitte mit dem Frischkäse Sorte India bestreichen. Am Rand sollte man je 2 cm rundherum nicht mit bestreichen. Anschließend darauf den Salat und ein wenig Remoulade geben. Dann den Wrap mit 2 Scheiben Putenbrust belegen und die Tortillas eng aufrollen. 

Beliebte Restaurants und Cafés in der Umgebung
Viele unserer Arbeitskollegen gehen in der Nähe des KN Verlagsgebäudes auch gerne in der Mittagspause in Restaurants essen, die oftmals auch mit einem Mittagstisch oder anderen Angeboten locken.
Beliebte Restaurants und Cafés sind dabei u.a.:

  • Peter Pane
  • Cup&Cino
  • dean&david
  • Campus Suite
  • Subway
  • Sakura Sushi Restaurant
  • Block House
  • Starbucks
  • Das Wirtshaus

Der Tag der Tage

Meine Vorbereitungen für den ersten Tag

Veränderungen, sie holen uns ständig ein und manchmal schneller als erwartet. So erging es mir als ich realisierte, dass ich in weniger als einer Woche meine Ausbildung bei den Kieler Nachrichten beginnen werde. Das Jahr zwischen meinem Abitur und der Ausbildung zur Medienkauffrau Digital & Print schien wie im Flug vorbei gegangen zu sein, und nun spürte ich nicht nur die Vorfreude auf das Neue, sondern ebenfalls die Aufregung auf das Unbekannte. Im Folgenden erzähle ich euch, wie ich versucht habe mich bestmöglich auf den ersten Tag vorzubereiten.

Hallo Aufregung
Noch eine Woche vor Beginn der Ausbildung war ich merkwürdigerweise gar nicht aufgeregt und genoss einfach meine freie Zeit mit möglichst vielen Unternehmungen sowie ganz viel ausschlafen. Erst zwei Tage vorher spürte ich, dass es ernst wird. „Noch in dieser Woche würde ich ausziehen und meine Ausbildung bei den Kieler Nachrichten starten.“ Um meine plötzlich doch sehr präsente Aufregung irgendwie los zu werden, redete ich eine ganze Menge mit meinen Freunden über ihre Erfahrungen und bat jene um Rat, die bereits eine Ausbildung begonnen hatten. Wie lief es bei ihnen ab? Was nimmt man mit? Und was zieht man bitte an? Fragen über Fragen häuften sich. Ich bin mir sicher, dass ich zu dieser Zeit der ein oder anderen Person gut auf die Nerven ging. Da die meisten aber ausschließlich positives über die ersten Tage in ihrer Ausbildung zu berichten hatten, versuchte ich mir so gut es ging nicht mehr einen Kopf darüber zu machen, was alles schief gehen könnte. Die Kleiderwahl gestaltete sich da schon schwieriger, geendet hat es dann typisch Mädchen damit, dass mich nichts aus meinem Kleiderschrank zufrieden stellte und ich panisch noch einen Tag vor dem Beginn der Ausbildung ein neues Outfit shoppen „musste“. Natürlich wollte ich aber nicht nur mit passender Kleidung überzeugen, sondern auch mit dem passenden Vorwissen. Dafür habe ich meine Notizen vom Vorstellungsgespräch wieder ausgegraben, den Azubi Blog gefühlt tausendmal gelesen und versucht mir wenigstens schon einmal das Wesentliche zu merken.

Erste Kontakte
Zum Zeitpunkt des Beginns der Ausbildung wohnte ich noch drei Tage zuhause bei meinen Eltern circa 50km entfernt von Kiel. Somit war wichtig zu klären, wie ich überhaupt zur Arbeit komme und vor Allem, wo in Kiel man den ganzen Tag parken kann, denn wenn ich eines über Kiel bereits erfahren hatte, dann war es, dass die Parkplatzsituation doch recht bescheiden ist. Da ich die Tage auch mitten in der Umzugsplanung war und die mich ehrlich gesagt genug auf Trab hielt, wollte ich nicht noch x-verschiedene Varianten des Pendels raussuchen. Also entschloss ich mich Inga, die duale Studentin aus dem dritten Lehrjahr, anzuschreiben und fragte, ob sie einen Rat für mich hätte  (Die E-Mail Adresse habe ich über den Azubi Blog gefunden). Zum Glück konnte sie mir helfen und mir blieb nicht nur viel Stress erspart sondern ihre liebe Art steigerte auch meine Neugier, die anderen Azubis endlich kennenzulernen.

