Hervorgehobener Beitrag

Willkommen!

In Kiel sagt man Moin

Herzlich Willkommen auf unserem AzubiBlog. Wir, die Auszubildenden der Kieler Nachrichten, freuen uns sehr Euch von unserem Alltag als Medienkaufleute berichten zu können.
Um schon mal einen ersten Eindruck von unserer Ausbildung zu bekommen, schaut euch doch unseren Film an!

Wenn ihr euch für eine Ausbildung oder ein duales Studium in diesem Bereich interessiert, mehr über uns oder die Kieler Nachrichten erfahren wollt oder einfach nur ein paar Fragen zu unseren Blogeinträgen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail! Die Adressen dafür findet ihr unter dem Reiter ‚Die KN-Azubis‘ in unseren kurzen Steckbriefen.

Und nun .. viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

On Tour mit einer Medienberaterin

Mal zu Fuß, mal mit dem Auto

Nun bin ich für zwei Wochen der Abteilung Sales zugeteilt worden. Davon durfte ich drei Tage zusammen mit einer Medienberaterin zu Kunden fahren, um diese über Anzeigen in den Kieler Nachrichten zu beraten.

Auf geht’s…
Unser erstes Ziel war die Mode Boutique „OGGI“ in der Holtenauer Straße in Kiel. Freundlich empfing uns der Ladenbesitzer und die Verkaufsleiterin. Der herzliche Empfang und die nette Umarmung zeigten mir, dass die Medienberaterin und die Mitarbeiter nach jahrelanger Zusammenarbeit ein nahezu „Freundschaftliches Verhältnis“ entwickelt haben. Ich übergab dem Ladenbesitzer- und gleichzeitig Designer, meine vorgefertigte Anzeige mit einem selbstgeschriebenen Artikel über die Herbst-Modetrends bei OGGI. Gemeinsam einigten wir uns auf das Erscheinungsdatum in der „INKIEL“ und klärten Verbesserungen sowie Fragen und zusätzliche Informationen. Nach einem abschließenden Rundgang in der Boutique präsentierte uns der Ladenbesitzer seine aktuelle Kollektion. Fast alle Kleidungsstücke waren mit wunderschönen Goldtönen verziert, die perfekt zu der dunklen Jahreszeit passten. Leider hatten wir nicht allzu lange Zeit, um uns die wunderbaren Stücke anzusehen, denn die Arbeit rief und wir mussten zu weiteren Kunden-Terminen.

Freundschaft und Beratung
Jetzt stand der Kunde „Kirschoptik und Hörakustik“ im Kalender. Wieder kam es mir vor, als wenn wir zu engen Freunden fahren würden – der Geschäftsführer empfing uns lieb und führte uns in sein Büro. Nachdem wir über ein paar private Dinge geplaudert haben, berieten wir den Kunden über eine neue Anzeige in den Kieler Nachrichten und über die dazugehörige Bildauswahl. Als Außenstehender hat man meist noch einen anderen Blick auf „das Geschehen“ und so konnte ich den Kunden meine Meinung zu den Bildern gut verdeutlichen. Alles lief super unkompliziert ab und so einigten wir uns schnell auf eine zum Geschäft passende Anzeige mit bestmöglicher Aufmachung. Wir verblieben mit einem Korrekturabzug, sobald die Anzeige fertig gestaltet wurde.

In den nächsten Tagen besuchten wir noch viele weitere Kunden in verschiedenen Stadtteilen. Mal besuchten wir sie zu Fuß, mal nahmen wir das Auto. Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gebracht, auch mal außerhalb des Verlages arbeiten und die Kunden jetzt auch persönlich sehen zu dürfen!

Ich freue mich schon auf meine nächste Zeit in der Abteilung Sales und auf die Medienberater.

Bleibt dran!
Verfolgt uns und unsere Tätigkeiten im Verlag, im Druckzentrum, in der Schule oder außerhalb gerne weiter! Es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Ich wünsche euch alles Gute,

Eure Malien

Berufsforum 2018

So ist es im Vertrieb und Marketing

Seit mehr als 20 Jahren findet im Frühjahr in der Sparkasse das Berufsforum statt. Dabei wollen die Aussteller der verschiedenen Unternehmen Ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen und Bewerber für die kommenden Ausbildungsjahre gewinnen. Auch die Kieler Nachrichten gehören als Kooperationspartner der Förde Sparkasse fest dazu.

