Hervorgehobener Beitrag

Willkommen!

In Kiel sagt man Moin

Herzlich Willkommen auf unserem AzubiBlog. Wir, die Auszubildenden der Kieler Nachrichten, freuen uns sehr Euch von unserem Alltag als Medienkaufleute berichten zu können.
Um schon mal einen ersten Eindruck von unserer Ausbildung zu bekommen, schaut euch doch unseren Film an!

Wenn ihr euch für eine Ausbildung oder ein duales Studium in diesem Bereich interessiert, mehr über uns oder die Kieler Nachrichten erfahren wollt oder einfach nur ein paar Fragen zu unseren Blogeinträgen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail! Die Adressen dafür findet ihr unter dem Reiter ‚Die KN-Azubis‘ in unseren kurzen Steckbriefen.

Und nun .. viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Ein Tag im Druckzentrum

… aber bitte in Farbe !

In unserer Ausbildung durchlaufen wir Azubis alle Abteilungen – somit ist auch der Einsatz im Druckzentrum Bestandteil des Ausbildungsplans. Natürlich ist es nicht das Ziel, eine Druckmaschine einwandfrei bedienen zu können, aber es ist wichtig den kompletten Unternehmensprozess zu verstehen – und dazu gehört auch der Zeitungsdruck. Im Dezember war ich erneut für 4 Wochen dort und wusste bereits, dass sich die Arbeit enorm von der im Verlagshaus unterscheidet.

Bevor ich das erste Mal in Moorsee – dem Standort des Druckzentrums – war, hatte ich keinerlei Vorstellungen wie der Zeitungsdruck abläuft. Natürlich war mir bewusst, dass man die Zeitungsmengen nicht mit einem normalen Drucker für den Hausgebrauch produzieren kann, aber die Dimensionen und zahlreichen, notwendigen Arbeitsschritte hatte ich vorher noch nicht gesehen.
In diesem Artikel möchte ich euch deshalb gerne kurz beschreiben wie das Offset-Druckverfahren funktioniert und einen Einblick in die Abteilungen geben, die ich durchlaufen habe.

Also von Beginn:
Der Prozess des Zeitungsdrucks – und somit meine erste Station – beginnt in der CTP. CTP steht für Computer to Plate, was bedeutet, dass die digitale Version der Zeitungsseite in vier Farben (Gelb, Magenta, Cyan, Schwarz) zerlegt und in sogenannten Belichtungsmaschinen auf die Druckplatten übertragen wird.
Wenn alle Seiten belichtet sind, bauen die Drucker die Platten auf die Zylinder der Druckmaschine.

Hierbei handelt es sich um einen 13 Meter hohen Koloss, der bis zu drei verschiedene Zeitungen gleichzeitig drucken, falzen, schneiden und sogar heften oder kleben kann. Dabei zeichnet sich das Offsetdruckverfahren dadurch aus, dass das farbige Bild nicht direkt von der flachen Druckplatte auf das Papier kommt, sondern zunächst auf ein Gummituch übertragen wird, welches die Farbe dann auf die Papierbahn bringt. Durch die Druckerfarben, den Papierstaub und die öligen Maschinen ist diese Abteilung auch die mit Abstand Schmutzigste. Trotzdem wurde ich als Azubi voll mit eingebunden und durfte beim Einziehen der Papierbahn, beim Platteneinbau und beim Einstellen der Farben genauso mit anpacken wie beim Warten, Putzen und Reparieren der Maschinen.
Die fast fertige Zeitung findet dann ihren Weg in die Weiterverarbeitung, also war dies auch für mich die nächste Station. Die Weiterverarbeitung befindet sich in einer großen Halle, in der unzählige Transportketten das druckfrische Exemplar quer durch die Halle führen. Sie kann von hier aus entweder direkt zu Paketen verbunden und in LKWs verladen werden oder an diversen anderen Maschinen zum Beispiel zugeschnitten, mit zahlreichen Beilagen bestückt oder für den Versand adressiert werden.

Rückblick:
Zugegebenermaßen ist mein Bericht lediglich eine grobe Übersicht und in der kurzen Zeit ist es für mich auch nicht möglich gewesen, alles im Detail zu verstehen, dennoch haben mich die vielen Facetten und zahlreichen Möglichkeiten, die unser Druckzentrum bietet, nachhaltig beindruckt.
Eine weitere besondere Erfahrung war für mich der Schichtdienst, denn im Druckhaus herrscht ein Rund-Um-Die-Uhr Betrieb und natürlich läuft die Produktion gerade in der Nachtschicht auf Hochtouren.
Außerdem fand ich es sehr interessant die Entstehung einer Zeitung von der Papierbestellung bis zum Versand verfolgen zu dürfen und kann nur jedem der die Möglichkeit zu einer Führung hat empfehlen, diese Chance wahrzunehmen.

Alle Jahre wieder….

…freuen wir uns über den Azubi-Adventskaffee !

Inzwischen ist es eine richtig schöne Tradition geworden, dass wir Azubis uns jährlich im Dezember einmal mit unserer Ausbilderin treffen und das vergangene Jahr revuepassieren lassen.