Die letzten Stunden
Am Abend vorher war ich dann ehrlich gesagt, abgesehen von der Panik den Wecker zu überhören, gar nicht mehr aufgeregt. Ich fühlte mich genügend vorbereitet für diese Veränderung und die Vorfreude auf das Neue rückte in den Vordergrund.

Die neuen Azubis sind da

Vorfreude ist die schönste Freude

Für das Ausbildungsjahr 2018 haben es wieder zwei Mädels durch das Bewerbungsverfahren geschafft. Lina Südel und Alina Thun sind seit dem 01.08.2018 die beiden neuen Azubis der Kieler Nachrichten und machen die Ausbildung bzw. das duale Studium zur Medienkauffrau Digital und Print. Wir „alten Hasen“ waren wieder super gespannt, wer uns im August in der Eingangshalle erwarten würde und Mitglied der KN-Familie wird.
Umso schöner, dass ich zu dieser Zeit in der Personalabteilung eingeteilt war und somit bei den Vorbereitungen und den Einführungstagen mithelfen durfte…

Klappe die Zweite
Wie oben schon erwähnt, kam ich Ende Juni bis Mitte August in die Personalabteilung und hatte das gleiche Glück (wie Christine im letzten Jahr), mich um die
Azubi-Pläne und die Einführungstage der neuen „Sprösslinge“ kümmern zu dürfen. Ich habe mit den Ausbildungsplänen für uns sechs Azubis angefangen. Dafür musste ich die Blockzeiten von der DHSH und des RBZ, Prüfungen, Urlaub (soweit schon geplant), Seminare etc. beachten und schauen, dass alle Azubis die Abteilungen regelmäßig wechseln und möglichst nicht zur selben Zeit in die Gleiche eingeteilt werden. Für den Plan habe ich ungefähr 1 ½ Wochen gebraucht, denn schon ein klitzekleiner Fehler hätte das ganze „System“ durcheinandergebracht. Anschließend erhielt ich den Auftrag, die PowerPoint Präsentation für den ersten Einführungstag zu bearbeiten und wurde gefragt, ob ich diese auch vor den beiden Auszubildenden vortragen würde. Außerdem aktualisierte ich das Auszubildendeninformationsblatt, den Gebäudeplan, suchte die Anfahrt für das Druckzentrum heraus, kümmerte mich um die Raumreservierung und machte mir immer wieder Notizen mit Dingen, an die noch gedacht werden müssen. Kurz gesagt: Ich durfte die Mentorin für die ersten Tage und gleichzeitig die Ansprechpartnerin bei Fragen und Bemerkungen rund um die KN sein. 🙂

Die ersten Tage
Schließlich war es soweit. Der 01.08.2018 stand vor der Tür.
Gemeinsam begrüßten wir Alina und Lina und führten beide in den Schulungsraum, gleich neben dem Pförtner. Nach einer kurzen Erklärung wie die KN mit Madsack und der Segeberger Zeitung in Verbindung steht, was Offset bedeutet und wo die Standorte der KN-Zweigstellen sind, fing ich mit der PowerPoint Präsentation an. Diese beinhaltete wichtige Punkte wie die Arbeitszeiten, Ansprechpartner der jeweiligen Abteilungen, Krankheitsfälle, Berufsschule/Uni sowie allgemeine Informationen zu den Kieler Nachrichten. Nachdem alle Fragen vorerst geklärt wurden, führte ich die beiden in die Abteilungen: Personal, Finanzen/Controlling und in die Redaktion. Am zweitem Tag lernten sie die Technik, Vertrieb/Marketing und Sales kennen. In allen Abteilungen warteten die Kolleginnen und Kollegen schon neugierig und gespannt auf die neuen Azubis.

Erschöpft von der Aufregung, den vielen Informationen und den Gesichtern, neigten sich die ersten beiden Tage dem Ende zu. Ich versprach den beiden, sie am nächsten Tag am Empfang abzuholen, damit sie sich nicht gleich in dem riesigem Verlagsgebäude und den vielen Treppenhäusern verlaufen würden…

 

Kieler Woche 2018

KN Medienlounge in Schilksee

Den Juni über hatte ich das Glück im Vertrieb/Marketing sein zu dürfen und konnte so bei der Planung der Kieler Woche mithelfen.

