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Kieler Woche 2018

KN Medienlounge in Schilksee

Den Juni über hatte ich das Glück im Vertrieb/Marketing sein zu dürfen und konnte so bei der Planung der Kieler Woche mithelfen.

 

An die Schiffchen, fertig, los!
Nachdem ich weitere Informationen zum Ablauf der Kieler Nachrichten auf der Kieler Woche erhielt, bekam ich Aufgaben, die ich selbstständig bearbeiten durfte. Beispielsweise gab es zum Zeitpunkt der Kieler Woche ein Gewinnspiel, bei dem man kleine Schiffchen aus Zeitungspapier basteln konnte und damit die Chance hatte ein iPad Pro mit unserem e-Paper zu gewinnen. Um die Planung und die Beschaffung der Materialen, wie z.B. die Bestellung der Teilnehmerkarten, Fischernetze/Reußen, Bastelanleitungen, Eigenanzeigen etc. durfte ich mich kümmern. Schön war, dass ich zum Zeitpunkt des Gewinnspiels zusätzlich für eine Woche in der Kundenhalle eingeteilt war und die tolle Beteiligung des Gewinnspiels mitverfolgen durfte.

Wenige Tage später kam eine Kollegin aus dem Marketing auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, Sie für zwei Tage in der KN Medienlounge in Schilksee zu unterstützen. Diese Chance lies ich mir natürlich nicht entgehen und stimmte sofort zu.

Arbeiten am Strand
Früh morgens machte ich mich mit dem Bus auf den Weg nach Schilksee zum Olympiazentrum. Angekommen wehte mir bereits die frische Meeresluft entgegen und die ersten Sonnenstrahlen erwärmten mein Gesicht. Surfer bereiteten Ihre Boote vor und Buden machten sich für den Ansturm am Mittag bereit. „Was ein wunderbarer Tag, was ein wunderbarer Ort zum Arbeiten“, dachte ich mir. Angekommen in der Medienlounge begrüßten mich meine Arbeitskollegin und die Promoter herzlich. Zuerst wurde ich etwas herumgeführt und eingewiesen. Unklarheiten wurden beseitigt und mir wurde der Ablauf für die kommenden Tage erzählt. Auf dem heutigen Plan stand das Abonnenten Frühstück um 10:00 Uhr und Nachmittags ein Talk mit der Sängerin Namika sowie ein Songwriting mit dem Künstler Florian Bunke. Zwischendurch wurde sich um den Auf- und Abbau der einzelnen Aktionen und Talks gekümmert, Regionale- und Kieler Woche Artikel wurden fleißig verkauft und die Fragen der Kunden stets beantwortet.

Schließlich war es 10:00 Uhr und die ersten Abonnenten erschienen zum gemeinsamen Frühstuck in die Lounge. Zusammen wurde lecker geschlemmt und über die ein oder anderen Themen gequatscht. Es war ein sehr nettes miteinander und alle lernten sich – egal ob das Team oder die Abonnenten, etwas besser kennen.

Am Nachmittag bauten wir für den Talk mit Namika die Anlagen und die Sitzgelegenheiten auf. Außerdem stellten wir alles für das Songwriting bereit. Es war super interessant zu sehen, was alles zu dem Ablauf dazugehört und an was alles gedacht werden muss.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass es zwei wirklich sehr spannende Tage waren, mit ganz viel Freude und neuen Erfahrungen.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe und mit nach Schilksee fahren durfte. Denn was gibt es schöneres, auch mal außerhalb des eigentlichen Arbeitsplatzes arbeiten zu dürfen? 😊

 

On Tour mit einer Medienberaterin

Mal zu Fuß, mal mit dem Auto

Nun bin ich für zwei Wochen der Abteilung Sales zugeteilt worden. Davon durfte ich drei Tage zusammen mit einer Medienberaterin zu Kunden fahren, um diese über Anzeigen in den Kieler Nachrichten zu beraten.

