Archiv des Autors: Johanna Reese

Über Johanna Reese

Mein Name ist Johanna und ich bin Auszubildende Medienkauffrau Digital und Print. Ich bin 20 Jahre alt und befinde mich momentan im zweiten Lehrjahr. In meiner Freizeit unternehme ich viel mit Freunden und gehe gern ins Fitnessstudio. Wenn ihr Fragen zu der Ausbildung habt oder euch noch weiter informieren möchtet, dann könnt ihr euch gerne per E-Mail bei mir melden! johanna.reese@kieler-nachrichten.de

Das Azubi-Projekt 2017

2 Wochen – Kreativität, Spannung und Spaß!

Auch in diesem Jahr hat in den Herbstferien das traditionelle Azubi-Projekt der Kieler Nachrichten stattgefunden. Tabea, Malien und ich haben eine Aufgabe aus dem Bereich Sales rund um Exi (Eidechse), das Maskottchen des Kieler Express, bekommen und freuen uns sehr über die ersten Ergebnisse, die wir erzielt haben.

Einführung in die Aufgabe
Am ersten Tag unseres Projektes hatten wir 3 Azubis direkt einen Termin mit unserer Ausbilderin und einer Kollegin aus der Abteilung Sales. In dem Meeting wurde uns die Aufgabe vorgestellt und erste Fragen konnten geklärt werden. Innerhalb des zweiwöchigen Projektes sollten wir ein Gewinnspiel für Kinder im Kieler Express entwickeln, bei dem man einen Merchandise Artikel gewinnen kann. Sowohl bei dem Gewinnspiel als auch bei dem Merchandise Artikel sollten wir einen Bezug zu Exi herstellen. Außerdem sollten wir uns bereits Werbepartner überlegen und entsprechend Kontakt zu diesen aufnehmen.

An die Arbeit!
Mit diesem Kenntnisstand machten wir uns motiviert an die Arbeit und fingen mit einem ersten Brainstorming zu dem Merchandise Artikel sowie dem Gewinnspiel an. Wir hatten wirklich Spaß dabei, uns in die Lage eines Kindes zu versetzen und schwebten dabei in unseren eigenen Kindheitserinnerungen. Dabei durften wir natürlich nicht vergessen, dass Kindern in der heutigen Zeit vielleicht ganz andere Dinge gefallen als uns früher. So sammelte sich schnell eine lange Liste an, aus der wir anschließend unsere Favoriten wählten. Danach haben wir im Internet nach möglichst kostengünstigen Angeboten für die Produktion des Merchandise Artikels recherchiert.
Bei dem Gewinnspiel haben wir als erstes überlegt, was es für Standardgewinnspiele gibt und waren uns schnell einig, dass wir etwas Kreativeres als z.B. ein Kreuzworträtsel entwickeln wollen. Für uns stand ebenso fest, dass das Gewinnspiel nicht zu leicht und auch nicht zu schwer sein darf, weil wir Kinder in verschiedenen Altersgruppen dazu animieren wollen, am Gewinnspiel teilzunehmen. Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, dass wir ein Motiv von Exi in 6 Puzzleteile teilen und jeweils 2 von diesen in 3 Samstagsausgaben des Kieler Express am Wochenende verstecken. Diese sollen dann ausgeschnitten, zusammengeklebt und bei uns einsendet werden. Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten für ein Erlebnis, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Sehr zu unserer Freude werden die Karten von 2 Werbepartnern, die wir von unserem Konzept überzeugen konnten, zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass viele Kinder durch die tollen Preise motiviert sein werden an dem Gewinnspiel teilzunehmen und das Gewinnspiel genauso toll finden wie wir.

Abschluss des Projekts
Am Ende der Projektzeit hatten Tabea, Malien und ich dann wieder einen Termin mit unserer Ausbilderin und 2 Kolleginnen aus der Abteilung Sales, die uns während des Projektes immer zur Seite standen. Darin haben wir unsere Ergebnisse präsentiert und erfreulicherweise sehr positives Feedback bekommen. Außerdem haben wir besprochen, wie wir nun weiter vorgehen und die anfallende Punkte auf unserer To-Do Liste verteilt. Am letzten Projekttag sind wir 3 Azubis nach Feierabend zusammen bei Peter Pane essen gegangen und hatten einen schönen Abschluss des Projektes. Uns hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Azubi-Projekt im nächsten Jahr.