Auch in diesem Jahr haben wir uns am 20. Dezember verabredet und bei gemütlich gedämmten Kerzenlicht zusammen Marzipankuchen und Zimtsterne gegessen und über die momentanen Aufgaben, Berufsschule und die Weihnachtsplanung gesprochen.

Der Azubi-Adventskaffee gehört mittlerweile irgendwie  einfach zum Jahresabschluss für uns dazu !

 

Das Azubi-Projekt 2017

2 Wochen – Kreativität, Spannung und Spaß!

Auch in diesem Jahr hat in den Herbstferien das traditionelle Azubi-Projekt der Kieler Nachrichten stattgefunden. Tabea, Malien und ich haben eine Aufgabe aus dem Bereich Sales rund um Exi (Eidechse), das Maskottchen des Kieler Express, bekommen und freuen uns sehr über die ersten Ergebnisse, die wir erzielt haben.

Einführung in die Aufgabe
Am ersten Tag unseres Projektes hatten wir 3 Azubis direkt einen Termin mit unserer Ausbilderin und einer Kollegin aus der Abteilung Sales. In dem Meeting wurde uns die Aufgabe vorgestellt und erste Fragen konnten geklärt werden. Innerhalb des zweiwöchigen Projektes sollten wir ein Gewinnspiel für Kinder im Kieler Express entwickeln, bei dem man einen Merchandise Artikel gewinnen kann. Sowohl bei dem Gewinnspiel als auch bei dem Merchandise Artikel sollten wir einen Bezug zu Exi herstellen. Außerdem sollten wir uns bereits Werbepartner überlegen und entsprechend Kontakt zu diesen aufnehmen.

An die Arbeit!
Mit diesem Kenntnisstand machten wir uns motiviert an die Arbeit und fingen mit einem ersten Brainstorming zu dem Merchandise Artikel sowie dem Gewinnspiel an. Wir hatten wirklich Spaß dabei, uns in die Lage eines Kindes zu versetzen und schwebten dabei in unseren eigenen Kindheitserinnerungen. Dabei durften wir natürlich nicht vergessen, dass Kindern in der heutigen Zeit vielleicht ganz andere Dinge gefallen als uns früher. So sammelte sich schnell eine lange Liste an, aus der wir anschließend unsere Favoriten wählten. Danach haben wir im Internet nach möglichst kostengünstigen Angeboten für die Produktion des Merchandise Artikels recherchiert.
Bei dem Gewinnspiel haben wir als erstes überlegt, was es für Standardgewinnspiele gibt und waren uns schnell einig, dass wir etwas Kreativeres als z.B. ein Kreuzworträtsel entwickeln wollen. Für uns stand ebenso fest, dass das Gewinnspiel nicht zu leicht und auch nicht zu schwer sein darf, weil wir Kinder in verschiedenen Altersgruppen dazu animieren wollen, am Gewinnspiel teilzunehmen. Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, dass wir ein Motiv von Exi in 6 Puzzleteile teilen und jeweils 2 von diesen in 3 Samstagsausgaben des Kieler Express am Wochenende verstecken. Diese sollen dann ausgeschnitten, zusammengeklebt und bei uns einsendet werden. Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten für ein Erlebnis, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Sehr zu unserer Freude werden die Karten von 2 Werbepartnern, die wir von unserem Konzept überzeugen konnten, zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass viele Kinder durch die tollen Preise motiviert sein werden an dem Gewinnspiel teilzunehmen und das Gewinnspiel genauso toll finden wie wir.

Abschluss des Projekts
Am Ende der Projektzeit hatten Tabea, Malien und ich dann wieder einen Termin mit unserer Ausbilderin und 2 Kolleginnen aus der Abteilung Sales, die uns während des Projektes immer zur Seite standen. Darin haben wir unsere Ergebnisse präsentiert und erfreulicherweise sehr positives Feedback bekommen. Außerdem haben wir besprochen, wie wir nun weiter vorgehen und die anfallende Punkte auf unserer To-Do Liste verteilt. Am letzten Projekttag sind wir 3 Azubis nach Feierabend zusammen bei Peter Pane essen gegangen und hatten einen schönen Abschluss des Projektes. Uns hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Azubi-Projekt im nächsten Jahr.

KN-Laternelauf

Ich geh’ mit meiner Laterne

Wie einfach doch das Leben als Kind war. Ich jedenfalls erinnere mich gerne an all’ die schönen Erlebnisse und unbeschwerten Zeiten zurück – besonders im aktuellen Stress der Klausurenphase an der WAK.

Für mich zählt das Laterne laufen zu den absoluten Highlights meiner Kindheit, weshalb ich mich besonders gefreut habe, als auch in diesem Jahr eine Rundmail adressiert an alle Azubis in meinem Postfach auftauchte. Da ich ohnehin schon darauf gewartet hatte, bot ich ohne länger zu überlegen meine Unterstützung an und markierte mir den Termin extra dick in meinem Kalender.

