Archiv des Autors: Christine Raap

Über Christine Raap

Ich bin Christine und mache die Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei den Kieler Nachrichten. Ich bin 21 Jahre alt und derzeit im dritten Lehrjahr. In meiner Freizeit tanze ich in einer Lateinformation. Wenn ihr euch auch für eine Ausbildung bei den KN oder für diesen Bereich interessiert, ein paar Fragen dazu habt oder einfach noch ein paar mehr Informationen haben möchtet, schreibt mir gerne eine E-Mail! christine.raap@kieler-nachrichten.de

Adé Azubi-Dasein

Die Ausbildung ist zu Ende

Wie schnell 2 ½  Jahre vergehen merkt man erst, wenn sie wie im Flug an dir vorbei gezogen sind. Plötzlich steht man von den Abschlussprüfungen und erschrickt, weil man gefühlt gerade erst das Bewerbungsgespräch hinter sich hat. Wie viel man in dieser Zeit der Ausbildung tatsächlich gelernt und bewerkstelligt hat und wie sehr man sich doch auch persönlich weiterentwickelt hat, fällt erst auf, wenn man auf die Zeit der Ausbildung zurückblickt.

Doch nun von Anfang an
Genau wie mehr als die Hälfte meiner Klasse habe ich mich im Frühling des letzten Jahres dafür entschieden meine Ausbildung von drei auf 2 ½  Jahre zu verkürzen. Dadurch zieht man die schriftliche und mündliche Prüfung um ca. 5-6 Monate vor und verpasst den letzten Schulblock in der Berufsschule. Klingt nach einer großen Herausforderung, nicht wahr? Ist es auch – aber nur bedingt. Die Lehrer sind darauf bedacht den gesamten Stoff, der dir in der Berufsschule vermittelt werden soll in 5 Blöcken unterzubringen. Der 6. Block dient dann zur Auffrischung und Wiederholung. Wenn man die Ausbildung verkürzt, muss man also nur wenig Stoff eigenständig nachholen, da die meisten Lehrer eben bis zum Ende des 5. Blocks alle Themen vermittelt haben. Nur was bis dahin nicht geschafft wurde muss nachgeholt werden. Bei uns hielt sich das in Grenzen und betraf nur ein Fach und davon auch nur ein Thema – Presserecht. Das kam dann nicht mal in der Prüfung dran.

Die Abschlussprüfung war eine echte Herausforderung
Wir wurden am 28. und 29. November in der Mensa unserer Schule schriftlich geprüft. Am ersten Tag in Rechnungswesen und Wirtschaft und am zweiten Tag in PVPD (Produktentwicklungsprozesse und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen). Das schwierigste daran war nicht etwa die Vorbereitung oder der ganze Stoff, sondern viel mehr die Abschlussprüfung an sich. Die Aufgabenstellungen und Anforderungen waren zum Teil sehr schwer zu verstehen und man konnte nur wage einschätzen, worauf man bei dieser Aufgabe hinarbeiten sollte. Kurz und knapp – ich war sehr froh, als ich die Prüfungen hinter mir hatte. Die Ergebnisse wurden am 21. Dezember auf der Homepage der IHK bekannt gegeben, die Arbeiten an sich konnte man aber nicht mehr einsehen. Das Fach, die erreichte Punktzahl und die endgültige Note wurden aufgeführt.

Hier einmal eine Auflistung wie die Punkte den Noten zugeordnet werden:
100-92 Punkte               Note 1 (sehr gut)
unter 92-81 Punkte        Note 2 (gut)
unter 81-67 Punkte        Note 3 (befriedigend)
unter 67-50 Punkte        Note 4 (ausreichend)
unter 50-30 Punkte        Note 5 (mangelhaft)
unter 30-0 Punkte          Note 6 (ungenügend)