Auf geht’s…
Unser erstes Ziel war die Mode Boutique „OGGI“ in der Holtenauer Straße in Kiel. Freundlich empfing uns der Ladenbesitzer und die Verkaufsleiterin. Der herzliche Empfang und die nette Umarmung zeigten mir, dass die Medienberaterin und die Mitarbeiter nach jahrelanger Zusammenarbeit ein nahezu „Freundschaftliches Verhältnis“ entwickelt haben. Ich übergab dem Ladenbesitzer- und gleichzeitig Designer, meine vorgefertigte Anzeige mit einem selbstgeschriebenen Artikel über die Herbst-Modetrends bei OGGI. Gemeinsam einigten wir uns auf das Erscheinungsdatum in der „INKIEL“ und klärten Verbesserungen sowie Fragen und zusätzliche Informationen. Nach einem abschließenden Rundgang in der Boutique präsentierte uns der Ladenbesitzer seine aktuelle Kollektion. Fast alle Kleidungsstücke waren mit wunderschönen Goldtönen verziert, die perfekt zu der dunklen Jahreszeit passten. Leider hatten wir nicht allzu lange Zeit, um uns die wunderbaren Stücke anzusehen, denn die Arbeit rief und wir mussten zu weiteren Kunden-Terminen.

Freundschaft und Beratung
Jetzt stand der Kunde „Kirschoptik und Hörakustik“ im Kalender. Wieder kam es mir vor, als wenn wir zu engen Freunden fahren würden – der Geschäftsführer empfing uns lieb und führte uns in sein Büro. Nachdem wir über ein paar private Dinge geplaudert haben, berieten wir den Kunden über eine neue Anzeige in den Kieler Nachrichten und über die dazugehörige Bildauswahl. Als Außenstehender hat man meist noch einen anderen Blick auf „das Geschehen“ und so konnte ich den Kunden meine Meinung zu den Bildern gut verdeutlichen. Alles lief super unkompliziert ab und so einigten wir uns schnell auf eine zum Geschäft passende Anzeige mit bestmöglicher Aufmachung. Wir verblieben mit einem Korrekturabzug, sobald die Anzeige fertig gestaltet wurde.

In den nächsten Tagen besuchten wir noch viele weitere Kunden in verschiedenen Stadtteilen. Mal besuchten wir sie zu Fuß, mal nahmen wir das Auto. Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gebracht, auch mal außerhalb des Verlages arbeiten und die Kunden jetzt auch persönlich sehen zu dürfen!

Ich freue mich schon auf meine nächste Zeit in der Abteilung Sales und auf die Medienberater.

Bleibt dran!
Verfolgt uns und unsere Tätigkeiten im Verlag, im Druckzentrum, in der Schule oder außerhalb gerne weiter! Es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Ich wünsche euch alles Gute,

Eure Malien

Praktikum bei den KN

Meine erste Woche

Wie jedes Jahr steht für viele Schüler und Schülerinnen das Wirtschaftspraktikum an – und ich habe mich dafür entschieden, dieses bei den KN zu machen.

Ein paar Facts nebenbei: Mein Name ist Marie, ich bin 16 Jahre alt und gehe momentan in den elften Jahrgang des Gymnasium Kronshagens.

Als ich ankam, begrüßte mich der Pförtner mit einem freundlichen „Guten Morgen, einen schönen Montag“ und mich überraschte, dass jeder Mitarbeiter nur mit einer Karte reinkommt. Gleich danach wurde mir durch die zahlreichen Abteilungen und das riesige Verlagshaus klar, dass die Fertigstellung einer Zeitung viel komplizierter und umfangreicher ist als ich mir das vorgestellt habe. Am zweiten Tag habe ich in der Kundenhalle die Aufnahme von Anzeigen kennengelernt. Darauf besuchte ich am Mittwoch das Druckzentrum in Moorsee, wo mir erstmal der ganze Druckvorgang anhand der wirklich riesigen Druckmaschine erklärt wurde. Außerdem habe ich etwas über GeoMarketing, wodurch z.B. die Strecke der Zeitungszusteller berechnet werden kann, erfahren. Gestern bei der Verkaufsförderung habe ich neben der Mediabox auch Sonderausgaben, Suchmaschinenoptimierung, die WebAnalyse der kn-online.de Seite und das AboPlus-Programm kennengelernt. Heute bin ich im Vertrieb und Marketing gelandet, wo mir verschiedene Projekte gezeigt werden.