Erst die Arbeit…
Am 01. November fuhr ich nach der Vorlesung direkt in den Verlag und traf dort auf die anderen Helfer. Neben einigen Promotern waren auch Felice und Tabea dabei. Wir sammelten noch kurz alle notwendigen Dinge zusammen, zogen die KN-Wetterjacken über und starteten mit voll beladenen Autos in Richtung Schrevenpark.
Da sich jedes Kind bei uns eine KN-Laterne abholen durfte, bereiteten wir zunächst gemeinsam unseren Ausgabestand vor. Die Promoter waren im Pavillonaufbau bereits geübt und wir Azubis packten tatkräftig mit an.
Als alles fertig war, brauchen wir nicht lange warten, bis die ersten Kinder mit ihren Eltern kamen und sich eine der strahlend roten und blauen KN-Laternen abholten. Trotz des viel zu typischen, herbstlichen Wetters, wurden alle von der aufgeregten und freudigen Stimmung der Kinder angesteckt.
Tabea und ich wurden als Fackelträger eingeteilt. Deshalb gingen wir schon etwas früher von unserem Stand weg, um noch einmal die Route zu kontrollieren und den Kinderchor sowie die beiden Spielmannszüge am Startpunkt zu koordinieren.

… und dann das Vergnügen !
Um 18 Uhr ging es dann endlich los – und es war einfach wundervoll! Mit unseren Fackeln gingen wir vorweg und leuchteten dem ersten Spielmannszug den Weg. Dieser spielte nicht nur die klassischen Laternelieder, sondern ließ uns auch viele andere bekannte Kinderlieder mehr oder weniger textsicher mitsingen und summen. Begleitet von dem Kinderchor der Oper wurden wir verzaubert und in der Zeit zurück versetzt. Rund um den Schreventeich wurde der Umzug von den Fackelträgern der Jugendfeuerwehr erwartet. Diese passten auf, dass niemand seine Laterne versehentlich im Wasser erlöschen ließ oder selbst hineinfiel.

Der Umzug endete auf der großen Wiese in der Mitte des Parks. Erst jetzt hatten Tabea und ich die Chance einen Blick zurückzuwerfen: Hinter uns zog sich noch immer eine lange Lichterschlange um den Schreventeich. Während sich immer mehr Kinder und Erwachsene mit glücklichen Gesichtern auf der Wiese zusammen fanden, wechselten sich Spielmannszüge und Kinderchor ab und spielten und sangen noch einige Lieder. Bis sich das Lichtermeer, geprägt von 700 KN-Laternen sowie wundervollen selbstgebastelten Exemplaren versammelt hatte, dauerte es dann noch eine Weile.

Als sich die Veranstaltung langsam auflöste merkte ich erst, wie durchgefroren ich mittlerweile war. Zügig gingen wir zurück zum Treffpunkt, wo uns die anderen Helfer bereits erwarteten. Sie hatten während des Umzugs den Stand abgebaut oder waren selbst mit gelaufen, um erloschene Laternen wieder mit Kerzen auszustatten oder eine Ersatzlaterne auszugeben. Auf der Rückfahrt hatten wir alle ein Lächeln auf dem Gesicht und waren uns einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei !

Meine Zeit in der Redaktion

Schon in meinem 2. Ausbildungsmonat hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen die Arbeit in der Redaktion kennenzulernen. Diese drei Wochen teilten sich jeweils in eine Woche in der Fotoredaktion/Archiv,  eine in der Kieler Lokalredaktion und eine Woche in der Sportredaktion auf.

Ein Morgen in der Redaktion
Ein Tag in der Redaktion beginnt um 10.15 Uhr mit der Redaktionssitzung im Newsroom. Dort treffen sich Redakteure, Ressortleiter und Onliner und besprechen die aktuelle Zeitung. Was lief gut? Was fällt auf? Was können wir besser machen?
Danach stellen die Onliner vor was momentan auf der KN Onlineseite am besten läuft, das heißt, was wurde am meisten geklickt? Welche Themen wurden am meisten kommentiert?  Danach stellt jeder vor, was für die Ausgabe am kommenden Tag geplant ist. Gestartet wird dabei in den verschiedenen Regionalausgaben: Eckernförde, Holstein, Ostholstein und Segeberg. Anschließen ist die Sportredaktion dran, dann Kultur, die Kieler Lokalausgabe und zum Schluss werden der Schleswig-Holstein Teil und die Wirtschaftsseiten besprochen. Circa gegen 11 Uhr beginnt dann der Prozess, wo an der Entstehung der Zeitung für den nächsten Tag gearbeitet wird. Wie das genau aussieht, weicht in jeder Abteilung ab.  Da die meisten Sportereignisse erst abends stattfinden, kann die Sportredaktion im Vergleich zu der Lokalredaktion, die hauptsächlich tagsüber auf Terminen ist, meist erst später ihre Artikel produzieren.