 

An die Schiffchen, fertig, los!
Nachdem ich weitere Informationen zum Ablauf der Kieler Nachrichten auf der Kieler Woche erhielt, bekam ich Aufgaben, die ich selbstständig bearbeiten durfte. Beispielsweise gab es zum Zeitpunkt der Kieler Woche ein Gewinnspiel, bei dem man kleine Schiffchen aus Zeitungspapier basteln konnte und damit die Chance hatte ein iPad Pro mit unserem e-Paper zu gewinnen. Um die Planung und die Beschaffung der Materialen, wie z.B. die Bestellung der Teilnehmerkarten, Fischernetze/Reußen, Bastelanleitungen, Eigenanzeigen etc. durfte ich mich kümmern. Schön war, dass ich zum Zeitpunkt des Gewinnspiels zusätzlich für eine Woche in der Kundenhalle eingeteilt war und die tolle Beteiligung des Gewinnspiels mitverfolgen durfte.

Wenige Tage später kam eine Kollegin aus dem Marketing auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, Sie für zwei Tage in der KN Medienlounge in Schilksee zu unterstützen. Diese Chance lies ich mir natürlich nicht entgehen und stimmte sofort zu.

Arbeiten am Strand
Früh morgens machte ich mich mit dem Bus auf den Weg nach Schilksee zum Olympiazentrum. Angekommen wehte mir bereits die frische Meeresluft entgegen und die ersten Sonnenstrahlen erwärmten mein Gesicht. Surfer bereiteten Ihre Boote vor und Buden machten sich für den Ansturm am Mittag bereit. „Was ein wunderbarer Tag, was ein wunderbarer Ort zum Arbeiten“, dachte ich mir. Angekommen in der Medienlounge begrüßten mich meine Arbeitskollegin und die Promoter herzlich. Zuerst wurde ich etwas herumgeführt und eingewiesen. Unklarheiten wurden beseitigt und mir wurde der Ablauf für die kommenden Tage erzählt. Auf dem heutigen Plan stand das Abonnenten Frühstück um 10:00 Uhr und Nachmittags ein Talk mit der Sängerin Namika sowie ein Songwriting mit dem Künstler Florian Bunke. Zwischendurch wurde sich um den Auf- und Abbau der einzelnen Aktionen und Talks gekümmert, Regionale- und Kieler Woche Artikel wurden fleißig verkauft und die Fragen der Kunden stets beantwortet.

Schließlich war es 10:00 Uhr und die ersten Abonnenten erschienen zum gemeinsamen Frühstuck in die Lounge. Zusammen wurde lecker geschlemmt und über die ein oder anderen Themen gequatscht. Es war ein sehr nettes miteinander und alle lernten sich – egal ob das Team oder die Abonnenten, etwas besser kennen.

Am Nachmittag bauten wir für den Talk mit Namika die Anlagen und die Sitzgelegenheiten auf. Außerdem stellten wir alles für das Songwriting bereit. Es war super interessant zu sehen, was alles zu dem Ablauf dazugehört und an was alles gedacht werden muss.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass es zwei wirklich sehr spannende Tage waren, mit ganz viel Freude und neuen Erfahrungen.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe und mit nach Schilksee fahren durfte. Denn was gibt es schöneres, auch mal außerhalb des eigentlichen Arbeitsplatzes arbeiten zu dürfen? 😊

 

On Tour mit einer Medienberaterin

Mal zu Fuß, mal mit dem Auto

Nun bin ich für zwei Wochen der Abteilung Sales zugeteilt worden. Davon durfte ich drei Tage zusammen mit einer Medienberaterin zu Kunden fahren, um diese über Anzeigen in den Kieler Nachrichten zu beraten.

Auf geht’s…
Unser erstes Ziel war die Mode Boutique „OGGI“ in der Holtenauer Straße in Kiel. Freundlich empfing uns der Ladenbesitzer und die Verkaufsleiterin. Der herzliche Empfang und die nette Umarmung zeigten mir, dass die Medienberaterin und die Mitarbeiter nach jahrelanger Zusammenarbeit ein nahezu „Freundschaftliches Verhältnis“ entwickelt haben. Ich übergab dem Ladenbesitzer- und gleichzeitig Designer, meine vorgefertigte Anzeige mit einem selbstgeschriebenen Artikel über die Herbst-Modetrends bei OGGI. Gemeinsam einigten wir uns auf das Erscheinungsdatum in der „INKIEL“ und klärten Verbesserungen sowie Fragen und zusätzliche Informationen. Nach einem abschließenden Rundgang in der Boutique präsentierte uns der Ladenbesitzer seine aktuelle Kollektion. Fast alle Kleidungsstücke waren mit wunderschönen Goldtönen verziert, die perfekt zu der dunklen Jahreszeit passten. Leider hatten wir nicht allzu lange Zeit, um uns die wunderbaren Stücke anzusehen, denn die Arbeit rief und wir mussten zu weiteren Kunden-Terminen.