Meine mündliche Prüfung fand am 19. Januar in dem Gebäude der IHK statt. Man bekam dazu erst relativ spät die Einladung und wurde gut zwei Wochen vorher einem der beiden zu Auswahl stehenden Terminen zugeordnet. Ich muss gestehen, dass beim Lernen für die mündliche Prüfung die Luft raus war. Ich habe letztendlich meine Lernzettel von den schriftlichen Prüfungen neu sortiert und durchgelesen. Sortiert, weil für die mündlichen Prüfungen nur die Bereiche Sales und Vertrieb interessant sind. Man bekommt zwei Aufgaben zur Auswahl – eine aus dem Anzeigenbereich und eine aus dem Vertriebsbereich – und kann sich dann für die Aufgabe entscheiden, die einem besser liegt. Zu dieser Aufgabe hat man in einem separaten Raum 20 Minuten Vorbereitungszeit. Danach stellt man die erarbeiteten Kampagnen und Ergebnisse den drei Prüfern vor. Ich habe mich in meiner Prüfung für den Bereich Anzeigen entschieden und sollte ein Kampagnenangebot erstellen, mit dem die Anzeigenberater an eine Automeile herantreten können, um die Unternehmen dort als Anzeigenkunden zu gewinnen. Somit erstellte ich ein crossmediales Konzept mit allen möglichen Werbemitteln und Möglichkeiten, die einem bei einem Medienunternehmen zur Verfügung stehen. Je mehr man hier in die Tiefe geht und je detaillierter man das Angebot aufbaut, desto mehr Zeit füllt man mit der Vorstellung der Kampagne – desto weniger unangenehme Fragen können die Prüfer am Ende stellen .. 😉 Wichtig ist es darauf zu achten, ob in der Aufgabenstellung eine Rolle vorgegeben wird. Bei mir hieß es ‚Sie sind Mitarbeiterin der Anzeigenabteilung und stellen Ihrem Führungskreis ihr erarbeitetes Konzept vor‘. In diesem Fall sollte man von Betreten des Prüfungsraumes bis zum Beenden der Prüfung in dieser Rolle bleiben.

Die mündliche Prüfung lief bei mir und eigentlich auch bei allen anderen aus meiner Klasse echt gut. Viel besser als die schriftlichen! Nur die Vorbereitungszeit war bei manchen etwas knapp bemessen, hier muss man sich also etwas sputen. Alles in allem hat mir die mündliche Prüfung trotz aller Aufregung komischer Weise sogar fast Spaß gebracht. 😊
Das Gefühl danach war unbeschreiblich und wahnsinnig befreiend.

Wie geht es nun nach der Ausbildung für mich weiter?
Meine Prüfung ist nun ja schon einige Monate eher.
Schon vor den Prüfungen hatte ich mich hier bei den KN auf eine Stelle im Vertrieb und Marketing beworben und diese schlussendlich auch bekommen. Ich kam schon im Oktober in die Abteilung um mich langsam einzufinden. Nach den Prüfungen begann mein erster richtiger Arbeitsvertrag und die Einarbeitung ging in die Vollen. Es ist schon ein bisschen komisch in einem Unternehmen, in dem man seine Ausbildung gemacht hat auf einmal einen eigenen festen Arbeitsplatz und feste Aufgaben zu besitzen und vor allem die komplette Verantwortung für Projekte oder Kampagnen zu tragen. Man kennt allerdings auch alle Gesichter, viele Abläufe und Prozesse – ja eigentlich fühlt man sich hier richtig zuhause und das hilft ungemein dabei, sich im wirklichen Arbeitsalltag zurecht zu finden.

Praktikum bei den KN

Meine erste Woche

Wie jedes Jahr steht für viele Schüler und Schülerinnen das Wirtschaftspraktikum an – und ich habe mich dafür entschieden, dieses bei den KN zu machen.

Ein paar Facts nebenbei: Mein Name ist Marie, ich bin 16 Jahre alt und gehe momentan in den elften Jahrgang des Gymnasium Kronshagens.

Als ich ankam, begrüßte mich der Pförtner mit einem freundlichen „Guten Morgen, einen schönen Montag“ und mich überraschte, dass jeder Mitarbeiter nur mit einer Karte reinkommt. Gleich danach wurde mir durch die zahlreichen Abteilungen und das riesige Verlagshaus klar, dass die Fertigstellung einer Zeitung viel komplizierter und umfangreicher ist als ich mir das vorgestellt habe. Am zweiten Tag habe ich in der Kundenhalle die Aufnahme von Anzeigen kennengelernt. Darauf besuchte ich am Mittwoch das Druckzentrum in Moorsee, wo mir erstmal der ganze Druckvorgang anhand der wirklich riesigen Druckmaschine erklärt wurde. Außerdem habe ich etwas über GeoMarketing, wodurch z.B. die Strecke der Zeitungszusteller berechnet werden kann, erfahren. Gestern bei der Verkaufsförderung habe ich neben der Mediabox auch Sonderausgaben, Suchmaschinenoptimierung, die WebAnalyse der kn-online.de Seite und das AboPlus-Programm kennengelernt. Heute bin ich im Vertrieb und Marketing gelandet, wo mir verschiedene Projekte gezeigt werden.