Meine Aufgaben während der drei Wochen
Artikel habe ich zwar keine verfasst, aber ich hatte in den einzelnen Abteilungen verschiedene kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Schreiben der Kiel Notizen im Kieler Lokalteil oder den Einwurf auf der ersten Sportseite, bekommen. Die Ergebnisse von meinen kleinen Texten konnte ich meist schon am nächsten Tag in der Zeitung begutachten. Für mich persönlich war das schon ein tolles Gefühl, den selbstgeschriebenen Einwurf am nächsten Morgen, abgedruckt in der Zeitung, zu lesen.
Neben den kleinen Schreibaufgaben, bekam ich auch einige tolle Einblicke in die Arbeit der Journalisten, Fotografen und Archivaren.In meiner Woche in der Fotoredaktion beeindruckten mich vor allem die Mikrofilme, die so gut wie lückenlos jede KN seit 1895 wiedergeben. Kunden wird angeboten, bestimmte Seiten bei uns zu bestellen, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. Diese Aufträge habe ich in dieser Woche bearbeitet, ausgedruckt und anschließend zu den Kollegen in die Kundenhalle gebracht, wo die Kunden diese abholen können. Wenn zwischendurch etwas Zeit war, durfte ich auch mal nach Daten suchen, die mich betreffen. Aber auch das Archiv, wo sowohl in Bild als auch in Text alles thematisch zu Kiel und Schleswig-Holstein gelagert wird, war unglaublich spannend.

Und was ich sonst noch so erlebt habe…
In der Lokalredaktion aber auch im Sport hatte ich auch die Chance, mit zu spannenden Terminen zu gehen. Von Spendenübergaben, geschichtlichen Funden bis hin zu Pressekonferenzen für die Special Olympics, der Bekanntgabe des Kieler Woche Plakates für 2018 oder dem offiziellen Baubeginn des „Holstenfleet“  hatte ich ein unglaublich tolles Programm in diesen Wochen. Neben den Veranstaltungen lernte ich auch viele Menschen kennen.
Als ich in der Sportredaktion war, war auch das Heimspiel von Holstein Kiel gegen St. Pauli, wo ich gehofft hatte, da mit hin zu können. Leider ist daraus nichts geworden, dafür durfte ich aber ein paar Tage später mit zum Training der Störche.

Ein weiteres Highlight ereignete sich eine Woche nach der Zeit in der Redaktion, wo ich an einem Mittwochabend mit zu einem THW Spiel in die Sparkassenarena konnte. Gemeinsam mit einigen Sportreportern durfte ich mir das Spiel THW Kiel gegen Aalborg Håndbold ansehen und später nach dem Spiel noch mit zu den Spielern und zur anschließenden Pressekonferenz. Über dieses Erlebnis habe ich mich riesig gefreut.

Fazit
Ich hatte eine echt tolle Zeit in der Redaktion. Die Kollegen haben mich, so oft es ging, zu unglaublich tollen Terminen und Veranstaltungen mitgenommen und mir so die drei Wochen unvergesslich gestaltet. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht in die verschiedenen Bereiche rein zu schnuppern. Außerdem weiß ich die Arbeit der Redakteure nun noch mehr zu schätzen, wenn ich morgens die Zeitung lese.

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch

Nachdem Du Dich bei den KN für die Ausbildung bzw. das Duale Studium beworben hast, folgte nun die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch? Sicherlich stellst Du Dir jetzt die Frage, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann und wie man seinen Gesprächspartner bestmöglich von sich überzeugt. Ich möchte Dir von meinem Vorstellungsgespräch bei den Kieler Nachrichten berichten und hoffe, dass einige meiner Tipps zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch beitragen können.

Die Vorbereitung
Natürlich hast Du Dich bereits über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf im Zuge Deiner Bewerbung informiert. Da zwischen dem Abschicken der Bewerbung und der Einladung zum Gespräch ja meistens etwas Zeit vergangen ist, sind all diese Informationen allerdings schnell nicht mehr so präsent und etwas in Vergessenheit geraten. Daher rate ich Dir, noch einmal allgemeine Informationen über den Betrieb sowie umfassende Informationen über den Ausbildungsberuf, z.B. hier auf unserem Blog, zu sammeln. Wenn Du nicht genügend darüber weißt, vermittelst Du Deinem Gesprächspartner automatisch das Gefühl, den Ausbildungsplatz nicht unbedingt haben zu wollen und zu wenig Interesse zu haben. Daher gilt: je besser Du informiert bist, desto besser.

Im Bewerbungsgespräch werden mit Sicherheit auch Fragen z.B. zu Deinen Beweggründen für die Ausbildung bei den Kieler Nachrichten oder Deinen Voraussetzungen für diesen Beruf gestellt. Damit Du souverän auftrittst und nicht zu unsicher wirkst, würde ich Dir raten, Dich auf solche Fragen vorzubereiten und Dir bereits aussagekräftige Antworten zurechtzulegen. Ebenso wird oftmals nach Deinen persönlichen Stärken und Schwächen gefragt. Auch hierauf solltest Du Dich vorbereiten und z.B. nur Stärken und Schwächen wählen, die etwas mit dem Beruf zu tun haben. Anhand von konkreten Beispielen kannst Du diese zudem gut veranschaulichen.

Es ist außerdem empfehlenswert, Dir im Vorfeld Fragen zu überlegen, die Du gegen Ende des Gespräches stellen möchtest. Dadurch kannst Du an wichtige Informationen gelangen und machst zeitgleich noch einen wirklich interessierten Eindruck. Ich kann mich erinnern, dass ich damals nach so etwas wie der Anzahl der Azubis gefragt habe, um mir meine Chancen etwas ausrechnen zu können und ob die Möglichkeit besteht, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Du kannst also wirklich alles fragen, was Dich am Abschluss des Gespräches noch interessiert.