Vielleicht habt Ihr bereits den Blogbeitrag von Christine gelesen, denn im letzten Jahr war sie gemeinsam mit Johanna für die Planung und Organisation der Messe zuständig. In diesem Frühjahr war ich in der Abteilung Vertrieb und Marketing eingeplant. Da dies eine sehr große Abteilung ist, wird man in der Regel für jeweils eine Woche einem kleineren Bereich zugeordnet – während meiner Zeit im Veranstaltungsmarketing, übernahm ich also die Aufgabe für dieses Mal.

Fehlt noch etwas?
Tatsächlich gab es auch in diesem Jahr viel zu organisieren und eine Menge an Dingen über die man sich Gedanken machen muss. So zum Beispiel über den Einsatz der MediaBoxen, auf denen das Spiel „KN will’s wissen“ und unser AzubiFilm laufen sollten. Außerdem wollte ich gerne neu designte Flyer mit den Ausbildungsmöglichkeiten drucken lassen und ich benötigte sämtliche Messemöbel und Aufsteller mit unserem KN Logo. Nicht zu vergessen meine „Standhelfer“ in Form von anderen Azubis und Volontären für den Tag der Messe und Kleinigkeiten wie Namensschilder für jeden von uns.
Natürlich liegt all‘ das nicht zusammengepackt in einem einzigen Karton im Großraumbüro der Abteilung, sondern fällt in die verschiedensten Aufgabenbereiche anderer Mitarbeiter. Aus diesem Grund stand ich die ganze Zeit in engem Kontakt mit Kollegen die für Promotion, Verkaufsförderung und Layout zuständig sind. Ich bin mir sicher, dass ich für dieses Projekt einige Kilometer auf den langen Gängen unseres Verlagsgebäudes zurückgelegt habe, bis ich alles beisammen hatte.

Ein Projekt im Projekt
Ein weiteres Großprojekt stand für mich in direktem Zusammenhang mit dem Berufsforum – Unsere AzubiZeitung. Da sich ein Medienunternehmen in ständigem Wandel befindet, war es notwendig geworden, unsere gemeinsame Zeitung „von Azubis für (zukünftige) Azubis“ zu überarbeiten und auf den neusten Stand zu bringen. Die für mich größte Herausforderung bestand darin, alles in unserem Redaktionssystem zu bearbeiten. Das ist das System, in dem die Redakteure Ihre Texte schreiben, die dann in dem gleichen Programm von der Planungsgruppe zu einer Zeitungsseite mit Anzeigen und Co. zusammengesetzt werden. Da ich hiermit nur sehr wenig Erfahrung habe, brauchte ich eine kurze Einarbeitung. Danach machte ich mich dann alleine an mein Projekt und merkte schnell wieder wie toll das Gefühl ist, die Verantwortliche und Ansprechpartnerin für ein Projekt zu sein, bei dem man das Ergebnis später in den Händen halten kann! Natürlich konnte ich jederzeit nachfragen, wenn ich Hilfe brauchte.

Finale
Der Veranstaltungstag ist gekommen und alles ist vorbereitet. Ich bin noch einmal meine Checkliste durchgegangen und habe nachgesehen, ob auch alles so steht wie geplant. Gemeinsam mit den anderen Azubis warte ich nun auf die Eröffnung des Berufsforums und freue mich schon auf viele interessante Gespräche mit Euch. Habt ihr nach dem heutigen Tag noch Fragen zur Ausbildung oder einem Praktikum bei den Kieler Nachrichten? Dann könnt Ihr jedem von uns gerne eine Mail schreiben! Unsere Mailadressen findest du, wenn du auf unser Profil klickst.

Praktikum bei den KN

Meine erste Woche

Wie jedes Jahr steht für viele Schüler und Schülerinnen das Wirtschaftspraktikum an – und ich habe mich dafür entschieden, dieses bei den KN zu machen.

Ein paar Facts nebenbei: Mein Name ist Marie, ich bin 16 Jahre alt und gehe momentan in den elften Jahrgang des Gymnasium Kronshagens.