Die neuen Azubis

August – Azubizeit

Alle Jahre wieder sind wir Azubis in der Bewerbungszeit gespannt, wer zu Bewerbungsgesprächen geladen wird und lauern bei jeder Gelegenheit, wer im Fojer aufgeregt auf seine Chance wartet. Wenn man dann in der Juli-/Augustzeit in der Personalabteilung eingeteilt ist, hat man das Glück schon etwas früher an die Namen der neuen Azubis zu kommen, um sie vorab schon einmal bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken zu ‚stalken‘.  In der Azubi Pause wird dann heftigst diskutiert und auch im Verlag sind alle sehr neugierig, wer am 01.08. die neuen Mitglieder der KN-Familie werden.

Die Vorbereitung
Dieses Jahr war ich die Glückliche, die von Mitte Juli bis Ende August in der Personalabteilung eingeteilt war. Ich war dafür zuständig den aller ersten Tag der Azubis des ersten Lehrjahres möglichst angenehm zu gestalten und ihnen in den darauf folgenden Wochen und Monaten beizustehen, ihnen ihre Fragen zu beantworten und sie mit den Menschen und Gegebenheiten im Verlag vertraut zu machen.
Dazu gehörte es unter anderem eine Präsentation mit den allgemeinen Fakten zum Verlag, zur Ausbildung und zum dualen Studium zu erstellen. Zudem kümmerte ich mich darum, dass alles, was man zum Start in unserem Unternehmen braucht (z.B. den Betriebsausweis um in das Gebäude herein zu kommen, die eigene E-Mail Adresse, die Kennwörter für alle Programme, und noch vieles mehr) bereit stand. Des Weiteren erstellte ich ein Informationsblatt mit allen wichtigen Fakten und Ansprechpartnern, um den ‚Neuen‘ die anfänglichen Tage und Wochen etwas einfacher zu gestalten. Was in den ersten Tagen im Verlag der Kieler Nachrichten auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Plan des Gebäudes. Wenn man dieses von außen betrachtet erscheint es einem viel kleiner, als es tatsächlich ist. Es reicht vom Rathaus bis hin zu den Stadtwerken um die Kurve und ist ganze 4 Stockwerke hoch. Zudem verwirren, die vier alten  Treppenhäuser, bei denen manche nur teilweise und eingeschränkt nutzbar sind.  Ich fertigte also die Präsentation und die Mappe mit allen wichtigen Infos an und war gespannt, wer mich am ersten August erwarten würde.

Endlich August
Und das nicht nur weil in diesem Monat die Hoffnung auf gutes Wetter besteht – nein! Die neuen Azubis sind endlich da! Am ersten August traf ich mich etwas früher mit unserer Personalreferentin und Ansprechpartnerin um den Besprechungsraum für die ersten Stunden herzurichten.  Als wir fertig waren begrüßten wir die beiden freundlich wirkenden Mädels, die schon aufgeregt im Fojer warteten. Lustig war, obwohl es mir erst später auffiel, dass die beiden vollkommen unabhängig von einander zuhause das selbe Outfit wählten und im Partnerlook aufkreuzten. Es schien so, als würden sie sich auf Anhieb gut verstehen. Wir begrüßten also Malien und Tabea und stellten uns selbst vor. Ich hielt meine Präsentation und übergab die Mappe mit den Informationsblättern und was sonst noch so dazugehört. Wir unterhielten uns in einer netten und entspannten Atmosphäre. Als die Fragen der beiden neuen Azubis erschöpft waren, brachte ich sie in die Redaktion, wo sie gleich am ersten Tag die tägliche Redaktionskonferenz mitbekommen sollten.

Die ersten zwei Tage
Die ersten zwei Tage einer Ausbildung bei den Kieler Nachrichten sind wie folgt aufgebaut: Man verbringt den ersten Tag je bis zu zwei Stunden in der Personalabteilung, in der Redaktion und bei den Finanzen, wird dort herumgeführt und bekommt viele verschiedene Informationen. Am nächsten Tag folgen dann die Abteilungen Vertrieb/Marketing, Sales und das Druckzentrum. Der Pate (in diesem Jahr meine Wenigkeit) bringt die neuen Azubis dabei von Abteilung zu Abteilung und steht für Fragen gerne zur Verfügung. In der Mittags- und Azubipause bleibt Zeit die anderen Azubis  persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Der Ernst des Lebens
Die beiden Schnuppertage von Malien und Tabea gingen schnell vorbei und es wurde Zeit sie aktiv in die Geschäftsprozesse des Verlages einzubinden. Tabea startete ihre Ausbildung in der Abteilung Sales und Malien im Vertrieb/Marketing. Anfangs hatten sie noch Schwierigkeiten sich allein im Verlagsgebäude zurecht zu finden, insbesondere fiel es schwer den Pausenraum zu finden, oder sich alle Namen und Gesichter zu merken. Nach kurzer Zeit war von dieser Unsicherheit allerdings auch nichts mehr zu spüren.
Aller Anfang ist schwer und vor allem aufregend! Ich kann mich noch ganz genau an meine ersten Tage erinnern. Am Anfang kennt man nur wenige und ist in jeder Abteilung zunächst einmal fremd, nach einiger Zeit ist man jedoch überall bekannt und willkommen. Man kennt sich schneller mit allen Abläufen aus als man denkt und dadurch, dass man in jeder Abteilung mitarbeitet versteht man die Prozesse oft besser, als manch andere Mitarbeiter. Man wird, auch wenn man es vielleicht nicht direkt mitbekommt, zu einem wichtigen Mitglied in diesem großen Unternehmen.