Wenn Du vorher noch nie ein Vorstellungsgespräch hattest bzw. Dich sehr unsicher fühlst, kannst Du natürlich auch mit jemandem zusammen den Ablauf eines Gespräches üben. Ich habe die Situation vorher gezielt mit meiner Tante zusammen durchgespielt und hatte den Eindruck, dass mir die Übung auf jeden Fall geholfen hat.

Das Auftreten im Gespräch
Wie so oft im Leben zählt natürlich auch bei einem Bewerbungsgespräch der erste Eindruck. Kleide Dich daher dem Anlass entsprechend ordentlich und gepflegt, aber verkleide Dich bitte nicht. Es ist total wichtig, dass Du Dich in Deinem Outfit wohlfühlst und somit Du selbst sein kannst. Denn wenn Du künstlich und aufgesetzt auftrittst, sind die Chancen auf den Ausbildungsplatz eher gering.

Außerdem solltest Du unbedingt pünktlich und lieber etwas zu früh erscheinen, da Unpünktlichkeit automatisch unprofessionell herüberkommt. Wenn man abgehetzt zu dem Termin kommt, wird das Gespräch wahrscheinlich auch anders verlaufen, als wenn man noch 10 Minuten Zeit hat, um in Ruhe anzukommen und sich innerlich auf das Gespräch vorzubereiten. Da ich persönlich damals wirklich aufgeregt war, hat es mir geholfen, noch ein paar Minuten zu haben, bis das Gespräch losging.

Für Dein Verhalten im Gespräch kann ich Dir noch empfehlen, aufmerksam zuzuhören, bei Unverständlichkeiten nachzufragen und vor allem Du selbst zu sein. Wenn Du sehr nervös sein solltest, dann gebe das auch ruhig zu. Das aller Wichtigste ist authentisch zu sein und Dich nicht zu verstellen, denn Dein Gesprächspartner soll Dich so gut es geht kennenlernen und schauen, ob Du für die Ausbildung geeignet bist.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück für Dein Vorstellungsgespräch!

 

Das Förde Campus Seminar

3 Tage Azubi Starter Campus

Am 21., 22. und 23.08.2017 durften Tabea und ich ein dreitägiges Seminar beim Förde Campus besuchen.

Lern- und Zeitmanagement
Das erste Seminar fing unter dem Namen „Lern- und Zeitmanagement“ an. Neben uns nahmen  noch zehn andere junge Auszubildende an dem Seminar teil. Der Dozent begrüßte alle herzlich und besprach mit uns den weiteren Ablauf des Tages.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde vermittelte er uns mit Hilfe einer selbsterstellen Power Point Präsentation wichtige Sachverhalte wie Lerntypen und Zeitplanung. Zwischendurch machten wir immer wieder kurze Pausen von ca. 10 Minuten um den Raum mit frischer Luft zu füllen und uns in der Küche mit Getränken und Kuchen stärken zu können. Die einstündige Mittagspause verbrachten wir in der Kantine der Provinzial, direkt gegenüber. Wir durften uns zwischen drei verschiedenen Gerichten eins aussuchen und tauschten uns dabei untereinander aus. Nach dem Mittagsessen versammelten wir uns gestärkt im Präsentationsraum und hörten uns den Vortrag zu Ende an. Zum Schluss gab es noch eine Mappe zum mitnehmen, mit allen Informationen, die wir am heutigen Tag besprochen haben. Um 16 Uhr war das Seminar somit beendet. Wir verabschiedeten uns und freuten uns auf den morgigen Tag.

Azubi Knigge und Telefontraining
Am Dienstag startete das Seminar unter dem Namen „Azubi Knigge und Telefontraining“.
Zusammen sind wir die verschiedenen „Regeln“ eines Azubis im Unternehmen durchgegangen, wobei wir allerhand Neues lernen konnten. Unteranderem besprachen wir die Begrüßungsregeln und die Frage nach der Klamottenwahl. Viele der genannten Regeln kannten wir aber auch schon, wodurch wir uns viel mit einbringen konnten. Am Mittag verbrachten wir unsere Pause wieder in der Kantine der Provinzial. Das Essen schmeckt übrigens sehr lecker und der Raum ist schön groß, so bekommt man immer einen sicheren Sitzplatz! Nach der Pause ging die Präsentation mit dem Telefontraining weiter. Wir sollten uns in Gruppen zusammentun, um einen Arbeitsbogen mit verschiedenen Umgangssätzen in einen „besser klingenden“ Satzbau umzustellen. Danach sollten wir diese präsentieren und gemeinsam besprechen. Das Seminar neigte sich dem Ende zu. Wieder haben wir eine Mappe mit allen Informationen vom heutigen Tag bekommen, um dort bei auftretenden Fragen nachschauen zu können.

Microsoft Word/Excel Training
Am Mittwoch standen auf unseren Plätzen zahlreiche Computer. Zu Recht, denn das Seminar fing unter dem Namen: „Microsoft Word/Excel Training“ an. Der Dozent, der uns auch die letzten beiden Tage durch die Seminare begleitet hat, zeigte uns zuerst wie man einfache Tabellen etc. in Excel erstellen kann. Außerdem zeigte er uns hilfreiches „Geheimwissen“, mit dem man Excel ganz leicht bedienen kann. Das gleiche übten wir nach der Mittagspause mit Microsoft Word. Auftretende Fragen wurden besprochen und geklärt. Jeder der vor dem Seminar keine guten Word und Excel Kenntnisse hatte, kann dies jetzt nicht mehr von sich behaupten. Drei spannende Tage gingen zu Ende. Erschöpft, aber mit neuen Erkenntnissen fuhren wir schließlich nach Hause.