Als ich ankam, begrüßte mich der Pförtner mit einem freundlichen „Guten Morgen, einen schönen Montag“ und mich überraschte, dass jeder Mitarbeiter nur mit einer Karte reinkommt. Gleich danach wurde mir durch die zahlreichen Abteilungen und das riesige Verlagshaus klar, dass die Fertigstellung einer Zeitung viel komplizierter und umfangreicher ist als ich mir das vorgestellt habe. Am zweiten Tag habe ich in der Kundenhalle die Aufnahme von Anzeigen kennengelernt. Darauf besuchte ich am Mittwoch das Druckzentrum in Moorsee, wo mir erstmal der ganze Druckvorgang anhand der wirklich riesigen Druckmaschine erklärt wurde. Außerdem habe ich etwas über GeoMarketing, wodurch z.B. die Strecke der Zeitungszusteller berechnet werden kann, erfahren. Gestern bei der Verkaufsförderung habe ich neben der Mediabox auch Sonderausgaben, Suchmaschinenoptimierung, die WebAnalyse der kn-online.de Seite und das AboPlus-Programm kennengelernt. Heute bin ich im Vertrieb und Marketing gelandet, wo mir verschiedene Projekte gezeigt werden.

Ein Tag im Druckzentrum

… aber bitte in Farbe !

In unserer Ausbildung durchlaufen wir Azubis alle Abteilungen – somit ist auch der Einsatz im Druckzentrum Bestandteil des Ausbildungsplans. Natürlich ist es nicht das Ziel, eine Druckmaschine einwandfrei bedienen zu können, aber es ist wichtig den kompletten Unternehmensprozess zu verstehen – und dazu gehört auch der Zeitungsdruck. Im Dezember war ich erneut für 4 Wochen dort und wusste bereits, dass sich die Arbeit enorm von der im Verlagshaus unterscheidet.

Bevor ich das erste Mal in Moorsee – dem Standort des Druckzentrums – war, hatte ich keinerlei Vorstellungen wie der Zeitungsdruck abläuft. Natürlich war mir bewusst, dass man die Zeitungsmengen nicht mit einem normalen Drucker für den Hausgebrauch produzieren kann, aber die Dimensionen und zahlreichen, notwendigen Arbeitsschritte hatte ich vorher noch nicht gesehen.
In diesem Artikel möchte ich euch deshalb gerne kurz beschreiben wie das Offset-Druckverfahren funktioniert und einen Einblick in die Abteilungen geben, die ich durchlaufen habe.

Also von Beginn:
Der Prozess des Zeitungsdrucks – und somit meine erste Station – beginnt in der CTP. CTP steht für Computer to Plate, was bedeutet, dass die digitale Version der Zeitungsseite in vier Farben (Gelb, Magenta, Cyan, Schwarz) zerlegt und in sogenannten Belichtungsmaschinen auf die Druckplatten übertragen wird.
Wenn alle Seiten belichtet sind, bauen die Drucker die Platten auf die Zylinder der Druckmaschine.

Hierbei handelt es sich um einen 13 Meter hohen Koloss, der bis zu drei verschiedene Zeitungen gleichzeitig drucken, falzen, schneiden und sogar heften oder kleben kann. Dabei zeichnet sich das Offsetdruckverfahren dadurch aus, dass das farbige Bild nicht direkt von der flachen Druckplatte auf das Papier kommt, sondern zunächst auf ein Gummituch übertragen wird, welches die Farbe dann auf die Papierbahn bringt. Durch die Druckerfarben, den Papierstaub und die öligen Maschinen ist diese Abteilung auch die mit Abstand Schmutzigste. Trotzdem wurde ich als Azubi voll mit eingebunden und durfte beim Einziehen der Papierbahn, beim Platteneinbau und beim Einstellen der Farben genauso mit anpacken wie beim Warten, Putzen und Reparieren der Maschinen.
Die fast fertige Zeitung findet dann ihren Weg in die Weiterverarbeitung, also war dies auch für mich die nächste Station. Die Weiterverarbeitung befindet sich in einer großen Halle, in der unzählige Transportketten das druckfrische Exemplar quer durch die Halle führen. Sie kann von hier aus entweder direkt zu Paketen verbunden und in LKWs verladen werden oder an diversen anderen Maschinen zum Beispiel zugeschnitten, mit zahlreichen Beilagen bestückt oder für den Versand adressiert werden.

Rückblick:
Zugegebenermaßen ist mein Bericht lediglich eine grobe Übersicht und in der kurzen Zeit ist es für mich auch nicht möglich gewesen, alles im Detail zu verstehen, dennoch haben mich die vielen Facetten und zahlreichen Möglichkeiten, die unser Druckzentrum bietet, nachhaltig beindruckt.
Eine weitere besondere Erfahrung war für mich der Schichtdienst, denn im Druckhaus herrscht ein Rund-Um-Die-Uhr Betrieb und natürlich läuft die Produktion gerade in der Nachtschicht auf Hochtouren.
Außerdem fand ich es sehr interessant die Entstehung einer Zeitung von der Papierbestellung bis zum Versand verfolgen zu dürfen und kann nur jedem der die Möglichkeit zu einer Führung hat empfehlen, diese Chance wahrzunehmen.