Freundschaft und Beratung
Jetzt stand der Kunde „Kirschoptik und Hörakustik“ im Kalender. Wieder kam es mir vor, als wenn wir zu engen Freunden fahren würden – der Geschäftsführer empfing uns lieb und führte uns in sein Büro. Nachdem wir über ein paar private Dinge geplaudert haben, berieten wir den Kunden über eine neue Anzeige in den Kieler Nachrichten und über die dazugehörige Bildauswahl. Als Außenstehender hat man meist noch einen anderen Blick auf „das Geschehen“ und so konnte ich den Kunden meine Meinung zu den Bildern gut verdeutlichen. Alles lief super unkompliziert ab und so einigten wir uns schnell auf eine zum Geschäft passende Anzeige mit bestmöglicher Aufmachung. Wir verblieben mit einem Korrekturabzug, sobald die Anzeige fertig gestaltet wurde.

In den nächsten Tagen besuchten wir noch viele weitere Kunden in verschiedenen Stadtteilen. Mal besuchten wir sie zu Fuß, mal nahmen wir das Auto. Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gebracht, auch mal außerhalb des Verlages arbeiten und die Kunden jetzt auch persönlich sehen zu dürfen!

Ich freue mich schon auf meine nächste Zeit in der Abteilung Sales und auf die Medienberater.

Bleibt dran!
Verfolgt uns und unsere Tätigkeiten im Verlag, im Druckzentrum, in der Schule oder außerhalb gerne weiter! Es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Ich wünsche euch alles Gute,

Eure Malien

Praktikum bei den KN

Meine erste Woche

Wie jedes Jahr steht für viele Schüler und Schülerinnen das Wirtschaftspraktikum an – und ich habe mich dafür entschieden, dieses bei den KN zu machen.

Ein paar Facts nebenbei: Mein Name ist Marie, ich bin 16 Jahre alt und gehe momentan in den elften Jahrgang des Gymnasium Kronshagens.

Als ich ankam, begrüßte mich der Pförtner mit einem freundlichen „Guten Morgen, einen schönen Montag“ und mich überraschte, dass jeder Mitarbeiter nur mit einer Karte reinkommt. Gleich danach wurde mir durch die zahlreichen Abteilungen und das riesige Verlagshaus klar, dass die Fertigstellung einer Zeitung viel komplizierter und umfangreicher ist als ich mir das vorgestellt habe. Am zweiten Tag habe ich in der Kundenhalle die Aufnahme von Anzeigen kennengelernt. Darauf besuchte ich am Mittwoch das Druckzentrum in Moorsee, wo mir erstmal der ganze Druckvorgang anhand der wirklich riesigen Druckmaschine erklärt wurde. Außerdem habe ich etwas über GeoMarketing, wodurch z.B. die Strecke der Zeitungszusteller berechnet werden kann, erfahren. Gestern bei der Verkaufsförderung habe ich neben der Mediabox auch Sonderausgaben, Suchmaschinenoptimierung, die WebAnalyse der kn-online.de Seite und das AboPlus-Programm kennengelernt. Heute bin ich im Vertrieb und Marketing gelandet, wo mir verschiedene Projekte gezeigt werden.

Meine Zeit in der Redaktion

Schon in meinem 2. Ausbildungsmonat hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen die Arbeit in der Redaktion kennenzulernen. Diese drei Wochen teilten sich jeweils in eine Woche in der Fotoredaktion/Archiv,  eine in der Kieler Lokalredaktion und eine Woche in der Sportredaktion auf.