Auslandspraktikum an der Küste Südenglands

Auslandspraktikum - Kieler Nachrichten

Auslandspraktikum an der Küste Südenglands

Im letzten Sommer hatte ich die großartige Möglichkeit, in Form eines 3-wöchigen Auslandspraktikums gemeinsam mit 17 anderen Schülern des RBZ Wirtschaft Kiel in die südenglische Küstenstadt Torquay zu reisen.

Nachdem ich meine ausführliche Bewerbung inklusive Motivationsschreiben fertig gestellt hatte, gab es in den Folgemonaten bis zu meiner Abreise im Juni viele organisatorische Schritte, welche die Organisation KulturLife einem allerdings abnimmt. Neben Flug- und Transferinformationen werden einem eine Gastfamilie und der Arbeitsplatz zugeteilt.

Torquay selbst hat mir, wenn man mal von dem leider sehr durchwachsenen Wetter absieht, wirklich sehr gefallen. Als schönes Küstenstädtchen mit immerhin knapp 70.000 Einwohnern hat es einen besonders gemütlichen und romantischen Charme, vor allem, wenn man mit dem Doppeldeckerbus die Strandpromenade entlang fährt. Es wimmelt nur so von hungrigen, lauten Möwen, liebevoll „public enemy nr. 1“ betitelt. Als Kielerin fühlte ich mich, was Kulisse und Hintergrundgeräusche betrifft, also direkt ein wenig heimisch.

Ich hatte das Glück, für „Kents Cavern“ arbeiten zu dürfen, der größten Tropfsteinhöhle Südenglands. Täglich sind Busladungen an Touristen bei uns eingetroffen, um sich in Form unserer einstündigen Führungen die Höhlen anzuschauen. Ein dicker Pulli gehörte zu meiner Arbeitskleidung, denn nur dann war es möglich, die tolle Atmosphäre der Tropfsteinhöhle auch zu genießen; ich habe diese unterirdische Welt geliebt.
Ich hatte wirklich eine spannende Zeit hier. Neben dem Ticketverkauf, Gestalten und Übersetzen der Werbebroschüren und vielen anderen Marketingmaßnahmen, die zu meinen täglichen Aufgaben gehörten, waren es vor allem das Arbeitsklima und meine lieben Kollegen, welche meine Wochen hier so großartig gemacht haben.
Da mein Arbeitstag von 8-16 Uhr andauerte, blieb unter der Woche nicht viel Freizeit für Ausflüge. Für etwas Abwechslung haben dann die Wochenenden gesorgt, an denen ich immer so viel wie möglich unterwegs war und die Umgebung erkundet habe.

Zu meinen persönlichen Highlights der Reise gehörten ein Ausflug nach Totnes, einem verwunschenen, äußerst sympathischen Dörfchen ganz in der Nähe Torquays und ein Wochenendtrip nach Cornwall.
Cornwall ist der südwestlichste Zipfel Englands und mit Sicherheit vielen als Kulisse aus den Rosamunde-Pilcher-Filmen vertraut.
Da wir auf das Wandern und Busfahren beschränkt waren, konnten wir leider nur einen kleinen Teil Cornwalls sehen, welcher uns allerdings schon sehr begeistert hat.
Verträumte Küstendörfer, mit Schafen übersäte Wiesen, alte Burgruinen, die Küsten und Klippen und vor allem das Meer … die Landschaft ist idyllisch und wirklich zum Verlieben schön.

Besonders einprägsam während meiner Zeit in England war auch das EU-Mitgliedschaftsreferendum, dessen Ergebnisse 3 Tage vor meiner Abreise bekannt gemacht wurden. Großbritanniens überraschende Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen, sog. BREXIT, hat weltweit für riesiges Entsetzen gesorgt und ich habe vor Ort einiges von der aufgewühlten Stimmung mitbekommen.
In persönlichen Gesprächen vor allem mit U30 – Einwohnern habe ich auch von vielen gehört, dass sie doch lieber Teil der EU geblieben wären.
Natürlich ist Englands Austritt aus der Europäischen Union kein Weltuntergang, aber ich weiß es doch sehr zu schätzen, drei Wochen in Form meines Auslandspraktikums an der Küste Südenglands verbringen zu dürfen und dabei von dem Leonardo Da Vinci Programm der EU (Erasmus+) Unterstützung zu erhalten.
Momentan ist es fraglich, inwiefern diese Möglichkeit des finanziell unterstützten Auslandspraktikums speziell in England zukünftig für europäische Schüler/innen und Studenten/–innen noch bestehen wird und das finde ich persönlich sehr schade.