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch

Nachdem Du Dich bei den KN für die Ausbildung bzw. das Duale Studium beworben hast, folgte nun die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch? Sicherlich stellst Du Dir jetzt die Frage, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann und wie man seinen Gesprächspartner bestmöglich von sich überzeugt. Ich möchte Dir von meinem Vorstellungsgespräch bei den Kieler Nachrichten berichten und hoffe, dass einige meiner Tipps zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch beitragen können.

Die Vorbereitung
Natürlich hast Du Dich bereits über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf im Zuge Deiner Bewerbung informiert. Da zwischen dem Abschicken der Bewerbung und der Einladung zum Gespräch ja meistens etwas Zeit vergangen ist, sind all diese Informationen allerdings schnell nicht mehr so präsent und etwas in Vergessenheit geraten. Daher rate ich Dir, noch einmal allgemeine Informationen über den Betrieb sowie umfassende Informationen über den Ausbildungsberuf, z.B. hier auf unserem Blog, zu sammeln. Wenn Du nicht genügend darüber weißt, vermittelst Du Deinem Gesprächspartner automatisch das Gefühl, den Ausbildungsplatz nicht unbedingt haben zu wollen und zu wenig Interesse zu haben. Daher gilt: je besser Du informiert bist, desto besser.

Im Bewerbungsgespräch werden mit Sicherheit auch Fragen z.B. zu Deinen Beweggründen für die Ausbildung bei den Kieler Nachrichten oder Deinen Voraussetzungen für diesen Beruf gestellt. Damit Du souverän auftrittst und nicht zu unsicher wirkst, würde ich Dir raten, Dich auf solche Fragen vorzubereiten und Dir bereits aussagekräftige Antworten zurechtzulegen. Ebenso wird oftmals nach Deinen persönlichen Stärken und Schwächen gefragt. Auch hierauf solltest Du Dich vorbereiten und z.B. nur Stärken und Schwächen wählen, die etwas mit dem Beruf zu tun haben. Anhand von konkreten Beispielen kannst Du diese zudem gut veranschaulichen.

Es ist außerdem empfehlenswert, Dir im Vorfeld Fragen zu überlegen, die Du gegen Ende des Gespräches stellen möchtest. Dadurch kannst Du an wichtige Informationen gelangen und machst zeitgleich noch einen wirklich interessierten Eindruck. Ich kann mich erinnern, dass ich damals nach so etwas wie der Anzahl der Azubis gefragt habe, um mir meine Chancen etwas ausrechnen zu können und ob die Möglichkeit besteht, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Du kannst also wirklich alles fragen, was Dich am Abschluss des Gespräches noch interessiert.

Wenn Du vorher noch nie ein Vorstellungsgespräch hattest bzw. Dich sehr unsicher fühlst, kannst Du natürlich auch mit jemandem zusammen den Ablauf eines Gespräches üben. Ich habe die Situation vorher gezielt mit meiner Tante zusammen durchgespielt und hatte den Eindruck, dass mir die Übung auf jeden Fall geholfen hat.

Das Auftreten im Gespräch
Wie so oft im Leben zählt natürlich auch bei einem Bewerbungsgespräch der erste Eindruck. Kleide Dich daher dem Anlass entsprechend ordentlich und gepflegt, aber verkleide Dich bitte nicht. Es ist total wichtig, dass Du Dich in Deinem Outfit wohlfühlst und somit Du selbst sein kannst. Denn wenn Du künstlich und aufgesetzt auftrittst, sind die Chancen auf den Ausbildungsplatz eher gering.

Außerdem solltest Du unbedingt pünktlich und lieber etwas zu früh erscheinen, da Unpünktlichkeit automatisch unprofessionell herüberkommt. Wenn man abgehetzt zu dem Termin kommt, wird das Gespräch wahrscheinlich auch anders verlaufen, als wenn man noch 10 Minuten Zeit hat, um in Ruhe anzukommen und sich innerlich auf das Gespräch vorzubereiten. Da ich persönlich damals wirklich aufgeregt war, hat es mir geholfen, noch ein paar Minuten zu haben, bis das Gespräch losging.

Für Dein Verhalten im Gespräch kann ich Dir noch empfehlen, aufmerksam zuzuhören, bei Unverständlichkeiten nachzufragen und vor allem Du selbst zu sein. Wenn Du sehr nervös sein solltest, dann gebe das auch ruhig zu. Das aller Wichtigste ist authentisch zu sein und Dich nicht zu verstellen, denn Dein Gesprächspartner soll Dich so gut es geht kennenlernen und schauen, ob Du für die Ausbildung geeignet bist.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück für Dein Vorstellungsgespräch!