Ein Morgen in der Redaktion
Ein Tag in der Redaktion beginnt um 10.15 Uhr mit der Redaktionssitzung im Newsroom. Dort treffen sich Redakteure, Ressortleiter und Onliner und besprechen die aktuelle Zeitung. Was lief gut? Was fällt auf? Was können wir besser machen?
Danach stellen die Onliner vor was momentan auf der KN Onlineseite am besten läuft, das heißt, was wurde am meisten geklickt? Welche Themen wurden am meisten kommentiert?  Danach stellt jeder vor, was für die Ausgabe am kommenden Tag geplant ist. Gestartet wird dabei in den verschiedenen Regionalausgaben: Eckernförde, Holstein, Ostholstein und Segeberg. Anschließen ist die Sportredaktion dran, dann Kultur, die Kieler Lokalausgabe und zum Schluss werden der Schleswig-Holstein Teil und die Wirtschaftsseiten besprochen. Circa gegen 11 Uhr beginnt dann der Prozess, wo an der Entstehung der Zeitung für den nächsten Tag gearbeitet wird. Wie das genau aussieht, weicht in jeder Abteilung ab.  Da die meisten Sportereignisse erst abends stattfinden, kann die Sportredaktion im Vergleich zu der Lokalredaktion, die hauptsächlich tagsüber auf Terminen ist, meist erst später ihre Artikel produzieren.

Meine Aufgaben während der drei Wochen
Artikel habe ich zwar keine verfasst, aber ich hatte in den einzelnen Abteilungen verschiedene kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Schreiben der Kiel Notizen im Kieler Lokalteil oder den Einwurf auf der ersten Sportseite, bekommen. Die Ergebnisse von meinen kleinen Texten konnte ich meist schon am nächsten Tag in der Zeitung begutachten. Für mich persönlich war das schon ein tolles Gefühl, den selbstgeschriebenen Einwurf am nächsten Morgen, abgedruckt in der Zeitung, zu lesen.
Neben den kleinen Schreibaufgaben, bekam ich auch einige tolle Einblicke in die Arbeit der Journalisten, Fotografen und Archivaren.In meiner Woche in der Fotoredaktion beeindruckten mich vor allem die Mikrofilme, die so gut wie lückenlos jede KN seit 1895 wiedergeben. Kunden wird angeboten, bestimmte Seiten bei uns zu bestellen, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. Diese Aufträge habe ich in dieser Woche bearbeitet, ausgedruckt und anschließend zu den Kollegen in die Kundenhalle gebracht, wo die Kunden diese abholen können. Wenn zwischendurch etwas Zeit war, durfte ich auch mal nach Daten suchen, die mich betreffen. Aber auch das Archiv, wo sowohl in Bild als auch in Text alles thematisch zu Kiel und Schleswig-Holstein gelagert wird, war unglaublich spannend.

Und was ich sonst noch so erlebt habe…
In der Lokalredaktion aber auch im Sport hatte ich auch die Chance, mit zu spannenden Terminen zu gehen. Von Spendenübergaben, geschichtlichen Funden bis hin zu Pressekonferenzen für die Special Olympics, der Bekanntgabe des Kieler Woche Plakates für 2018 oder dem offiziellen Baubeginn des „Holstenfleet“  hatte ich ein unglaublich tolles Programm in diesen Wochen. Neben den Veranstaltungen lernte ich auch viele Menschen kennen.
Als ich in der Sportredaktion war, war auch das Heimspiel von Holstein Kiel gegen St. Pauli, wo ich gehofft hatte, da mit hin zu können. Leider ist daraus nichts geworden, dafür durfte ich aber ein paar Tage später mit zum Training der Störche.

Ein weiteres Highlight ereignete sich eine Woche nach der Zeit in der Redaktion, wo ich an einem Mittwochabend mit zu einem THW Spiel in die Sparkassenarena konnte. Gemeinsam mit einigen Sportreportern durfte ich mir das Spiel THW Kiel gegen Aalborg Håndbold ansehen und später nach dem Spiel noch mit zu den Spielern und zur anschließenden Pressekonferenz. Über dieses Erlebnis habe ich mich riesig gefreut.

Fazit
Ich hatte eine echt tolle Zeit in der Redaktion. Die Kollegen haben mich, so oft es ging, zu unglaublich tollen Terminen und Veranstaltungen mitgenommen und mir so die drei Wochen unvergesslich gestaltet. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht in die verschiedenen Bereiche rein zu schnuppern. Außerdem weiß ich die Arbeit der Redakteure nun noch mehr zu schätzen, wenn ich morgens die Zeitung lese.