Ich bin sehr froh über die Erfahrungen und neuen Eindrücke, die ich in meiner Zeit in Torquay sammeln konnte. England hat mich mit seinen schönen, wenn auch versteckten Gegenden wirklich überrascht, die ich bei meinen bisherigen Sommerurlauben oder Wochenendtrips nicht entdeckt habe.
Jedem, der die Möglichkeit bekommt, ein Auslandpraktikum zu machen (ob nun in England oder in einem anderen Land), kann ich diesen Schritt sehr ans Herz legen.
Man erlebt in einem unvertrauten Umfeld eine völlig neue Arbeitsweise und erlernt einige Kenntnisse und Fähigkeiten, die einen für den weiteren Berufsweg zusätzlich qualifizieren. Eigene Sprachkenntnisse werden ganz nebenbei ausgebaut, da man im Job, zu Hause und im täglichen Leben Englisch spricht. Neben den vielen Eindrücken, die man von Land & Leuten bekommt, schließt man neue Freundschaften und lernt viel Neues, nicht zuletzt über sich selbst.

Mitten im Geschehen

Arbeiten in der Innenstadt

Hey, ich bin Tabea und jetzt seit fast einem Monat hier bei den Kieler Nachrichten. Wenn man sich für eine Ausbildung bewirbt, geht es primär darum, ob einem das gefällt, wofür man sich bewirbt und man sich seine Zukunft in dem Bereich vorstellen kann. Später macht man sich sicherlich auch Gedanken darüber, wie man den Arbeitsplatz am Besten erreicht und wie weit der Weg für einen selbst ist. Ich wohne zum Beispiel etwas außerhalb und somit stellt sich für mich die Frage: Bus oder Auto? Ich habe mich für den Bus entschieden und freue mich so zentral in der Stadt arbeiten zu können.

Einen Einblick in meinen Arbeitsalltag
Morgens an der Bushaltestelle beginnt mein Arbeitsalltag. Da ich nicht direkt aus Kiel komme, fahre ich meistens mit dem Bus, der mich direkt in die Innenstadt bringt und nur wenige Gehminuten von den Kieler Nachrichten absetzt. Dort starte ich in meiner jeweiligen Abteilung in den Tag. Wenn es auf die Mittagspause zugeht, verabreden wir Azubis uns gerne, um diese gemeinsam zu verbringen. Bei gutem Wetter halten wir uns in der Pause gerne draußen auf. Da die Kieler Nachrichten zentral in der Innenstadt liegen, sind es kurze Wege in den Hiroschima Park, an den Kleinen Kiel oder zum Bootshafen, wo wir am liebsten sind. Gemeinsam essen wir dort Mitgebrachtes oder holen auf dem Weg dorthin noch schnell etwas Gekauftes. Anschließend quatschen wir und genießen die Sonne, wenn sie denn mal scheint. Aber Vorsicht! Am Bootshafen gibt es die eine oder andere Möwe, die zu einem kleinen Mittagssnack nicht Nein sagt!

Aber auch der Sophienhof, die Holstenstraße oder die Altstadt sind nur einen Katzensprung entfernt und laden in der Pause gerne mal zum Shoppen ein. Das ist unheimlich praktisch, bringt auf Dauer das Portemonnaie aber auch mal zum Weinen.

In der Kieler Innenstadt grenzt ein Unternehmen an das andere und sicher arbeitet der eine/die eine oder andere Freund/in von euch in unmittelbarer Nähe der Kieler Nachrichten. Warum nicht einfach mal zusammen Mittagspause machen oder nach der Arbeit gemütlich auf einen Kaffee treffen und sich über den Tag austauschen? Das ist alles gar kein Problem, denn hier ist alles auf einem Fleck und man hat eine Vielfalt an Lokalitäten, wo mit Sicherheit etwas für jeden Geschmack dabei ist.

Die Innenstadt entwickelt sich stetig weiter und somit sind Baustellen keine Seltenheit in Kiel. Lärm, Staus und Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel sind da leider vorprogrammiert. Na klar kann man auch mit dem Auto zur Arbeit fahren, allerdings gestaltet sich die Parkplatzsituation in Kiel etwas schwierig. Dazu tragen beispielsweise der Wochenmarkt, der Weihnachtsmarkt oder die Kieler Woche bei. Bei diesen Veranstaltungen oder in der Ferienzeit kann es in Kiel ordentlich voll werden. Einerseits kann dies sehr spannend sein, anderseits aber auch zum Verhängnis werden. Denn zwanzig Minuten damit zu verbringen sich durch das Gewusel zu schlängeln oder beim Bäcker anzustehen, bietet nicht gerade Erholung in der Pause.

Mir persönlich gefällt es trotzdem unglaublich gut in der Innenstadt zu arbeiten und dafür nehme ich es gerne mal in Kauf, wenn es etwas lauter wird oder der Bus mal etwas länger braucht.

 

Meine ersten Tage bei den KN

Ich nehme euch mit in meine erste Woche

Hey, ich bin Malien. Ich habe dieses Jahr mein Abitur erfolgreich abgeschlossen und fange nun die Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei den KN an. Ich habe mich letztes Jahr im September für den Platz beworben und 2 Wochen später die Einladung für ein Vorstellungsgespräch bekommen. Kurz darauf bekam ich den Anruf mit der Zusage. Ich habe mich riesig gefreut und nun bin ich hier und erlebe die ersten Tage im Unternehmen.