 

Wie bewerbe ich mich bei den KN?

Tipps und Tricks rund um Deine Bewerbung

Du hast dich auf unserem Blog bereits ausführlich über die Ausbildung bzw. das Duale Studium informiert und möchtest Dich nun bei den Kieler Nachrichten bewerben? Der Weg von der Schule in den Beruf ist meist gar nicht so einfach und ich erinnere mich noch gut daran, dass ich damals wirklich unsicher war, ob ich bei meiner Bewerbung alles bedacht habe. Daher möchte ich Dir in diesem Beitrag nützliche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung geben. Es gibt zwar kein Erfolgsrezept, aber einige meiner Hilfestellungen und Erfahrungen können Dir hoffentlich auf dem Weg von der Schule in die Ausbildung helfen.

Das Anschreiben
Zuallererst solltest Du Dir überlegen, welche Erwartungen das Unternehmen an Dich stellt und wie Du Deine Bewerbung möglichst authentisch gestaltest. Das Anschreiben besteht meist aus einem Kopf und dem Haupttext und sollte in der Regel nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Mit dem Anschreiben solltest Du auf jeden Fall das Interesse des Empfängers wecken und ihm Lust auf den Rest Deiner Bewerbung bereiten. Es ist zudem wichtig, zu schreiben, warum Du Dich für diese Ausbildung bzw. das Duale Studium bewirbst, und worin Deine persönlichen und fachlichen Stärken liegen. Außerdem solltest Du deutlich machen, dass Du Dich über eine Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch sehr freuen würdest.

Der Lebenslauf
In Deinem Lebenslauf führst Du Deinen schulischen Werdegang lückenlos und in chronologischer Reihenfolge auf. Auch Praktika, besondere Tätigkeiten oder Auslandsaufenthalte, wie z.B. ein Schüleraustausch, sollten hier erwähnt werden. Wenn Dein Lebenslauf noch eine persönliche Note erhalten soll, kannst Du auch gerne Deine Hobbys und Interessen mit aufführen. Dadurch kann sich der Betrieb ein noch umfassenderes Bild von Dir machen und Dich besser kennenlernen. Wenn Du kein Deckblatt in Deiner Bewerbung hast, solltest Du Deinen Lebenslauf mit einem professionellen Passfoto versehen.

Das Deckblatt
Ein Deckblatt ist ein zusätzlicher Blickfang für Deine Bewerbung, muss aber nicht zwingend beigelegt werden. Da das Foto bei einem Deckblatt größer ist als auf dem Lebenslauf, solltest Du besonders darauf achten, dass Du seriös und freundlich darauf aussiehst. Dein Name und Deine Anschrift sollten auf dem Deckblatt stehen und Du solltest auf jeden Fall schreiben, wofür Du Dich bewirbst. Es ist empfehlenswert, das Deckblatt eher schlicht zu halten. Verzichte also lieber auf bunte Farben oder ausgefallene Schriftarten. Wenn Du möchtest, kannst Du auch noch ein Inhaltsverzeichnis beifügen, wodurch dem Leser ein gegliederter Überblick über Deine Bewerbung verschafft wird.

Im Allgemeinen
Die Bewerbungsmappe sollte natürlich sauber und ordentlich sein. Du solltest nicht vergessen, wichtige Dokumente, wie Kopien Deiner letzten Schulzeugnisse, Bescheinigungen über Praktika oder Auslandsaufenthalte, anzuhängen. Deine Unterschrift darf auf keinen Fall auf dem Anschreiben und dem Lebenslauf fehlen. Solltest Du Dich digital bewerben wollen, dann scanne die Bewerbung ein und schicke sie an bewerbung@kieler-nachrichten.de.

Zu guter Letzt – Viel Erfolg bei der Bewerbung!
Ansonsten kann ich Dir noch raten, die Bewerbung in Ruhe anzugehen und Dich nicht zu stressen. Mit einer überzeugenden Bewerbung wirst Du bestimmt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen Tipps weiterhelfen konnte und wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Bewerbung! Und wer weiß, vielleicht kann ich Dich im nächsten Jahr ja schon als neuen Azubi bei uns im Unternehmen begrüßen!