Alle Jahre wieder….

…freuen wir uns über den Azubi-Adventskaffee !

Inzwischen ist es eine richtig schöne Tradition geworden, dass wir Azubis uns jährlich im Dezember einmal mit unserer Ausbilderin treffen und das vergangene Jahr revuepassieren lassen.

Auch in diesem Jahr haben wir uns am 20. Dezember verabredet und bei gemütlich gedämmten Kerzenlicht zusammen Marzipankuchen und Zimtsterne gegessen und über die momentanen Aufgaben, Berufsschule und die Weihnachtsplanung gesprochen.

Der Azubi-Adventskaffee gehört mittlerweile irgendwie  einfach zum Jahresabschluss für uns dazu !

 

Das Azubi-Projekt 2017

2 Wochen – Kreativität, Spannung und Spaß!

Auch in diesem Jahr hat in den Herbstferien das traditionelle Azubi-Projekt der Kieler Nachrichten stattgefunden. Tabea, Malien und ich haben eine Aufgabe aus dem Bereich Sales rund um Exi (Eidechse), das Maskottchen des Kieler Express, bekommen und freuen uns sehr über die ersten Ergebnisse, die wir erzielt haben.

Einführung in die Aufgabe
Am ersten Tag unseres Projektes hatten wir 3 Azubis direkt einen Termin mit unserer Ausbilderin und einer Kollegin aus der Abteilung Sales. In dem Meeting wurde uns die Aufgabe vorgestellt und erste Fragen konnten geklärt werden. Innerhalb des zweiwöchigen Projektes sollten wir ein Gewinnspiel für Kinder im Kieler Express entwickeln, bei dem man einen Merchandise Artikel gewinnen kann. Sowohl bei dem Gewinnspiel als auch bei dem Merchandise Artikel sollten wir einen Bezug zu Exi herstellen. Außerdem sollten wir uns bereits Werbepartner überlegen und entsprechend Kontakt zu diesen aufnehmen.

An die Arbeit!
Mit diesem Kenntnisstand machten wir uns motiviert an die Arbeit und fingen mit einem ersten Brainstorming zu dem Merchandise Artikel sowie dem Gewinnspiel an. Wir hatten wirklich Spaß dabei, uns in die Lage eines Kindes zu versetzen und schwebten dabei in unseren eigenen Kindheitserinnerungen. Dabei durften wir natürlich nicht vergessen, dass Kindern in der heutigen Zeit vielleicht ganz andere Dinge gefallen als uns früher. So sammelte sich schnell eine lange Liste an, aus der wir anschließend unsere Favoriten wählten. Danach haben wir im Internet nach möglichst kostengünstigen Angeboten für die Produktion des Merchandise Artikels recherchiert.
Bei dem Gewinnspiel haben wir als erstes überlegt, was es für Standardgewinnspiele gibt und waren uns schnell einig, dass wir etwas Kreativeres als z.B. ein Kreuzworträtsel entwickeln wollen. Für uns stand ebenso fest, dass das Gewinnspiel nicht zu leicht und auch nicht zu schwer sein darf, weil wir Kinder in verschiedenen Altersgruppen dazu animieren wollen, am Gewinnspiel teilzunehmen. Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, dass wir ein Motiv von Exi in 6 Puzzleteile teilen und jeweils 2 von diesen in 3 Samstagsausgaben des Kieler Express am Wochenende verstecken. Diese sollen dann ausgeschnitten, zusammengeklebt und bei uns einsendet werden. Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten für ein Erlebnis, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Sehr zu unserer Freude werden die Karten von 2 Werbepartnern, die wir von unserem Konzept überzeugen konnten, zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass viele Kinder durch die tollen Preise motiviert sein werden an dem Gewinnspiel teilzunehmen und das Gewinnspiel genauso toll finden wie wir.