Meine Zeit in der Redaktion

Schon in meinem 2. Ausbildungsmonat hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen die Arbeit in der Redaktion kennenzulernen. Diese drei Wochen teilten sich jeweils in eine Woche in der Fotoredaktion/Archiv,  eine in der Kieler Lokalredaktion und eine Woche in der Sportredaktion auf.

Ein Morgen in der Redaktion
Ein Tag in der Redaktion beginnt um 10.15 Uhr mit der Redaktionssitzung im Newsroom. Dort treffen sich Redakteure, Ressortleiter und Onliner und besprechen die aktuelle Zeitung. Was lief gut? Was fällt auf? Was können wir besser machen?
Danach stellen die Onliner vor was momentan auf der KN Onlineseite am besten läuft, das heißt, was wurde am meisten geklickt? Welche Themen wurden am meisten kommentiert?  Danach stellt jeder vor, was für die Ausgabe am kommenden Tag geplant ist. Gestartet wird dabei in den verschiedenen Regionalausgaben: Eckernförde, Holstein, Ostholstein und Segeberg. Anschließen ist die Sportredaktion dran, dann Kultur, die Kieler Lokalausgabe und zum Schluss werden der Schleswig-Holstein Teil und die Wirtschaftsseiten besprochen. Circa gegen 11 Uhr beginnt dann der Prozess, wo an der Entstehung der Zeitung für den nächsten Tag gearbeitet wird. Wie das genau aussieht, weicht in jeder Abteilung ab.  Da die meisten Sportereignisse erst abends stattfinden, kann die Sportredaktion im Vergleich zu der Lokalredaktion, die hauptsächlich tagsüber auf Terminen ist, meist erst später ihre Artikel produzieren.

Meine Aufgaben während der drei Wochen
Artikel habe ich zwar keine verfasst, aber ich hatte in den einzelnen Abteilungen verschiedene kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Schreiben der Kiel Notizen im Kieler Lokalteil oder den Einwurf auf der ersten Sportseite, bekommen. Die Ergebnisse von meinen kleinen Texten konnte ich meist schon am nächsten Tag in der Zeitung begutachten. Für mich persönlich war das schon ein tolles Gefühl, den selbstgeschriebenen Einwurf am nächsten Morgen, abgedruckt in der Zeitung, zu lesen.
Neben den kleinen Schreibaufgaben, bekam ich auch einige tolle Einblicke in die Arbeit der Journalisten, Fotografen und Archivaren.In meiner Woche in der Fotoredaktion beeindruckten mich vor allem die Mikrofilme, die so gut wie lückenlos jede KN seit 1895 wiedergeben. Kunden wird angeboten, bestimmte Seiten bei uns zu bestellen, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. Diese Aufträge habe ich in dieser Woche bearbeitet, ausgedruckt und anschließend zu den Kollegen in die Kundenhalle gebracht, wo die Kunden diese abholen können. Wenn zwischendurch etwas Zeit war, durfte ich auch mal nach Daten suchen, die mich betreffen. Aber auch das Archiv, wo sowohl in Bild als auch in Text alles thematisch zu Kiel und Schleswig-Holstein gelagert wird, war unglaublich spannend.