Wir freuen uns euch hier zu haben!

Berufsforum 2017

Das erste eigene Projekt

Eigentlich war ich in den Digitalen Medien eingeteilt und sollte lernen, wie man Online Anzeigen verkauft und diese einstellt, wie man die eigene Webseite für Suchmaschinen wie Google optimiert und wie eigentlich unsere Media Boxen funktionieren. Dann kam jedoch ein Anruf von meiner Ausbilderin und ich wechselte für eine Woche in die Abteilung Vertrieb und Marketing, weil sie dort Hilfe bei der Planung des Berufsforums brauchten. Das Digitale läuft ja auch nicht weg.

Was ist eigentlich das Berufsforum?
Das Berufsforum ist eine Berufsmesse, auf der sich Schulabgänger und andere Interessierte über mögliche Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erkundigen können. Sie fand dieses Jahr schon zum 26. mal statt und da die Kieler Nachrichten neben der Förde Sparkasse mit Veranstalter sind, war es natürlich keine Frage, dass wir auch dieses Jahr wieder mit einem Stand am Start sind!

Die Planung
Ich hatte also nun die Aufgabe unseren Auftritt und den Stand der Messe zu planen. Dabei ließ man mir unglaublich viel Freiraum und ich konnte zunächst alles selbst gestalten und entscheiden, was für mich eine ziemlich große und verantwortungsvolle Aufgabe war. Ich wollte absolut nichts falsch machen und alles bis ins Detail perfekt planen. Ich habe sogar die Entwürfe für meine Stand Ideen per Hand gemalt. Am Ende stellte ich meine Ideen und Vorschläge meiner Vorgesetzten vor und war beruhigt, als ich merkte, dass mein Engagement und meine Planung gut an kamen. Wir entschieden uns gemeinsam für den Standaufbau mit einer Art Tresen (Counter), der genug Platz für unsere Azubizeitung und die Giveaways bietet, einer kleinen Sitzgelegenheit für Gesprächssituationen und einer Mediabox, auf der unser Azubi Film und die neusten Nachrichten abwechselnd laufen sollten.

Nun ging es daran alles genau zu planen und den Überblick über das zu behalten, was noch geklärt werden musste. Das war wirklich cool, weil man sein ganz eigenes Projekt und damit auch die ganze Verantwortung hatte. Man hat sich gar nicht mehr wie ein Azubi, sondern mehr wie ein vollwertiges Mitglied der Abteilung gefühlt. Mit einem eigenen Schreibtisch und einem eigenen Projekt.

Als ich die Planung für den Stand abgeschlossen hatte, war die Woche um und ich ging wieder zurück in die Digitalen Medien. Johanna übernahm nun die weitere Planung und regelte die Feinheiten, z.B. wer wann am Stand eingeteilt war und das die Rückwände des Standes mit unseren Ausbildungsmöglichkeiten beschriftet wurden.

Der Tag der Tage
Am 04. März trafen wir – Johanna, Felice, Sophia, zwei Volontäre und ich – uns um 9.00 Uhr im Berufsforum. Unser Stand war vom Aufbauteam schon aufgebaut worden, sodass wir nur noch ein bisschen Ordnung schaffen und die Giveaways auf dem Counter herrichten mussten. Dann eröffneten der Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der Vorstandsvorsitzende der Förde Sparkasse Götz Bormann und unser Geschäftsführer Sven Fricke die Messe im Kreise der Aussteller mit einer kleinen Rede. Dazu gab es Sekt, Orangensaft und Frühstück für alle. Sie motivierten die Aussteller/Innnen potentielle Azubis für ihr Unternehmen zu gewinnen, was bei manchen – so konnte man es an Ihren Blicken erahnen – an einem Samstag Morgen sicher ein schwieriges Unterfangen war .. Und nein, normalerweise arbeiten wir samstags nicht, wir haben für den Tag Überstunden bekommen, die wir einsetzten dürfen, wann immer wir möchten.