Abschluss des Projekts
Am Ende der Projektzeit hatten Tabea, Malien und ich dann wieder einen Termin mit unserer Ausbilderin und 2 Kolleginnen aus der Abteilung Sales, die uns während des Projektes immer zur Seite standen. Darin haben wir unsere Ergebnisse präsentiert und erfreulicherweise sehr positives Feedback bekommen. Außerdem haben wir besprochen, wie wir nun weiter vorgehen und die anfallende Punkte auf unserer To-Do Liste verteilt. Am letzten Projekttag sind wir 3 Azubis nach Feierabend zusammen bei Peter Pane essen gegangen und hatten einen schönen Abschluss des Projektes. Uns hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Azubi-Projekt im nächsten Jahr.

KN-Laternelauf

Ich geh’ mit meiner Laterne

Wie einfach doch das Leben als Kind war. Ich jedenfalls erinnere mich gerne an all’ die schönen Erlebnisse und unbeschwerten Zeiten zurück – besonders im aktuellen Stress der Klausurenphase an der WAK.

Für mich zählt das Laterne laufen zu den absoluten Highlights meiner Kindheit, weshalb ich mich besonders gefreut habe, als auch in diesem Jahr eine Rundmail adressiert an alle Azubis in meinem Postfach auftauchte. Da ich ohnehin schon darauf gewartet hatte, bot ich ohne länger zu überlegen meine Unterstützung an und markierte mir den Termin extra dick in meinem Kalender.

Erst die Arbeit…
Am 01. November fuhr ich nach der Vorlesung direkt in den Verlag und traf dort auf die anderen Helfer. Neben einigen Promotern waren auch Felice und Tabea dabei. Wir sammelten noch kurz alle notwendigen Dinge zusammen, zogen die KN-Wetterjacken über und starteten mit voll beladenen Autos in Richtung Schrevenpark.
Da sich jedes Kind bei uns eine KN-Laterne abholen durfte, bereiteten wir zunächst gemeinsam unseren Ausgabestand vor. Die Promoter waren im Pavillonaufbau bereits geübt und wir Azubis packten tatkräftig mit an.
Als alles fertig war, brauchen wir nicht lange warten, bis die ersten Kinder mit ihren Eltern kamen und sich eine der strahlend roten und blauen KN-Laternen abholten. Trotz des viel zu typischen, herbstlichen Wetters, wurden alle von der aufgeregten und freudigen Stimmung der Kinder angesteckt.
Tabea und ich wurden als Fackelträger eingeteilt. Deshalb gingen wir schon etwas früher von unserem Stand weg, um noch einmal die Route zu kontrollieren und den Kinderchor sowie die beiden Spielmannszüge am Startpunkt zu koordinieren.

… und dann das Vergnügen !
Um 18 Uhr ging es dann endlich los – und es war einfach wundervoll! Mit unseren Fackeln gingen wir vorweg und leuchteten dem ersten Spielmannszug den Weg. Dieser spielte nicht nur die klassischen Laternelieder, sondern ließ uns auch viele andere bekannte Kinderlieder mehr oder weniger textsicher mitsingen und summen. Begleitet von dem Kinderchor der Oper wurden wir verzaubert und in der Zeit zurück versetzt. Rund um den Schreventeich wurde der Umzug von den Fackelträgern der Jugendfeuerwehr erwartet. Diese passten auf, dass niemand seine Laterne versehentlich im Wasser erlöschen ließ oder selbst hineinfiel.

Der Umzug endete auf der großen Wiese in der Mitte des Parks. Erst jetzt hatten Tabea und ich die Chance einen Blick zurückzuwerfen: Hinter uns zog sich noch immer eine lange Lichterschlange um den Schreventeich. Während sich immer mehr Kinder und Erwachsene mit glücklichen Gesichtern auf der Wiese zusammen fanden, wechselten sich Spielmannszüge und Kinderchor ab und spielten und sangen noch einige Lieder. Bis sich das Lichtermeer, geprägt von 700 KN-Laternen sowie wundervollen selbstgebastelten Exemplaren versammelt hatte, dauerte es dann noch eine Weile.

Als sich die Veranstaltung langsam auflöste merkte ich erst, wie durchgefroren ich mittlerweile war. Zügig gingen wir zurück zum Treffpunkt, wo uns die anderen Helfer bereits erwarteten. Sie hatten während des Umzugs den Stand abgebaut oder waren selbst mit gelaufen, um erloschene Laternen wieder mit Kerzen auszustatten oder eine Ersatzlaterne auszugeben. Auf der Rückfahrt hatten wir alle ein Lächeln auf dem Gesicht und waren uns einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei !

Meine Zeit in der Redaktion

Schon in meinem 2. Ausbildungsmonat hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen die Arbeit in der Redaktion kennenzulernen. Diese drei Wochen teilten sich jeweils in eine Woche in der Fotoredaktion/Archiv,  eine in der Kieler Lokalredaktion und eine Woche in der Sportredaktion auf.

Ein Morgen in der Redaktion
Ein Tag in der Redaktion beginnt um 10.15 Uhr mit der Redaktionssitzung im Newsroom. Dort treffen sich Redakteure, Ressortleiter und Onliner und besprechen die aktuelle Zeitung. Was lief gut? Was fällt auf? Was können wir besser machen?
Danach stellen die Onliner vor was momentan auf der KN Onlineseite am besten läuft, das heißt, was wurde am meisten geklickt? Welche Themen wurden am meisten kommentiert?  Danach stellt jeder vor, was für die Ausgabe am kommenden Tag geplant ist. Gestartet wird dabei in den verschiedenen Regionalausgaben: Eckernförde, Holstein, Ostholstein und Segeberg. Anschließen ist die Sportredaktion dran, dann Kultur, die Kieler Lokalausgabe und zum Schluss werden der Schleswig-Holstein Teil und die Wirtschaftsseiten besprochen. Circa gegen 11 Uhr beginnt dann der Prozess, wo an der Entstehung der Zeitung für den nächsten Tag gearbeitet wird. Wie das genau aussieht, weicht in jeder Abteilung ab.  Da die meisten Sportereignisse erst abends stattfinden, kann die Sportredaktion im Vergleich zu der Lokalredaktion, die hauptsächlich tagsüber auf Terminen ist, meist erst später ihre Artikel produzieren.

Meine Aufgaben während der drei Wochen
Artikel habe ich zwar keine verfasst, aber ich hatte in den einzelnen Abteilungen verschiedene kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Schreiben der Kiel Notizen im Kieler Lokalteil oder den Einwurf auf der ersten Sportseite, bekommen. Die Ergebnisse von meinen kleinen Texten konnte ich meist schon am nächsten Tag in der Zeitung begutachten. Für mich persönlich war das schon ein tolles Gefühl, den selbstgeschriebenen Einwurf am nächsten Morgen, abgedruckt in der Zeitung, zu lesen.
Neben den kleinen Schreibaufgaben, bekam ich auch einige tolle Einblicke in die Arbeit der Journalisten, Fotografen und Archivaren.In meiner Woche in der Fotoredaktion beeindruckten mich vor allem die Mikrofilme, die so gut wie lückenlos jede KN seit 1895 wiedergeben. Kunden wird angeboten, bestimmte Seiten bei uns zu bestellen, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. Diese Aufträge habe ich in dieser Woche bearbeitet, ausgedruckt und anschließend zu den Kollegen in die Kundenhalle gebracht, wo die Kunden diese abholen können. Wenn zwischendurch etwas Zeit war, durfte ich auch mal nach Daten suchen, die mich betreffen. Aber auch das Archiv, wo sowohl in Bild als auch in Text alles thematisch zu Kiel und Schleswig-Holstein gelagert wird, war unglaublich spannend.

Und was ich sonst noch so erlebt habe…
In der Lokalredaktion aber auch im Sport hatte ich auch die Chance, mit zu spannenden Terminen zu gehen. Von Spendenübergaben, geschichtlichen Funden bis hin zu Pressekonferenzen für die Special Olympics, der Bekanntgabe des Kieler Woche Plakates für 2018 oder dem offiziellen Baubeginn des „Holstenfleet“  hatte ich ein unglaublich tolles Programm in diesen Wochen. Neben den Veranstaltungen lernte ich auch viele Menschen kennen.
Als ich in der Sportredaktion war, war auch das Heimspiel von Holstein Kiel gegen St. Pauli, wo ich gehofft hatte, da mit hin zu können. Leider ist daraus nichts geworden, dafür durfte ich aber ein paar Tage später mit zum Training der Störche.

Ein weiteres Highlight ereignete sich eine Woche nach der Zeit in der Redaktion, wo ich an einem Mittwochabend mit zu einem THW Spiel in die Sparkassenarena konnte. Gemeinsam mit einigen Sportreportern durfte ich mir das Spiel THW Kiel gegen Aalborg Håndbold ansehen und später nach dem Spiel noch mit zu den Spielern und zur anschließenden Pressekonferenz. Über dieses Erlebnis habe ich mich riesig gefreut.