Und was ich sonst noch so erlebt habe…
In der Lokalredaktion aber auch im Sport hatte ich auch die Chance, mit zu spannenden Terminen zu gehen. Von Spendenübergaben, geschichtlichen Funden bis hin zu Pressekonferenzen für die Special Olympics, der Bekanntgabe des Kieler Woche Plakates für 2018 oder dem offiziellen Baubeginn des „Holstenfleet“  hatte ich ein unglaublich tolles Programm in diesen Wochen. Neben den Veranstaltungen lernte ich auch viele Menschen kennen.
Als ich in der Sportredaktion war, war auch das Heimspiel von Holstein Kiel gegen St. Pauli, wo ich gehofft hatte, da mit hin zu können. Leider ist daraus nichts geworden, dafür durfte ich aber ein paar Tage später mit zum Training der Störche.

Ein weiteres Highlight ereignete sich eine Woche nach der Zeit in der Redaktion, wo ich an einem Mittwochabend mit zu einem THW Spiel in die Sparkassenarena konnte. Gemeinsam mit einigen Sportreportern durfte ich mir das Spiel THW Kiel gegen Aalborg Håndbold ansehen und später nach dem Spiel noch mit zu den Spielern und zur anschließenden Pressekonferenz. Über dieses Erlebnis habe ich mich riesig gefreut.

Fazit
Ich hatte eine echt tolle Zeit in der Redaktion. Die Kollegen haben mich, so oft es ging, zu unglaublich tollen Terminen und Veranstaltungen mitgenommen und mir so die drei Wochen unvergesslich gestaltet. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht in die verschiedenen Bereiche rein zu schnuppern. Außerdem weiß ich die Arbeit der Redakteure nun noch mehr zu schätzen, wenn ich morgens die Zeitung lese.

Über die KN

Gebäude der Kieler Nachrichten in der Kieler Innenstadt am Asmus-Bremer-Platz in der Fleethörn

Wir sind die Kieler Nachrichten

Im Herzen der Innenstadt, zwischen Holstenstraße und Rathaus, liegt das 1894 errichtete Bauwerk, das seit 1905 das Verlagshaus der Kieler Nachrichten ist. Von hier schwärmen die Reporter aus, werden die Geschicke des Verlages gelenkt und Nachrichten aus der Landeshauptstadt, Schleswig-Holstein und der ganzen Welt unter der Leitung von Chefredakteur Christian Longardt bearbeitet. In der Fleethörn 1-7 befinden sich fast alle Abteilungen, die für die Entstehung der Zeitung von Bedeutung sind, wie zum Beispiel das Marketing, Personal, die Redaktion und die Zentrale Planungsgruppe.

Tradition und Qualität
Am 3. April 1946 erschien die Zeitung erstmals unter dem Namen „Kieler Nachrichten“. Bis dahin wurde sie unter den Namen „Kieler Neuesten Nachrichten“ verbreitet. Sie etablierte sich schnell zu Kiels größter Tageszeitung. Mit einer Auflage von ca. 90.000 Exemplaren ist sie das bis heute. Die Zeitung erscheint sechs Tage die Woche, von Montag bis Sonnabend. Christian Heinrich übernahm 1959 die Anteile von Curt Heinrich, seinem Vater. Bis zu seinem Tode im Jahr 2012 war er der Publizist des Verlagshauses und immer noch aktiv als Geschäftsführer am Unternehmensgeschehen beteiligt. Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Kieler Nachrichten das sind, was sie heute sind; ein qualitativ hochwertiges Medienhaus mit einem breit aufgestellten Portfolio. 2015 übergab Jürgen Heinemann die alleinige Geschäftsführung an Sven Fricke, der das Medienhaus bis heute leitet.

Nachrichten auf dem Papier und im Netz
2003 wurde die Produktion von der Fleethörn nach Kiel-Moorsee in ein modernes, großes Druckzentrum verlegt. Die Kieler Zeitung GmbH & Co. Offsetdruck KG druckt dort neben den Kieler Nachrichten und dem Kieler Express viele Fremdaufträge namhafter Kunden wie zum Beispiel Saturn oder Bild. Neben den gedruckten Produkten sind digitale Angebote wie zum Beispiel KN-online, die KN mobil App oder das ePaper zum Spektrum des Verlages hinzugekommen, so dass sich die Leser 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche informieren können.