 

Mein erster Schulblock

Was macht man eigentlich in der Berufsschule?

Ich habe meine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei den Kieler Nachrichten im August 2016 begonnen. Nach einer aufregenden ersten Zeit im Betrieb von ungefähr drei Monaten fing mein erster Schulblock im Oktober am RBZ Wirtschaft in Kiel an.

Erwartungen
Im Vorfeld war ich schon ziemlich gespannt darauf, denn ich hatte bereits vieles über Rechnungswesen oder das verlagsspezifische Fach PVPD (Produktentwicklungsprozess und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen) von den anderen Azubis gehört. Gleichzeitig hatte ich aber auch ein bisschen Angst, dass ich speziell in Rechnungswesen nicht mitkommen würde oder allgemein Schwierigkeiten mit den Inhalten der neuen Fächer haben könnte. Glücklicherweise war dies aber nicht der Fall.

Erste Eindrücke
Aber fangen wir mal von vorne an: Am Tag meiner „Einschulung“ war ich natürlich etwas nervös, aber ich habe mich auch auf die vielen neuen Eindrücke, die Lehrer und meine Klasse gefreut. Diese ist sehr klein und besteht nur aus zwölf Leuten. Zuerst war ich davon – ehrlich gesagt – nicht so begeistert, weil ich befürchtet habe, mich für gute Noten in dieser kleinen Gruppe durchgehend beteiligen zu müssen. Meine Bedenken verschwanden aber sehr schnell. Eine „normale“, regelmäßige Beteiligung hat vollkommen ausgereicht. In Rechnungswesen ist mir besonders aufgefallen, wie hilfreich eine so kleine Klasse ist: Wann auch immer man kleine Verständnisfragen hatte, konnte man unseren Lehrer jederzeit fragen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, den ganzen Unterricht aufzuhalten. Der Lerneffekt ist somit für mich persönlich in dem kleinen Klassenverbund umso größer. Wir mussten auch in mehreren Fächern in Gruppen arbeiten und Präsentationen halten. In meiner bisherigen Schullaufbahn war das nie wirklich mein Ding, aber da ich mich in meiner Klasse wohl fühle und wir uns alle gut verstehen, ist das auch kein Problem für mich. Zu den Lehrern kann ich sagen, dass alle echt nett sind, den Unterricht abwechslungsreich gestalten und auf jeden Fall auch fair benoten.

Klassenarbeiten
Natürlich wird auch in jedem Fach mindestens eine Klassenarbeit pro Schulblock geschrieben. Da man eben nur 6 Wochen Zeit hat, ein gewisses Pensum an Stoff durchzunehmen und dann auch noch mindestens eine Arbeit darüber zu schreiben, kann es auch schon mal vorkommen, dass man mehrere Arbeiten in einer Woche schreiben muss. Das kann natürlich auch etwas stressig werden, aber solange man den Überblick behält und sich das Lernen gut einteilt, sind die Arbeiten echt halb so wild. Ich persönlich habe mich jetzt im ersten Block auch sehr gut von den Lehrern vorbereitet gefühlt. Man brauchte keine Angst haben, dass etwas völlig Unerwartetes drankommen würde.

Berufsschule für Drucktechnik
Während meines ersten Schulblocks standen auch 2 Wochen in der Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster auf dem Stundenplan. Dort haben wir vieles rund um Drucktechniken gelernt, denn als Medienkauffrau Digital und Print sollte man schließlich auch wissen, wie die Zeitung gedruckt wird und was alles zur Produktion dazu gehört. Ich hatte das Glück, dass ich bereits 3 Wochen in unserem Druckzentrum in Kiel-Moorsee eingeteilt war und somit die Produktion und Weiterverarbeitung schon kennengelernt habe. Dadurch fiel es mir leichter die verschiedenen Druckverfahren zu verstehen.

Fazit
Alles in allem kann ich sagen, dass mir mein erster Schulblock gut gefallen hat und die 6 Wochen total schnell herumgegangen sind. Ich musste mich zwar auch hinsetzen und lernen, aber das gehört nun mal dazu. Mit ein bisschen Aufwand bekommt man auch entsprechend gute Noten. Bei Fragen kann ich auch immer auf die anderen Azubis zukommen, was mir ein beruhigendes Gefühl gibt. Ihr braucht euch also wirklich keinerlei Sorgen machen, dass es in der Berufsschule Probleme geben könnte.