Fazit
Ich hatte eine echt tolle Zeit in der Redaktion. Die Kollegen haben mich, so oft es ging, zu unglaublich tollen Terminen und Veranstaltungen mitgenommen und mir so die drei Wochen unvergesslich gestaltet. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht in die verschiedenen Bereiche rein zu schnuppern. Außerdem weiß ich die Arbeit der Redakteure nun noch mehr zu schätzen, wenn ich morgens die Zeitung lese.

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch

Nachdem Du Dich bei den KN für die Ausbildung bzw. das Duale Studium beworben hast, folgte nun die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch? Sicherlich stellst Du Dir jetzt die Frage, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann und wie man seinen Gesprächspartner bestmöglich von sich überzeugt. Ich möchte Dir von meinem Vorstellungsgespräch bei den Kieler Nachrichten berichten und hoffe, dass einige meiner Tipps zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch beitragen können.

Die Vorbereitung
Natürlich hast Du Dich bereits über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf im Zuge Deiner Bewerbung informiert. Da zwischen dem Abschicken der Bewerbung und der Einladung zum Gespräch ja meistens etwas Zeit vergangen ist, sind all diese Informationen allerdings schnell nicht mehr so präsent und etwas in Vergessenheit geraten. Daher rate ich Dir, noch einmal allgemeine Informationen über den Betrieb sowie umfassende Informationen über den Ausbildungsberuf, z.B. hier auf unserem Blog, zu sammeln. Wenn Du nicht genügend darüber weißt, vermittelst Du Deinem Gesprächspartner automatisch das Gefühl, den Ausbildungsplatz nicht unbedingt haben zu wollen und zu wenig Interesse zu haben. Daher gilt: je besser Du informiert bist, desto besser.

Im Bewerbungsgespräch werden mit Sicherheit auch Fragen z.B. zu Deinen Beweggründen für die Ausbildung bei den Kieler Nachrichten oder Deinen Voraussetzungen für diesen Beruf gestellt. Damit Du souverän auftrittst und nicht zu unsicher wirkst, würde ich Dir raten, Dich auf solche Fragen vorzubereiten und Dir bereits aussagekräftige Antworten zurechtzulegen. Ebenso wird oftmals nach Deinen persönlichen Stärken und Schwächen gefragt. Auch hierauf solltest Du Dich vorbereiten und z.B. nur Stärken und Schwächen wählen, die etwas mit dem Beruf zu tun haben. Anhand von konkreten Beispielen kannst Du diese zudem gut veranschaulichen.

Es ist außerdem empfehlenswert, Dir im Vorfeld Fragen zu überlegen, die Du gegen Ende des Gespräches stellen möchtest. Dadurch kannst Du an wichtige Informationen gelangen und machst zeitgleich noch einen wirklich interessierten Eindruck. Ich kann mich erinnern, dass ich damals nach so etwas wie der Anzahl der Azubis gefragt habe, um mir meine Chancen etwas ausrechnen zu können und ob die Möglichkeit besteht, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Du kannst also wirklich alles fragen, was Dich am Abschluss des Gespräches noch interessiert.

Wenn Du vorher noch nie ein Vorstellungsgespräch hattest bzw. Dich sehr unsicher fühlst, kannst Du natürlich auch mit jemandem zusammen den Ablauf eines Gespräches üben. Ich habe die Situation vorher gezielt mit meiner Tante zusammen durchgespielt und hatte den Eindruck, dass mir die Übung auf jeden Fall geholfen hat.

Das Auftreten im Gespräch
Wie so oft im Leben zählt natürlich auch bei einem Bewerbungsgespräch der erste Eindruck. Kleide Dich daher dem Anlass entsprechend ordentlich und gepflegt, aber verkleide Dich bitte nicht. Es ist total wichtig, dass Du Dich in Deinem Outfit wohlfühlst und somit Du selbst sein kannst. Denn wenn Du künstlich und aufgesetzt auftrittst, sind die Chancen auf den Ausbildungsplatz eher gering.

Außerdem solltest Du unbedingt pünktlich und lieber etwas zu früh erscheinen, da Unpünktlichkeit automatisch unprofessionell herüberkommt. Wenn man abgehetzt zu dem Termin kommt, wird das Gespräch wahrscheinlich auch anders verlaufen, als wenn man noch 10 Minuten Zeit hat, um in Ruhe anzukommen und sich innerlich auf das Gespräch vorzubereiten. Da ich persönlich damals wirklich aufgeregt war, hat es mir geholfen, noch ein paar Minuten zu haben, bis das Gespräch losging.