Als sich die Türen öffneten, warteten wir zunächst jedoch vergeblich auf den großen Ansturm der Fragelustigen. Wir spekulierten, warum dieses Jahr weniger Besucher kamen als die letzten Jahre und kamen zu dem Entschluss, dass es wohl an dem ausnahmsweise mal gutem Wetter liegen müsse. Gegen Mittag füllten sich die Hallen jedoch mehr und mehr und wir beantworteten Fragen über unseren Alltag im Verlag und der Schule, gaben unsere Azubizeitung mit Informationsblättern aus und bekamen stetig frisch gebackenen Kuchen von dem Bäcker, der nebenan seinen Stand aufgebaut hatte.

Als sich die Messe gegen 15:45 Uhr langsam wieder leerte und ein paar Unternehmen anfingen Ihre Stände abzubauen, packten auch wir unsere Sachen zusammen und fuhren nach Hause.

Über die KN

Gebäude der Kieler Nachrichten in der Kieler Innenstadt am Asmus-Bremer-Platz in der Fleethörn

Wir sind die Kieler Nachrichten

Im Herzen der Innenstadt, zwischen Holstenstraße und Rathaus, liegt das 1894 errichtete Bauwerk, das seit 1905 das Verlagshaus der Kieler Nachrichten ist. Von hier schwärmen die Reporter aus, werden die Geschicke des Verlages gelenkt und Nachrichten aus der Landeshauptstadt, Schleswig-Holstein und der ganzen Welt unter der Leitung von Chefredakteur Christian Longardt bearbeitet. In der Fleethörn 1-7 befinden sich fast alle Abteilungen, die für die Entstehung der Zeitung von Bedeutung sind, wie zum Beispiel das Marketing, Personal, die Redaktion und die Zentrale Planungsgruppe.

Tradition und Qualität
Am 3. April 1946 erschien die Zeitung erstmals unter dem Namen „Kieler Nachrichten“. Bis dahin wurde sie unter den Namen „Kieler Neuesten Nachrichten“ verbreitet. Sie etablierte sich schnell zu Kiels größter Tageszeitung. Mit einer Auflage von ca. 90.000 Exemplaren ist sie das bis heute. Die Zeitung erscheint sechs Tage die Woche, von Montag bis Sonnabend. Christian Heinrich übernahm 1959 die Anteile von Curt Heinrich, seinem Vater. Bis zu seinem Tode im Jahr 2012 war er der Publizist des Verlagshauses und immer noch aktiv als Geschäftsführer am Unternehmensgeschehen beteiligt. Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Kieler Nachrichten das sind, was sie heute sind; ein qualitativ hochwertiges Medienhaus mit einem breit aufgestellten Portfolio. 2015 übergab Jürgen Heinemann die alleinige Geschäftsführung an Sven Fricke, der das Medienhaus bis heute leitet.

Nachrichten auf dem Papier und im Netz
2003 wurde die Produktion von der Fleethörn nach Kiel-Moorsee in ein modernes, großes Druckzentrum verlegt. Die Kieler Zeitung GmbH & Co. Offsetdruck KG druckt dort neben den Kieler Nachrichten und dem Kieler Express viele Fremdaufträge namhafter Kunden wie zum Beispiel Saturn oder Bild. Neben den gedruckten Produkten sind digitale Angebote wie zum Beispiel KN-online, die KN mobil App oder das ePaper zum Spektrum des Verlages hinzugekommen, so dass sich die Leser 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche informieren können.

Willkommen!

In Kiel sagt man Moin

Herzlich Willkommen auf unserem AzubiBlog. Wir, die Auszubildenden der Kieler Nachrichten, freuen uns sehr Euch von unserem Alltag als Medienkaufleute berichten zu können.
Um schon mal einen ersten Eindruck von unserer Ausbildung zu bekommen, schaut euch doch unseren Film an!

Wenn ihr euch für eine Ausbildung oder ein duales Studium in diesem Bereich interessiert, mehr über uns oder die Kieler Nachrichten erfahren wollt oder einfach nur ein paar Fragen zu unseren Blogeinträgen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail! Die Adressen dafür findet ihr unter dem Reiter ‚Die KN-Azubis‘ in unseren kurzen Steckbriefen.

Und nun .. viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!