Es ist Dienstag der 01.08.2017, 8:30 Uhr. Heute beginnt mein erster Ausbildungstag
Ich stehe im Gebäude der Kieler Nachrichten, da begrüßt mich der Pförtner freundlich. Er weist mich zum Platz hin, wo auch schon ein anderes Mädchen aufgeregt auf die Ausbildungsleiterin wartet. Ich zögere nicht lange, setze mich neben sie und wir verstehen uns auf Anhieb super! Ihr Name ist Tabea Tiedje, sie fängt nicht wie ich die Ausbildung, sondern das duale Studium bei den KN an. Mitten im Gespräch werden wir von unserer Ausbildungsleitung und Christine (Auszubildende aus dem 3. Lehrjahr), lieb empfangen. Zusammen gehen wir in den Schulungsraum, in dem wir alle weitern Infos und die Planung für die kommenden Tage bekommen. Nach der Besprechung wird uns das Gebäude, sowie die Abteilungen Personal, Redaktion einschließlich Redaktionskonferenz und Finanzen/Controlling gezeigt und wir werden bei den jeweiligen Mitarbeitern vorgestellt. Zuerst wird man von den vielen neuen Namen und den zahlreichen Stockwerken, wortwörtlich „erschlagen“! Aber aus Erfahrung kann ich sagen, das legt sich ganz schnell und man findet sich sofort zurecht. Die Redaktionskonferenz ist übrigens besonders spannend, da man dort den direkten Einblick ins „Geschehen“ bekommt. Zwischendurch haben wir einen Besuch beim Geschäftsführer Sven Fricke eingelegt, der uns freundlich begrüßt und uns viel Spaß und Erfolg für unsere Ausbildungszeit wünscht. Am Ende des Tages führen wir noch ein Abschlussgespräch mit der Personalreferentin. Bei weiteren Fragen dürfen wir immer gerne zu ihr kommen und auch die tägliche Azubi-Pause mit den anderen Azubis von 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr hilft uns, dass wir uns super untereinander austauschen können.

Mittwoch der 02.08.2017, 8:30 Uhr. Heute beginnt mein zweiter Ausbildungstag
Heute beginnt der Tag damit, dass wir in den Abteilungen Vertrieb/Marketing, Sales und Technik (Druckzentrum in Moorsee) „reinschnuppern“ dürfen. Die Verkaufsassistentin aus dem Sales und eine Kollegin aus dem Bereich Vertrieb/Marketing geben uns eine Einführung in Ihre Abteilungen und überreichen uns den jeweiligen Ausbildungsplan. Tabea fängt zuerst im Sales und ich im Vertrieb/Marketing an. Es ist 10:00 Uhr. Zeit für die Azubi-Pause. Gemeinsam treffen wir uns in der Küche, trinken Kakao und teilen uns gegenseitig unsere ersten Eindrücke vom Morgen mit. Die Zeit vergeht im Flug, schließlich fahren wir zum Druckzentrum in Moorsee. Der Leiter der Rotation (Druck) erklärt uns ausführlich die einzelnen Abläufe und Aufgaben der Stationen. Hier ist es sehr spannend zu sehen, welche Schritte dazugehören, damit die Zeitung gedruckt werden kann und schließlich im Briefkasten des Abonnenten landet. Nach diesem ereignisreichen Tag voller neuer Eindrücke ist es auch schon geschafft! Es ist 16 Uhr und wir dürfen gemütlich in den Feierabend gehen.

Donnerstag & Freitag 3.- 4.8.3017, 8:00 Uhr. Meine ersten Tage in der Abteilung Vertrieb/Marketing
Ab heute bin ich zum ersten Mal in einer Abteilung für mehrere Wochen. Meine Kolleginnen und Kollegen begrüßen mich herzlich und zeigen mir meinen Arbeitsplatz für die kommenden Tage. Da die Abteilung in der nächsten Woche umziehen wird, darf ich fleißig beim Packen von Umzugskartons und Aktenvernichtung helfen. Außerdem darf ich mit Hilfe von Excel-Tabellen Abo Plus Anschreiben und Tickets für die Museumsnacht/Theatervorstellungen verschicken. Auch bei dem Holstein-Kiel Gewinnspiel, kann ich mich mit meinen Ideen und Vorschlägen einbringen. Zahlreiche Anzeigen vom Lesershop heraussuchen und an allerhand Meetings teil zu nehmen, gehört ebenso zu meinen Aufgaben. Was mich aber noch alles erwarten wird, kann ich euch zurzeit nicht sagen. Aber eins ist klar! Die ersten Tage haben viel Spaß gemacht und ich wurde sehr lieb aufgenommen. Ich bin gespannt, was noch auf mich zu kommen wird…

Alles in allem fühle ich mich hier super wohl und mir gefällt der Zusammenhalt mit den anderen Azubis besonders gut. Gleich am Anfang haben wir Paten bekommen, die uns gerade in den ersten Tagen zur Seite stehen und immer ein offenes Ohr haben. Das ist besonders praktisch, wenn wir Fragen oder andere kleine Probleme haben, da wir uns erstmal an die Azubis und nicht direkt an die Vorgesetzten wenden können.

Ich hoffe Ihr bleibt dabei und verfolgt unseren Blog auch weiterhin.

LG und bis bald, eure Malien!