Für Dein Verhalten im Gespräch kann ich Dir noch empfehlen, aufmerksam zuzuhören, bei Unverständlichkeiten nachzufragen und vor allem Du selbst zu sein. Wenn Du sehr nervös sein solltest, dann gebe das auch ruhig zu. Das aller Wichtigste ist authentisch zu sein und Dich nicht zu verstellen, denn Dein Gesprächspartner soll Dich so gut es geht kennenlernen und schauen, ob Du für die Ausbildung geeignet bist.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück für Dein Vorstellungsgespräch!

 

Das Förde Campus Seminar

3 Tage Azubi Starter Campus

Am 21., 22. und 23.08.2017 durften Tabea und ich ein dreitägiges Seminar beim Förde Campus besuchen.

Lern- und Zeitmanagement
Das erste Seminar fing unter dem Namen „Lern- und Zeitmanagement“ an. Neben uns nahmen  noch zehn andere junge Auszubildende an dem Seminar teil. Der Dozent begrüßte alle herzlich und besprach mit uns den weiteren Ablauf des Tages.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde vermittelte er uns mit Hilfe einer selbsterstellen Power Point Präsentation wichtige Sachverhalte wie Lerntypen und Zeitplanung. Zwischendurch machten wir immer wieder kurze Pausen von ca. 10 Minuten um den Raum mit frischer Luft zu füllen und uns in der Küche mit Getränken und Kuchen stärken zu können. Die einstündige Mittagspause verbrachten wir in der Kantine der Provinzial, direkt gegenüber. Wir durften uns zwischen drei verschiedenen Gerichten eins aussuchen und tauschten uns dabei untereinander aus. Nach dem Mittagsessen versammelten wir uns gestärkt im Präsentationsraum und hörten uns den Vortrag zu Ende an. Zum Schluss gab es noch eine Mappe zum mitnehmen, mit allen Informationen, die wir am heutigen Tag besprochen haben. Um 16 Uhr war das Seminar somit beendet. Wir verabschiedeten uns und freuten uns auf den morgigen Tag.

Azubi Knigge und Telefontraining
Am Dienstag startete das Seminar unter dem Namen „Azubi Knigge und Telefontraining“.
Zusammen sind wir die verschiedenen „Regeln“ eines Azubis im Unternehmen durchgegangen, wobei wir allerhand Neues lernen konnten. Unteranderem besprachen wir die Begrüßungsregeln und die Frage nach der Klamottenwahl. Viele der genannten Regeln kannten wir aber auch schon, wodurch wir uns viel mit einbringen konnten. Am Mittag verbrachten wir unsere Pause wieder in der Kantine der Provinzial. Das Essen schmeckt übrigens sehr lecker und der Raum ist schön groß, so bekommt man immer einen sicheren Sitzplatz! Nach der Pause ging die Präsentation mit dem Telefontraining weiter. Wir sollten uns in Gruppen zusammentun, um einen Arbeitsbogen mit verschiedenen Umgangssätzen in einen „besser klingenden“ Satzbau umzustellen. Danach sollten wir diese präsentieren und gemeinsam besprechen. Das Seminar neigte sich dem Ende zu. Wieder haben wir eine Mappe mit allen Informationen vom heutigen Tag bekommen, um dort bei auftretenden Fragen nachschauen zu können.

Microsoft Word/Excel Training
Am Mittwoch standen auf unseren Plätzen zahlreiche Computer. Zu Recht, denn das Seminar fing unter dem Namen: „Microsoft Word/Excel Training“ an. Der Dozent, der uns auch die letzten beiden Tage durch die Seminare begleitet hat, zeigte uns zuerst wie man einfache Tabellen etc. in Excel erstellen kann. Außerdem zeigte er uns hilfreiches „Geheimwissen“, mit dem man Excel ganz leicht bedienen kann. Das gleiche übten wir nach der Mittagspause mit Microsoft Word. Auftretende Fragen wurden besprochen und geklärt. Jeder der vor dem Seminar keine guten Word und Excel Kenntnisse hatte, kann dies jetzt nicht mehr von sich behaupten. Drei spannende Tage gingen zu Ende. Erschöpft, aber mit neuen Erkenntnissen fuhren wir schließlich nach Hause.